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Rödermark – Die Bürgermeisterwahl in Rödermark entschieden: Mit 51,3 Prozent konnte sich der grüne Amtsinhaber Roland Kern am Sonntag bei der Stichwahl knapper als erwartet gegen seinen CDU-Herausforderer Carsten Helfmann (48,7 Prozent) durchsetzen. Die Wahlbeteiligung lag nach Angaben der Stadt bei rund 50 Prozent. Kern, der seit 2005 als Bürgermeister amtiert, wird damit auch in den kommenden zwei Jahren auf dem Chefsessel im Rödermärker Rathaus sitzen. Nur zwei Jahre deshalb, weil er schon vor dem ersten Wahlgang angekündigt hatte, nicht mehr die volle Amtszeit zu absolvieren. 2019 werden die Bürgerinnen und Bürger der Stadt also erneut an die Wahlurnen gerufen.

Rödermark – Am 19. Februar 2017 findet in Rodgau die Bürgermeister-Stichwahl zwischen dem favorisierten Amtsinhaber Roland Kern (Grüne) und seinem Herausforderer Carsten Helfmann (CDU) statt. Kern ist guter Dinge, auch nach dem Wahlsonntag auf dem Chefsessel im Rathaus Platz nehmen zu können, doch auch Helfmann geht mit Optimismus in die entscheidende Runde.

Rödermark – Rödermarks Bürgermeister Roland Kern (Grüne) ist guter Dinge. Im ersten Durchgang der Bürgermeisterwahl wurde er seiner Favoritenposition gerecht und hatte mit 43,3 Prozent die Nase vorn. Entsprechend optimistisch zeigt sich der Amtsinhaber bezüglich der Stichwahl am 19. Februar 2017. „Die Ausgangsbasis für die Stichwahl scheint für mich relativ günstig: Auf mich entfielen mehr Stimmen als auf Helfmann und Kruger zusammen“, so Kern auf Nachfrage von HESSEN DEPESCHE.

Rödermark – Bei der Bürgermeisterwahl in Rödermark blieb FDP-Kandidat Tobias Kruger weit unter den eigenen Erwartungen. Nur knapp drei Prozent der Wähler stimmten für den Liberalen, der vor allem mit sicherheitspolitischen Themen punkten wollte. Wegen der Richtungsentscheidung Kern/Helfmann war Krugers profilierter Law-and-Order-Kurs jedoch vollkommen in den Hintergrund getreten, obwohl er wegen der zunehmenden Kriminalität in der Stadt nach Ansicht vieler politischer Beobachter genau den richtigen Ansatz gefunden hatte, um sich von seinen Mitbewerbern zu unterscheiden.

Rödermark – Bei der Bürgermeisterwahl in Rödermark hat es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Amtsinhaber Roland Kern (Grüne) und seinem Herausforderer Carsten Helfmann (CDU) gegeben. Sah es am gestrigen Sonntag nach Auszählung der ersten Wahllokale noch so aus, als hätte Helfmann die Nase vorn, wendete sich das Blatt später und Kern konnte als Sieger aus dem Rennen gehen.

Rödermark – Im Rödermärker Bürgermeisterwahlkampf befinden sich die vier Kandidaten auf der Zielgeraden. Am kommenden Sonntag wird entschieden, ob Amtsinhaber Roland Kern (Grüne) weiterregieren darf, ob einer seiner Kontrahenten Carsten Helfmann (CDU), Samuel Diekmann (SPD) und Tobias Kruger (FDP) das Rennen macht oder ob es in eine Stichwahl gehen wird, weil keiner der Bewerber in der ersten Rund die absolute Mehrheit erreicht.

Rödermark – Neben wirtschaftlicher Nachhaltigkeit ist die innere Sicherheit ein großes Thema für Tobias Kruger, den Kandidaten der FDP zur Bürgermeisterwahl in Rödermark. Der mit 37 Jahren zweitjüngste Herausforderer von Amtsinhaber Roland Kern, der vor einiger Zeit noch das Parteibuch der CDU in der Tasche hatte, bezeichnet sich selbst als „Multi-Kulti-Kandidat“, da er neben der deutschen auch die schweizerische und die französische Staatsbürgerschaft besitzt. Nichtsdestotrotz ist er ein scharfer Kritiker der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung unter Angela Merkel. HESSEN DEPESCHE hat Tobias Kruger befragt, mit welchen Standpunkten er es schaffen will, am 5. Februar 2017 als zweiter Liberaler nach Dr. Daniell Bastian (Seligenstadt) ein Rathaus im Kreis Offenbach zu erobern.

Rödermark – Der Christdemokrat Carsten Helfmann will den Grünen Roland Kern als Bürgermeister der Stadt Rödermark beerben. Derzeit amtiert der 43-jährige Bankkaufmann, Versicherungsfachwirt und Vater von zwei Kindern als Rathauschef der benachbarten Gemeinde Eppertshausen. Als neue Herausforderung betrachtet der Kandidat der CDU vor allem die Größe der Kommune: Rödermark hat rund 27.000 Einwohner und damit mehr als viermal so viel in Eppertshausen, der Rödermärker Haushalt hat ein Volumen von 70 Millionen Euro, der Eppertshausener ein Siebtel davon. Zu seinen Ambitionen erklärte Helfmann einmal: „Was im überschaubaren Eppertshausen geklappt hat, will ich jetzt in der großen Stadt versuchen“, so Helfmann zu seinen Ambitionen. HESSEN DEPESCHE hat bei ihm nachgefragt, was man darunter zu verstehen hat und wie seine kommunalpolitischen Vorstellungen für Rödermark aussehen.

Hainburg – Die Hainburger Grünen haben das „Eigenlob“ der örtlichen CDU im Hinblick auf den Ausbau des schnellen Internets kritisiert. Die Union um ihren Partei- und Fraktionschef Jürgen Harrer erwecke den Eindruck, als habe sie den Breitbandausbau erreicht, so Grünen-Fraktionsmitglied Horst Winter, der auch im Bauausschuss der Gemeinde sitzt. „Alle Fraktionen in der Gemeindevertretung haben dem Breitbandausbau zugestimmt. Ein besonderer Beitrag der CDU ist nicht erkennbar“, bemängelte Winter, der die Union hier eher als Bremser sieht.

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