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Darmstadt – Der amtierende Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) darf auch in den kommenden sechs Jahren auf dem Chefsessel im Rathaus Platz nehmen. Denkbar knapp mit 50,4 Prozent setzte sich der 54-Jährige am Sonntag im ersten Wahlgang gegen seine insgesamt acht Mitbewerber durch. Die Darmstädter CDU verzichtete zugunsten ihres grünen Koalitionspartners zum ersten Mal überhaupt auf einen eigenen OB-Kandidaten. Die Wahlbeteiligung lag bei ausbaufähigen 43,9 Prozent.

Darmstadt – Der selbständige Kaufmann Thorsten Przygoda tritt als unabhängiger Kandidat zu den Oberbürgermeisterwahlen in Darmstadt am 19. März 2017 an. Als jemand, der früher unter anderem in der Baustoffrecyclingbranche tätig war, hat der 51-Jährige in Sachen Umweltschutz und Städtebau einiges am grünen Amtsinhaber Jochen Partsch zu kritisieren. Einen weiteren Schwerpunkt seines Wahlprogramms bildet der ÖPNV. Durch seine langjährige Tätigkeit in Asien hat Przygoda verschiedene Ideen zur Verbesserung des Wohnungsbaus und der Verkehrslage nach Deutschland mitgebracht. „Nach meinem Empfinden hat Darmstadt ein sehr hohes Potenzial, sich weiterzuentwickeln mit allen hier befindlichen wissenschaftlichen Einrichtungen. Diese Chance sollten wir nutzen, um Darmstadt für morgen und die Generationen, die uns folgen werden, zukunftssicher zu gestalten“, so der gebürtige Wixhausener. HESSEN DEPESCHE hat mit ihm über diese und weitere kommunalpolitischen Fragen gesprochen.

Kassel/Darmstadt – Über eine zu geringe Auswahl können sich die Bürgerinnen und Bürger bei den OB-Wahlen in Kassel und Darmstadt wirklich nicht beschweren: In Kassel, wo am 5. März 2017 gewählt wird, stehen sechs Kandidaturen auf dem Stimmzettel, in Darmstadt hat man am 19. März 2017 sogar die Wahl zwischen neun Bewerbern, genauer gesagt einer Bewerberin und acht Männern. Auch was das politische Tableau anbelangt, sind beide hessische Großstädte breit aufgestellt.

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