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Rodgau – Die Rodgauer FDP-Stadtverordnetenfraktion hat sich eigenes Bild von der Bebauungsfläche im Gebiet Rodgau-West gemacht. Mit dabei war auch die neue Vorsitzende des Planungs- und Stadtentwicklungsausschusses, Martina Sertic (FDP), die ihren Fraktionskollegen die vorliegenden Entwürfe erläuterte. Sertic gab einen Überblick zur Urteilsfindung des Preisgerichts, das zur Vergabe des ersten Preises an die Planungsbüros „Prosa Architekten Gero Quasten“ (Darmstadt) und „Lehwald Landschaftsarchitekten“ (Dresden) führte.

Rodgau – In Rodgau-Jügesheim sollen 30 neue Wohnungen im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus entstehen. Der Magistrat sieht dafür eine 3.500 Quadratmeter große Fläche zwischen Mühlstraße und Dudenhöfer Straße in direkter Nähe zu bereits bestehenden Wohnblocks vor. Das parkähnliche Gelände befindet sich im Eigentum der Stadt, galt jedoch bislang als möglicherweise durch Bodenablagerungen belastet. Medienberichten zufolge bestehen solche Bedenken inzwischen nicht mehr. „Eine mit dem Regierungspräsidium Darmstadt abgestimmte Beprobung hat diesen Verdacht ausgeräumt. Die Schadstofferkundung verlief negativ. Das heißt, eine Bebauung ist möglich“, so Rodgaus Erster Stadtrat Michael Schüßler (FDP).

Darmstadt – Kerstin Lau ist die einzige Frau in der Reihe der Darmstädter OB-Kandidaten. Sie geht für die 1993 aus der alternativen Szene heraus gegründete Wählervereinigung UFFBASSE ins Rennen, die bei der letzten Kommunalwahl 2016 stolze 7,7 Prozent geholt hat und seitdem mit fünf Mandataren in der Darmstädter Stadtverordnetenversammlung vertreten ist. Lau ist nicht nur eine der Abgeordneten, sondern auch Fraktionsvorsitzende von UFFBASSE (die Abkürzung steht für „Unabhängige Fraktion Freier Bürger Aufrecht Spontan Subkulturell Eigenwillig“). Auf ihren Wahlplakaten präsentiert sich die sportliche Mittvierzigerin wie seinerzeit Uma Thurman in „Kill Bill“ im engen, gelben Dress. Damit führt sie die Tradition von UFFBASSE fort, mit ihren Wahlplakaten Bezug auf bekannte Kinofilme zu nehmen. HESSEN DEPESCHE hat die Diplom-Sozialpädagogin und Mitgründerin des SVD-Fanbündnisses „Tradition hat Zukunft“ zu ihren politischen Ambitionen befragt.

Darmstadt – Die Darmstädter Wählervereinigung UWIGA ging vor 12 Jahren aus einer Interessengemeinschaft gegen zu hohe Abwassergebühren hervor. Bei der letzten Kommunalwahl erreichte sie ein Ergebnis von 3,7 Prozent und ist mit drei Mandataren in der Stadtverordnetenversammlung vertreten. Vorsitzender des Vereins ist der 67-järhrige Diplom-Ingenieur Helmut Klett, der noch immer voll im Berufsleben steht und zwei Architekturbüros in Metzingen und Darmstadt leitet. Klett war selbst viele Jahre Mitglied der Stadtverordnetenversammlung und trat schon im Gründungsjahr von UWIGA 2005 zur OB-Wahl an. Auch am 19. März 2017 wird er wieder auf dem Stimmzettel stehen. HESSEN DEPESCHE hat mit ihm über seine politischen Vorstellungen für Darmstadt gesprochen.

Seligenstadt – Ortsvereinschef Reiner Stoll konnte auf der letzten Mitgliederversammlung der SPD Seligenstadt den Sozialdezernenten des Kreises Offenbach, Carsten Müller, begrüßen, der einen Überblick über die aktuelle Wohnraumsituation gab. Im Landkreis Offenbach, so Müller, seien besonders viele Haushalte auf Wohngeld angewiesen. In Seligenstadt erhielten derzeit rund 450 Haushalte Ergänzungsleistungen nach SGB II, um ihre Wohnung bezahlen zu können. Der Bedarf werde weiter steigen.

Wiesbaden – Die hessische Junge Union (JU) spricht sich gegen eine Verschärfung der Mietpreisbremse aus. Zugleich fordert die CDU-Jugendorganisation höhere Investitionen und ein besseres Investitionsklima im Wohnungsbau. „Die Mieten steigen immer dort, wo die Nachfrage das Angebot übersteigt. Das wirksamste Mittel, um steigende Mieten zu bekämpfen, ist der Bau neuer Wohnungen“, so JU-Landesvorstandsmitglied Martin-Benedikt Schäfer.

Darmstadt – Der selbständige Kaufmann Thorsten Przygoda tritt als unabhängiger Kandidat zu den Oberbürgermeisterwahlen in Darmstadt am 19. März 2017 an. Als jemand, der früher unter anderem in der Baustoffrecyclingbranche tätig war, hat der 51-Jährige in Sachen Umweltschutz und Städtebau einiges am grünen Amtsinhaber Jochen Partsch zu kritisieren. Einen weiteren Schwerpunkt seines Wahlprogramms bildet der ÖPNV. Durch seine langjährige Tätigkeit in Asien hat Przygoda verschiedene Ideen zur Verbesserung des Wohnungsbaus und der Verkehrslage nach Deutschland mitgebracht. „Nach meinem Empfinden hat Darmstadt ein sehr hohes Potenzial, sich weiterzuentwickeln mit allen hier befindlichen wissenschaftlichen Einrichtungen. Diese Chance sollten wir nutzen, um Darmstadt für morgen und die Generationen, die uns folgen werden, zukunftssicher zu gestalten“, so der gebürtige Wixhausener. HESSEN DEPESCHE hat mit ihm über diese und weitere kommunalpolitischen Fragen gesprochen.

Kassel – Der Jurist Dr. Bernd Hoppe tritt am 5. März 2017 als Kandidat der Freien Wähler (FW) zu den OB-Wahlen in Kassel an. Der Rechtsanwalt und Lehrbeauftragte an zwei Kasseler Hochschulen führt seit letztem Jahr die dreiköpfige Fraktion von Freien Wählern und Piraten in der Stadtverordnetenversammlung an. Bis 2012 war er politisch noch bei den Sozialdemokraten aktiv, setzt sich aber inzwischen leidenschaftlich für eine „Politik ohne Parteibuch“ ein und will Sachpolitik vor Parteitaktik verwirklicht sehen. HESSEN DEPESCHE hat mit Dr. Bernd Hoppe über seine politischen Vorstellungen für Kassel gesprochen.

Darmstadt – Darmstadt wurde gerade zum zweiten Mal in Folge von der „Wirtschaftswoche“ und „Immobilienscout24“ zu „Deutschlands Zukunftsstadt Nummer eins“ gewählt. Diesen Erfolg schreibt sich der amtierende Oberbürgermeister der südhessischen Großstadt, Jochen Partsch (Grüne), auf seine Fahnen. Partsch regiert seit nunmehr sechs Jahren mit einer grün-schwarzen Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung – und möchte am 19. März wiedergewählt werden. Die Union hat auf einen eigenen Kandidaten verzichtet. HESSEN DEPESCHE hat mit Jochen Partsch über seine zentralen Projekte und wichtige kommunalpolitische Themen wie Wohnungsbau, Kita-Betreuung und Bürgerbeteiligung gesprochen.

Kassel – Die Linkspartei hat zur OB-Wahl in Kassel den Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Hessen, Murat Cakir, ins Rennen geschickt. Der aus Istanbul stammende Dolmetscher und Übersetzer macht sich über seine doch einigermaßen überschaubaren Chancen bei der Wahl keine falschen Illusionen. Die LINKE erreichte bei der Kommunalwahl im vergangenen Jahr 10,6 Prozent und hat sieben Sitze in der 71 Sitze zählenden Stadtverordnetenversammlung errungen. Cakir will seine Kandidatur vor allem als „Kampfansage an die neoliberale Denkweise in der Kommunalpolitik“ verstanden wissen und setzt vor allem auf soziale Themen. HESSEN DEPESCHE hat sich mit ihm über seine politischen Vorstellungen für Kassel unterhalten.

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