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Wiesbaden – In der Plenarwoche vom November 2017 hat René Rock, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, erfreut auf die lebendige parlamentarische Debatte im Hessischen Landtag reagiert, die das mutige „Nein!“ der FDP zum „Weiter so!“ auf Bundesebene ausgelöst hat. „Es ist, als hätte das Bekenntnis der FDP zur Notwenigkeit eines wirklichen Politikwechsels in Deutschland und zur engagierten oppositionellen Arbeit für ein modernes Deutschland die anderen Parteien geradezu zur demokratischen Auseinandersetzung befreit“, sagte Rock. „Es war großartig, heute im Landtag zu erleben, wie die starren Meinungsblöcke sich auflösten und die Parteien im Landtag ihre unterschiedlichen Positionen austauschten.“ Kritisch äußerte sich Rock über Ministerpräsident Volker Bouffier und dessen Auffassung, man könne einer Regierung der Bundesrepublik Deutschland nicht zumuten, ständig das Parlament zu befragen und Mehrheiten zu organisieren. „Ich bin doch sehr erstaunt über das Demokratieverständnis des Hessischen Ministerpräsidenten. Die Bundesregierung erhält den Haushalt und das Umsetzungsmandat von den Abgeordneten des Bundestags. Und nicht umgekehrt. Wenn der CDU dieses Grundverständnis von Demokratie zu mühsam geworden ist, dann konnte Jamaika schon aus diesem Grund nichts werden. Für die FDP ist es wichtig, ein gemeinsames Bild, eine konkrete Vorstellung über die Zukunft unseres Landes zu haben. Schließlich hat sich gezeigt, dass die vier Gesprächspartner keine gemeinsame Vorstellung von der Modernisierung Deutschlands und vor allen Dingen keine gemeinsame Vertrauensbasis entwickeln konnten. Die Freien Demokraten wollen Trendwenden in der deutschen Politik erreichen – im Bund genauso wie in Hessen. Deshalb kämpfen wir für Verbesserungen im Bildungsbereich, für die Entlastung der Bürgerinnen und Bürger sowie für eine gesteuerte Zuwanderung. Dieses gemeinsame Bild ist in den Sondierungsgesprächen zu keinem Zeitpunkt entstanden. Deshalb wäre Jamaika keineswegs eine stabile Regierung geworden“, betonte Rock.

Schwalm-Eder - Auf der Kreismitgliederversammlung der Freien Demokraten Schwalm-Eder sind Dr. Ralf-Urs Giesen für den Wahlkreis 7 (Schwalm-Eder Nord) und Wiebke Knell für den Wahlkreis 8 (Schwalm-Eder Süd) als Kandidaten für die Landtagswahl 2018 einstimmig nominiert worden.
Der 39jährige Ralf-Urs Giesen kandidiert erstmals für den Hessischen Landtag. Kommunalpolitische Erfahrung sammelt der dreifache Vater aus Beiseförth aber bereits seit 2011 als Fraktionsvorsitzender der FDP im Malsfelder Gemeindeparlament.

Wiesbaden – Der frühere hessische Wirtschaftsminister Florian Rentsch (FDP) hat am Dienstag angekündigt, sein Landtagsmandat niederzulegen. Grund ist ein Wechsel des 42-jährigen Juristen, der derzeit Vorsitzender der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag ist, in die Wirtschaft. Rentsch tritt am 1. Juli 2017 sein neues Amt als Vorstandschef des Bundesverbands der Sparda-Banken mit Sitz in Frankfurt am Main an. Sein Landtagsmandat will der Liberale aus Wiesbaden zum 15. Mai zurückgeben.

Borken (Hessen) – Die hessischen Jungliberalen haben auf ihrem Landeskongress am 1. und 2. April in der Bergmannsstadt Borken (Schwalm-Eder-Kreis) das Thema Bildung zum Schwerpunkt für den Landtagswahlkampf 2018 erklärt. Außerdem wurde ein Leitantrag des JuLi-Landesvorstandes mit dem Titel „Unser Meisterplan – Weil Ausbildung sich auszahlt“ einstimmig angenommen, in dem die FDP-Jugend die Gleichwertigkeit eines Handwerks- und Industriemeistertitels mit einem universitären Masterstudienabschluss betont.

Neukirchen – Die Politikwissenschaftlerin und PR-Expertin Wiebke Knell aus Neukirchen zählt zu den bekanntesten Politikerinnen und Politikern in Nordhessen. Im Kreistag des Schwalm-Eder-Kreises führt sie die FDP-Fraktion seit 2011, zudem war sie lange Zeit hohe Funktionärin der Jungen Liberalen und gehört aktuell auch dem Landesvorstand und dem Präsidium der FDP Hessen an. Ihre Heimatregion Nordhessen sieht die 35-jährige Liberale durch die Landespolitik vernachlässigt und setzt sich daher vor allem für den Ausbau der Infrastruktur ein. HESSEN DEPESCHE hat mit Wiebke Knell über die Probleme vor Ort, aber auch landes- und bundespolitische Fragen sowie über ihre eigenen politischen Ambitionen gesprochen.

Wabern/Neukirchen – Die FDP trägt seit Gründung der Bundesrepublik im Jahr 1949 politische Verantwortung in Hessen. Vor allem auf kommunaler Ebene prägten liberale Politikerinnen und Politiker das Geschehen und gestalteten das Gemeinwesen in fortschrittlichem Geist mit. Diesen Umstand brachte auch der stellvertretende Vorsitzende des FDP-Kreisverbandes Schwalm-Eder, Reinhold Hocke, zur Sprache, als er kürzlich die Lebensleistungen der langjährigen Gemeindevertreterin Katharina Schütz anlässlich ihres 90. Geburtstags würdigte. Steinmetz betonte dabei, dass die rüstige Liberale stets an der Sache orientiert, mit Herz und Verstand und über alle Parteigrenzen hinweg ausgleichend gewirkt habe, sondern auch über Jahrzehnte maßgeblich zur Stärkung des Vereinsleben vor Ort beigetragen habe.

Neukirchen – Die nordhessische Kommunalpolitikerin Wiebke Reich gilt als hoffnungsvolles Nachwuchstalent der hessischen FDP. Die frühere stellvertretende Landesvorsitzende und Landtagskandidatin der Jungen Liberalen bringt nach Ansicht vieler Parteifreunde gute Voraussetzungen mit, um in der Politik ganz nach oben zu kommen: Sie ist kommunikationsfreudig, intelligent, nicht zuletzt auch attraktiv und verfügt über eine solide Ausbildung, die ihr nicht nur bei ihrem Job als Fachfrau für PR und Unternehmenskommunikation in einem regionalen ÖPNV-Unternehmen zugutekam. Inzwischen ist Wiebke Reich Pressesprecherin der hessischen Tischler.

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