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Frankfurt am Main - Es gehört zu den Grundprinzipien autoritärer Systeme, missliebige Personen mundtot zu machen. Dies geschieht auf mehreren Wegen und wiederholt sich seit Menschengedenken auf immer dieselbe Weise. Doch während hierzulande im vergangenen Jahrhundert sowohl das nationalsozialistische, als auch das kommunistische Unrechtsregime für alle als Diktatur erkennbar waren, spielt sich die Verfolgung heute zumeist subtiler ab und erscheint dem Unbedarften nicht mehr sofort als staatlich organisiert. Sie ist es gleichwohl, wie die regelmäßige Ächtung nichtkonformer Wortmeldungen durch Regierungsmitglieder zeigt. Mussten Vorläuferregime dabei noch einen gewaltigen Aufwand betreiben, um ihre Ideologien auch in die hintersten Winkel der Gesellschaft zu tragen, haben es die heutigen Freiheitsfeinde ungleich leichter. Über die Online-Redaktionen der Zeitungsverlage, eigene staatliche Internetauftritte und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird innerhalb kürzester Zeit sichergestellt, dass unisono verkündete Botschaften jeden Bürger erreichen. Ein perfides Zusammenwirken von Medien und Politik stellt dabei sicher, dass die Indoktrinierungsmaschine rund um die Uhr läuft, um staatlich gewünschte Ansichten zu verankern und kritische Geister einzuschüchtern. Die politisch Verantwortlichen machen sich allerdings kaum noch selbst die Finger schmutzig. Die hässliche Drecksarbeit überlassen sie grünen und linken Organisationen, die sie jährlich mit dreistelligen Millionenbeträgen aus Steuergeldern finanzieren.

Dresden – Spätestens seit seiner launigen US-Reisereportage „Allein unter Amerikanern“ ist der israelisch-amerikanische Buchautor und Theatergründer Tuvia Tenenbom auch Literaturfreunden in Deutschland ein Begriff. Vor kurzem erschien bei Suhrkamp Tenenboms viertes Buch „Allein unter Flüchtlingen“, eine „Entdeckungsreise“ durch Deutschland, die die Auswirkungen der Flüchtlingskrise auf Einheimische und Migranten beleuchtet.

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