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Offenbach am Main - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat für die hitzige Debatte um die Rückführung abgelehnter Asylbewerber nach Afghanistan kein Verständnis. Unlängst sagte der CSU-Politiker: „Die Bewertung der aktuellen Sicherheitslage durch die Bundesregierung, also das Bundesinnenministerium und das Auswärtige Amt, ist nach wie vor unverändert. Sie lässt Rückführungen in gesicherte afghanische Provinzen zu. Es gibt keinen Anlass, das in Frage zu stellen.“ Gefahren durch Extremisten beträfen nicht nur Afghanistan, sondern viele Teile der Welt. Außerdem sorgten afghanische Sicherheitskräfte mit Unterstützung deutscher Soldaten und Polizisten für eine weitere Stabilisierung des Landes.

Leverkusen - Zeitenwende bei den traditionsreichen katholischen Schützenvereinen: Bei seiner Bundesvertreterversammlung am Sonntag in Leverkusen hat der Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften (BHDS) eine „umfassende Bereitschaft zum Miteinander mit Hinzugekommenen aus anderen Kulturkreisen“ beschlossen, wie es in einer BHDS-Mitteilung heißt. Mit breiter Mehrheit hat das sogenannte Schützenparlament die Öffnung der christlichen Bruderschaften für Muslime beschlossen und sie zum Königsschuss zugelassen, um Schützenkönig werden zu können.

Dreieich/Darmstadt - Anfang Januar 2016 erlitt ein 23-jähriger schlafender Asylbewerber eine leichte Beinverletzung, als mehrere Schüsse auf eine Asylunterkunft in Dreieich abgegeben wurden. Fünf Tage nach den Schüssen demonstrierten vor Ort rund 700 Menschen unter dem Motto „Das Problem heißt Rassismus! Solidarität mit allen Geflüchteten“, ohne überhaupt Näheres über den Schützen und seine Motivation zu wissen.

Wien - Vor dem Landesgericht Wien mussten sich neun irakische Asylbewerber wegen gemeinschaftlicher Vergewaltigung einer deutschen Lehrerin verantworten. Acht der Angeklagten wurden am Donnerstag zu Haftstrafen zwischen neun und dreizehn Jahren verurteilt. Das Opfer bekam zudem ein Schmerzensgeld von 25.000 Euro zugesprochen. Der neunte Beschuldigte wurde wegen Mangels an Beweisen freigesprochen.

Heusenstamm - Der in Heusenstamm lebende CDU-Landtagsabgeordnete Ismail Tipi hat die Aufstockung und Ausweitung des Landesprogramms „WIR“ begrüßt. Dieses soll zur Weiterentwicklung der Integrationspolitik in den Kommunen beitragen. Mit Beginn des Jahres 2017 wurden die Mittel von 4,6 Millionen auf 8,85 Millionen Euro erhöht und um neue Fördermöglichkeiten für Asylbewerber erweitert. Angefangen bei der Förderung von kommunalen Koordinationsstellen und sogenannten Fallmanagern über Projekte zur „Willkommenskultur“ bis zur Förderung niedrigschwelliger Sprachkurse wird ein ganzes Bündel von Maßnahmen angeboten.

Dreieich - Die Tat sorgte für Aufsehen und ließ sofort den Verdacht einer fremdenfeindlichen Straftat aufkommen: In der Nacht zum 4. Januar 2016 wurden mehrere Schüsse auf eine Asylunterkunft in Dreieich abgegeben, durch die ein 23-jähriger schlafender Asylbewerber leicht am Bein verletzt wurde. Eine Sonderkommission der Polizei nahm umgehend die Arbeit auf und ermittelte mit großem Einsatz.

Offenbach am Main - Die Offenbacher Christdemokraten haben den Wahlkampf für die im Herbst 2017 stattfindende Oberbürgermeisterwahl zumindest im Internet schon begonnen. Unter dem Motto „Jutta Nothacker für Offenbach“ (https://www.jutta-nothacker-fuer-offenbach.de/) präsentiert sich die CDU-Kandidatin für die Nachfolge von SPD-Amtsinhaber Horst Schneider auf einer eigenen Internetseite. Reich bebildert und nicht zu textlastig stellt sich Jutta Nothacker dort mit ihrer Biografie und ihrem politischen Wollen vor.

Offenbach am Main - Das Sana-Klinikum in Offenbach zählt nach eigener Darstellung zu den modernsten Kliniken in der Wirtschaftsmetropole Rhein-Main. Mehr als 2.300 Mitarbeiter in zwanzig Fachkliniken, Instituten und Belegabteilungen stellen unter einem Dach die Gesundheitsversorgung von 450.000 Menschen in der Stadt und im Landkreis Offenbach sicher.

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Redaktion