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Mainhausen - Die UWG Mainhausen wundert sich über den plötzlichen Aktionismus der Mainhäuser SPD in Bezug auf die Babenhäuser Straße. Die örtlichen Sozialdemokraten sammeln derzeit Unterschriften, um an den neuen Landtag und die zuständigen Behörden verschiedene Forderungen zu stellen. Dazu gehören die Sanierung der Fahrbahndecke von der Mainflinger Straße bis zur Stockstädter Straße, die Erstellung einer sicheren Querungshilfe (Fußgängerampel, Zebrastreifen) am Hans-Thiel-Platz, die Reduzierung der Geschwindigkeit durch einen Fahrbahnteiler am Ortseingang Süd aus Richtung Babenhausen, eine Ampel an der Kreuzung BabenhäuserStraße / Mainflinger Straße sowie den Bau eines Kreisverkehrs am Mainring / Mühlwiesenweg.

Mainhausen - Die SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung Mainhausen möchte "die Bürgerinnen und Bürger" über eine etwaige Bebauung des Westufers am Königsee in Zellhausen entscheiden lassen. Ein entsprechender Antrag auf Einleitung eines so genannten Vertreterbegehrens haben die Sozialdemokraten im Rahmen der Beratungen um den Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan eingebracht.

Mainhausen/Berlin - Wenige Tage vor der Kommunalwahl am 06. März 2016 spitzt sich die Wahlkampfauseinandersetzung zwischen UWG Mainhausen und der SPD nochmals zu. Die UWG um Wolfgang Fritsch und Michael Stirnweiß hatte die Aussicht in den Wahlkampf gebracht, einen Autobahnanschluß für den Ortsteil Zellhausen zu realisieren. Durch den geplanten Umzug der Höfling Unternehmensgruppe an die Sandgruben, am Ortsende in Richtung Babenhausen, sei erheblicher Schwerlastverkehr für die Babenhäuser Straße zu erwarten. Das könne nur verhindert werden, wenn in einem Schulterschluß aller Parteien gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Berlin ein Plan ausgearbeitet werde, doch noch einen Autobahnanschluß zu bekommen. Michael Stirnweiß, einsatzfreudiger Vorsitzender der UWG, ist sich da sicher.

Mainhausen - In einer Presseaussendung der UWG Mainhausen bedauert die Oppositionspartei eine Verzögerungstaktik der SPD-Mehrheit zur Realisierung eines Autobahnanschlusses im Ortsteil Zellhausen. "Leider keine Mehrheit fand ein Antrag der UWG-Fraktion, durch den der Gemeindevorstand beauftragt werden sollte, mit allen zuständigen Stellen offizielle Gespräche zu führen mit dem Ziel, eine direkte Anschlussstelle an der A3 zur L3065 zwischen Zellhausen und Babenhausen zu errichten. Stattdessen wurde ein Änderungsantrag der SPD verabschiedet, erst das Ergebnis eines Verkehrsgutachtens abzuwarten."

Mainhausen - Annemarie Stuckert, Gemeindevertreterin und stellvertretende CDU-Vorsitzende in Mainhausen, hatte zuletzt den Stein für den Mainhausener Ortsteil Zellhausen ins Rollen gebracht. Mit ihrem Wahlwerbemittel "Annemarie für Zellhausen!" stellte Stuckert in den Raum, dass die Gemeindeverwaltung zuletzt immer offener den Ortsteil Mainflingen bevorzuge. Zellhausen dagegen bekäme fast nur noch Nachteile ab und werde "stiefmütterluch verwaltet" (https://www.hessen-depesche.de/regional/annemarie-stuckert-cdu-behauptet-die-gemeinde-mainhausen-verwaltet-zellhausen-stiefmütterlich-und-bevorzugt-bei-investitionen-mainflingen.html).

Mainhausen - Die Mainhäuser SPD freut sich „außerordentlich“ über die Nachricht von der gelungenen Ansiedlung eines Tegut-Marktes im Neubaugebiet manroland im Ortsteil Mainflingen. Wie SPD-Fraktionschef Kai Gerfelder mitteilt, sei damit ein weiterer wichtiger Schritt bei der Umsetzung des Gesamtkonzeptes für Mainflingen gelungen.

Mainhausen - Die CDU Mainhausen fordert, dass auch weiterhin eine Verbindung zwischen den beiden Ortsteilen Bestandteil des neuen Nahverkehrsplans bleiben muss. Die Planungen der Kreisverkehrsgesellschaft sehen für den künftigen Nahverkehrsplan nur noch eine sternförmige Anbindung der beiden Ortsteile über Seligenstadt vor, jeder Bürger der von Mainflingen nach Zellhausen oder umgekehrt fahren möchte , müsste dann in Seligenstadt umsteigen und gegebenenfalls Wartezeiten in Kauf nehmen. Dies ist für die CDU Mainhausen nicht tragbar!

Hainburg - In der Gemeinde Hainburg (Kreis Offenbach) gibt es traditionell einen Disput über eine tragfähige Größenordnung der Gemeindeverwaltung. Die Gemeinde wurde 1977 im Zuge der Gebietsreform aus den Gemeinden Klein-Krotzenburg und Hainstadt auf Hainburg vereinigt. Mit etwas mehr als 14.200 Einwohnern liegt die Gemeinde in einer Größenordnung, in welcher sich Hainburg zeitweise ein oder auch zwei Verwaltungsträger (Bürgermeister und Erster Beigeordneter) zu leisten vermag. Derzeit führen Bürgermeister Bernhard Bessel (CDU) und Erster Beigeordneter Alexander Böhn (CDU) gleich zwei relativ alte Rathäuser - eines in Hainstadt und eines im Ortsteil Klein-Krotzenburg.

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