hessen-depesche.de

Frankfurt am Main - Michael Thomale gilt als einer der wenigen Vertriebsprofis, die auch noch nach Jahren im Geschäft über einen guten Ruf verfügen. Seiner eigenen Internetseite ist zu entnehmen, dass Michael Thomale 25 Jahre lang erfolgreich in der Finanz- und Versicherungswirtschaft gearbeitet hat und heute als Wirtschafts-Attaché tätig ist. In dieser Funktion berät er nach eigenen Angaben Unternehmen, Investoren und Regierungen. Von sich selbst sagt er, dass er sich frühzeitig für die Politik der Zentralbanken, Fragen der Geldschöpfung, die Blockchain-Technologie, reale und digitale Währungen sowie die internationalen Finanzmärkte interessiert habe. „Sein leidenschaftliches Interesse am gesamten Themenkomplex führte ihn nach Stationen in Malaysia, Singapur, Kanada, Zentralafrika und Hong Kong mit seinem Unternehmen nach Salzburg, wo er heute lebt“, erfährt man im Internet.

Rödermark – Der langjährige CDU-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Offenbach, Alexander Warrikoff, ist mit der Verdienstmedaille der polnischen Stadt Lodz ausgezeichnet worden. Anlass der Ehrung ist das 125-jährige Jubiläum der dortigen Tierklinik, die von Warrikoffs Großvater im Jahr 1891 gegründet wurde. Alexander Warrikoff, der in Lodz geboren wurde, hat die Klinik nach 1989 aus eigenen Mitteln sanieren lassen. Sie trägt den Namen seines Großvaters und steht unter Denkmalschutz.

Mühlheim – Gemeinsam mit der Sparkasse Langen-Seligenstadt (SLS), der städtischen Wirtschaftsförderung und der Kreishandwerkerschaft Offenbach konnte der Schreinerei- und Innenausbau-Fachbetrieb Hubert Noll über 60 Gäste zum ersten Unternehmertreffen des Jahres in Mühlheim begrüßen. Wie immer standen dabei der Informationsaustausch, das Knüpfen neuer Kontakte und das Netzwerken zwischen den Wirtschaftstreibenden aus der Region im Vordergrund.

Frankenberg (Eder) – Seit fast 200 Jahren werden von der Firma Thonet hochwertige Möbel für eine anspruchsvolle Kundschaft hergestellt. 1819 von dem Tischlermeister Michael Thonet in Boppard am Rhein gegründet, spezialisierte sich das Unternehmen von Anfang an auf Bugholztechniken. Fürst Metternich höchstselbst holte den Thonet 1842 nach Wien, wo mit dem berühmten Kaffeehausstuhl der große wirtschaftliche Erfolg des Unternehmens begann. Bald schon konnte man in die Steiermark, nach Böhmen, Mähren, Ungarn, in den Raum Lodz und schließlich nach Frankenberg an der Eder expandieren. Inzwischen befindet sich der Hauptsitz des Unternehmens in der nordhessischen Gemeinde.

Dietzenbach – Zu einem Gedankenaustausch kamen vor wenigen Tagen die Kreishandwerkerschaft Stadt und Kreis Offenbach und die Kreistagsfraktion der SPD zusammen. Die Unternehmen können sich derzeit über die gute Konjunktur im Kreis Offenbach freuen: Hohe Beschäftigungsquoten, gestiegene Einkommen und günstige Konditionen am Kreditmarkt haben zum sechsten Mal in Folge zu einer ungetrübten Stimmung bei den Handwerksbetrieben geführt. Die Umsätze legten erneut zu – im Jahr 2016 um rund drei Prozent.

Wiesbaden – Im Jahr 2016 gab es insgesamt 21.518 Unternehmensinsolvenzen in Deutschland. Dies sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 6,9 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Damit sank die Zahl der Unternehmensinsolvenzen auf den niedrigsten Stand seit Einführung der Insolvenzordnung 1999. Zuletzt hatte es im Krisenjahr 2009 einen Anstieg der Unternehmensinsolvenzen gegeben (+11,6%).

Frankfurt am Main – Nur wenige Tage nach dem Personalwechsel bei der Fraport Ausbau Süd GmbH (www.hessen-dep...gmbh-aus.html) hat der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport bekanntgegeben, dass umfangreiche Ausschreibungspakete für das im Bau befindliche Terminal 3 auf den Weg gebracht werden sollen. Interessierte Firmen haben die Möglichkeit, sich demnächst bei speziellen Informationsveranstaltungen über das Bauprojekt, die geplanten Vergabeeinheiten und die voraussichtlichen Vergabezeiträume zu informieren.

Wiesbaden – Ende Dezember 2016 gab es nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in den Wirtschaftsbereichen Energie- und Wasserversorgung in Deutschland knapp 2.400 Betriebe mit mindestens 20 Beschäftigten. Das sind 7,7 Prozent mehr als am Ende des Vorjahres. Die Statistiker in Wiesbaden erklären den Anstieg mit dem fortwährenden Strukturwandel in der Energiewirtschaft. Immer mehr Unternehmen wechselten demnach vom Dienstleistungssektor in die Energieversorgungsbranche, was nicht zuletzt auch mit den hohen staatlichen Subventionszahlungen in diesem Segment zu tun hat.

Wiesbaden – Rund 3,3 Millionen Unternehmen in Deutschland machten 2015 einen Umsatz von fast sechs Billionen Euro. Dies teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden unter Verweis auf die Umsatzsteuer-Voranmeldungen mit, die bei den Finanzbehörden eingegangen waren. Demnach stieg der Wert der Lieferungen und Leistungen gegenüber 2014 um 2,0% an. Die Zahl der Steuerpflichtigen stieg im Vorjahresvergleich um 0,5%. Die aus den angemeldeten Umsätzen resultierenden Umsatzsteuer-Vorauszahlungen summierten sich 2015 auf 159 Milliarden Euro, was einem Plus von 2,4% entspricht.

Frankfurt am Main – Die Landtagsabgeordnete Bettina Wiesmann kandidiert neben Prof. Matthias Zimmer als Direktkandidatin der Frankfurter CDU zur Bundestagswahl. Sie tritt dabei in große Fußstapfen, denn seit 2005 hat Erika Steinbach das Direktmandat für die Union im Bundestagswahlkreis 183 geholt. Die ehemalige BdV-Präsidentin hatte allerdings schon frühzeitig auf eine erneute Kandidatur verzichtet und ist inzwischen aus der CDU ausgetreten. Die Frau, die nun an ihre Stelle treten möchte, unterscheidet sich in vielem von ihrer Vorgängerin. Sie setzt vor allem andere Schwerpunkte. Bettina Wiesmann, selbst vierfache Mutter, ist als profilierte Familienpolitikerin bekannt und engagiert sich – ausgehend von einem christlichen Weltbild – insbesondere für kinderreiche Familien ein.

HESSEN DEPESCHE hat mit der Frankfurter CDU-Kandidatin gesprochen: über ihr Verhältnis zu Erika Steinbach, ihre politischen Positionen, die Lage der Familien in Deutschland und ihre eigenen Ambitionen.

Seite 1 von 2

Team