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Frankfurt am Main - Eine Lawine ist ins Rollen gekommen, direkt aus den österreichischen Alpen bis hinunter ins deutsche Flachland. Nun ist die Katze aus dem Sack: Österreich wird den globalen Migrationspakt ebenso wenig unterzeichnen wie ein Dutzend weiterer Staaten, viele davon in Europa gelegen. Hatten sich Australien und die USA früh von der UN-Vereinbarung distanziert, die zwar nicht völkerrechtlich, sehr wohl aber politisch und moralisch bindend sein wird, folgt nun ein Land nach dem anderen auch in Europa. Neben Österreich haben bereits Israel, Ungarn, Kroatien und Tschechien signalisiert, der feierlichen Unterzeichnung in Marrakesch fernzubleiben. Es wird erwartet, dass eine ganze Reihe weiterer europäischer Staaten dem Beispiel folgen werden, nicht zuletzt Dänemark, Polen, Italien, Monaco und die baltischen Staaten. Dies legt den Schluss nahe, dass irgendetwas faul ist an dem Vorhaben, von dem bis vor wenigen Tagen kaum jemand hierzulande Notiz genommen hatte. Die monatelange Strategie des Totschweigens schien aufzugehen. Bis Österreichs Kanzler Mitte der Woche sein Nein zum Pakt verkündete. Schon früh hatten Deutschlands Freie Medien über das Ansinnen berichtet, den Staaten der Erde durch die Hintertür einer offiziell freiwilligen globalen Vereinbarung die nationalen Handlungsspielräume in der Migrationspolitik zu nehmen. Denn klar ist: Hat der aus zwei separaten Vertragswerken bestehende Pakt erst einmal die Ratifizierungshürde der Staats- und Regierungschefs genommen, wird er künftig nicht nur die nationale Gesetzgebung, sondern auch die Rechtsprechung bestimmen.

Zürich - Dr. Stephan Welk (Jahrgang 1967) ist ein begnadet umtriebiger Geschäftsmann und Berater. Aus dem nordhessischen Korbach stammend, hat Stephan Welk inzwischen annähernd den ganzen Globus bereist und ein internationales Netzwerk in höchste Kreise zu Politik und Wirtschaft gesponnen. Dabei umfaßte seinen bisherigen Wirkungskreis alle nur denkbaren Geschäfte. Er war Vorstandsmitglied der kasachischen SAT & Co Aktiengesellschaft, schluckte mal die Weserbank AG in Frankfurt am Main und wirkt seit 2015 als Dipolmat des westafrikanischen Zwergstaates São Tomé und Príncipe. Dabei gilt er als enger Vertrauter zu Aussenminister Manuel Salvador dos Ramos.

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