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Rodgau - Unter großem oppositionellen Protest billigte nun die Kooperation um SPD, FDP, Grüne und Rodgauer Liste mit ihrer knappen Mehrheit von nur einem Sitz in der Stadtverordnetenversammlung den Kauf des Grundstücks an der Hauptstraße 177 in Weiskirchen. Auf Initiative des Magistrats wird an dieser Stelle in Zukunft eine „Kita in Verbindung mit Wohneinheiten“ entstehen. Dieses Projekt und der Kauf des Grundstücks stehen im Zusammenhang mit vielen weiteren Projekten, die auf Initiative des Magistrats gestartet wurden, um Rodgau zu einer familienfreundlichen Stadt weiterzuentwickeln. Der Kaufpreis wird sich aller Voraussicht nach auf über eine Millionen Euro belaufen. Zu dem Grundstückspreis zahlt die Stadt noch einen Aufpreis, um das Grundstück freizuräumen. Dort befindet sich zum jetzigen Zeitpunkt ein verlassenes Fabrikgebäude.

Rodgau – Mehr als 60 Mittelständler folgten der Einladung der Sparkasse Langen-Seligenstadt (SLS) und der Wirtschaftsförderung der Stadt Rodgau zum ersten Rodgauer Unternehmerfrühstück in diesem Jahr. Gastgeberin war diesmal Ursula Glaser-Dreyer, Geschäftsführerin der in Weiskirchen ansässigen Aquarium Glaser GmbH vor, die den von ihren Eltern Christa und Ulrich Glaser 1984 gegründeten Zierfisch-Großhandel seit 1995 leitet.

Rodgau – In Rodgau-Jügesheim sollen 30 neue Wohnungen im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus entstehen. Der Magistrat sieht dafür eine 3.500 Quadratmeter große Fläche zwischen Mühlstraße und Dudenhöfer Straße in direkter Nähe zu bereits bestehenden Wohnblocks vor. Das parkähnliche Gelände befindet sich im Eigentum der Stadt, galt jedoch bislang als möglicherweise durch Bodenablagerungen belastet. Medienberichten zufolge bestehen solche Bedenken inzwischen nicht mehr. „Eine mit dem Regierungspräsidium Darmstadt abgestimmte Beprobung hat diesen Verdacht ausgeräumt. Die Schadstofferkundung verlief negativ. Das heißt, eine Bebauung ist möglich“, so Rodgaus Erster Stadtrat Michael Schüßler (FDP).

Rodgau – Eine Krankheit, die in Deutschland nahezu ausgerottet schien, ist mit der Migrationswelle nach Deutschland zurückgekehrt: Nun ist auch in Rodgau im Flüchtlingswohnheim Weiskirchen die Tuberkulose ausgebrochen. Zwei Fälle wurden bislang bekannt. Zunächst stellte das Kreisgesundheitsamt bei einer Familie aus Eritrea bereits im November 2016 TBC fest, nun gibt es offenbar einen weiteren Erkrankten. Ehrenamtliche Helfer und Mitarbeiter der Asylbewerberunterkunft sind in Sorge.

Rodgau – Der Umzug von 23 Migranten von dem Container-Asylheim an der Einhardstraße in Seligenstadt in eine kreiseigene Gemeinschaftsunterkunft an der Boschstraße im Rodgauer Stadtteil Weiskirchen sorgt für Unmut bei den lokalen Flüchtlingshelfern. Zwar sind solche Übersiedlungen ein ganz normaler Vorgang, da sich unter den Asylbewerbern jedoch 14 Afghanen befinden, die in Seligenstadt bereits durch verschiedene Integrationsmaßnahmen unterstützt wurden und laut Caritas-Flüchtlingshelferin Katrin Effenberger „gut verortet“ sind, bringen manche dem Ortswechsel Unverständnis entgegen.

Rodgau – Während der amerikanische Burgerbrater McDonald’s nach weltweiten Umsatzeinbußen zuletzt erstmals weltweit mehr Filialen geschlossen als eröffnet hat, könnte in Rodgau-Dudenhofen demnächst ein neuer Laden der Fastfood-Kette aufmachen. Ein aktuelles Gutachten zur Verkehrsbelastung der Ortsdurchfahrt Weiskirchen, das die Stadt in Auftrag gegeben hat, zeigt, dass man im Rathaus darüber zumindest darüber nachdenkt.

Froschhausen – Auf seinem letzten Treffen diskutierte der Ortsverband der Jungen Union Froschhausen die gefährliche Situation an der L2310 zwischen dem Ortsausgang Froschhausen und der Raststätte Weiskirchen. „Insbesondere in den Morgen- und Abendstunden sind viele Fußgänger am Fahrbahnrand anzutreffen. Da es hier keinen befestigten Weg und keine Sicherheitsvorkehrungen gibt, können wir glücklich sein, dass noch kein Unfall geschehen ist“, so die Vorsitzende der Jungen Union Froschhausen Isabelle Köhler. „Einige tragen immerhin Warnwesten.“

Rodgau – Mit Zustimmung aller Fraktionen hat die Rodgauer Stadtverordnetenversammlung beschlossen, am Mühlweg in Weiskirchen zwölf neue Wohnungen für Asylbewerber zu errichten. Die Kosten dafür werden auf 2,4 Millionen Euro beziffert. Das an dieser Stelle befindliche Obdachlosenheim wird abgerissen, die zehn Bewohner sollen, wie eine Mehrheit von SPD, Grünen, FDP, Freien Wählern und der Vereinigung „Zusammen mit Bürgern“ (ZmB) gegen die Stimmen der CDU beschlossen hat, nach Dudenhofen ins frühere Doktorhaus in der Nieuwpoorter Straße umziehen. Für die Renovierung des Gebäudes wurden 50.000 Euro veranschlagt.

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