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Kelkheim – Den Leserinnen und Lesern der HESSEN DEPESCHE sind die scharfzüngigen Kommentare von Ramin Peymani bekannt. Sie erfreuen sich bei der Leserschaft auch großer Beliebtheit, denn sie sind gegen den Strich gebürstet – soll heißen: sie packen Tabuthemen an, und das ohne Rücksicht auf „politisch korrekte“ Befindlichkeiten. Peymanis kritische Zwischenrufe sind nun auch in Buchform erschienen.

Kelkheim – Der liberale Publizist Ramin Peymani ist den Lesern der HESSEN DEPESCHE als pointierter Kommentator des Zeitgeschehens bekannt. Nun hat der Ex-Banker und frühere Büroleiter von Theo Zwanziger beim DFB, der sich kommunalpolitisch für die FDP im Main-Taunus-Kreis engagiert, ein neues Buch veröffentlicht. Darin setzt er sich gewohnt kritisch mit dem bundesdeutschen Politikbetrieb und der Medienzunft auseinander. Der Band, zu dem der Berliner Historiker Jörg Baberowski ein Vorwort beigesteuert hat, ist unter dem Titel „Das Grauen“ im Juwelen-Verlag (www.juwelenverlag.de) erschienen. Wir haben uns mit Ramin Peymani unterhalten – über sein neues Buch, seine Kritik an den politischen Entwicklungen und auch darüber, wie der zunehmende Protest gegen das Establishment aus liberaler Sicht zu bewerten ist.

Kelkheim – Durch die Recherchen des Publizisten und Bloggers Ramin Peymani sah sich die „Frankfurter Rundschau“ genötigt, eine Falschmeldung zu den Erste-Hilfe-Maßnahmen nach einem Autounfall, den der hessische NPD-Funktionär Stefan Jagsch Mitte März mit seinem Transporter gebaut hatte, zu korrigieren. Der Fall geriet bundesweit in die Schlagzeilen, weil zunächst gemeldet wurde, zwei syrische Asylbewerber – ausgerechnet aus der Erstaufnahmeeinrichtung Büdingen, gegen die Jagsch und seine Partei bei der hessischen Kommunalwahl Stimmung gemacht hatten –  wären dem NPD-Mann aus Altenstadt, am Unfallort zu Hilfe gekommen. Peymani, der sich in Kelkheim politisch für die FDP engagiert und für die Liberalen im Kreistag des Main-Taunus-Kreises sitzt, konnte die Geschichte widerlegen (siehe auch: https://www.hessen-depesche.de/medien/„frankfurter-rundschau“-korrigiert-berichterstattung-zum-unfall-von-stefan-jagsch-npd.html).

Die HESSEN DEPESCHE hat mit Ramin Peymani, der früher in der Finanzbranche (Citibank, Goldman Sachs) tätig war und als Büroleiter für den ehemaligen DFB-Präsidenten Theo Zwanziger arbeitete, gesprochen – natürlich über den „Fall Jagsch“ und unsauberen, oftmals ideologisch motivierten Journalismus, aber auch über aktuelle bundespolitische Fragen und die Kommunalpolitik im Main-Taunus-Kreis.

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