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Wiesbaden – Die hessische CDU will verstärkt gegen die Szene der sogenannten „Reichsbürger“ vorgehen. Auch das Land bietet Kommunen und deren Verwaltungsstellen Unterstützung beim Umgang mit „Reichsbürgern“ an, während die Behörden mit Hochdruck daran arbeiten, alle rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, um Anhängern der Bewegung ihre legalen Waffen zu entziehen. Nach einer Innenausschusssitzung zu dem Thema hat nun auch der Parlamentarische Geschäftsführer der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Holger Bellino, noch einmal bekräftigt, dass man „die Umtriebe der selbsternannten Reichsbürger“ in Hessen nicht dulden werde.

Wiesbaden – Die Junge Union Hessen spricht sich gegen eine Verschärfung des deutschen Waffengesetzes aus, wie sie unter anderem von den Grünen gefordert wird. „Das deutsche Waffenrecht ist bereits heute eines der schärfsten der Welt. Wir täten in der aktuellen Debatte gut daran, nicht rechtschaffene Bürgerinnen und Bürger aus den Schützenvereinen und der Jägerschaft härter zu kontrollieren, sondern den Fokus auf die Bekämpfung des besonders im Internet florierenden illegalen Waffenhandels zu legen“, so der Bundestagsabgeordnete und Landesvorsitzende der JU Hessen, Stefan Heck.

Dreieich/Darmstadt - Anfang Januar 2016 erlitt ein 23-jähriger schlafender Asylbewerber eine leichte Beinverletzung, als mehrere Schüsse auf eine Asylunterkunft in Dreieich abgegeben wurden. Fünf Tage nach den Schüssen demonstrierten vor Ort rund 700 Menschen unter dem Motto „Das Problem heißt Rassismus! Solidarität mit allen Geflüchteten“, ohne überhaupt Näheres über den Schützen und seine Motivation zu wissen.

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