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Heusenstamm – Die AfD erreichte bei der Kommunalwahl 2016 in Heusenstamm ein Ergebnis von 7,2 Prozent und zog mit drei Mandatsträgern ins Stadtparlament ein. Einer der Gewählten ist Carsten Härle, der der AfD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung vorsteht. Der Vater zweier Kinder, der mit seiner Lebensgefährtin in einer eheähnlichen Gemeinschaft zusammenlebt, geriet in letzter Zeit jedoch weniger wegen seiner kommunalpolitischen Arbeit, als vielmehr durch umstrittene Äußerungen, etwa zur deutschen Geschichte, in die Schlagzeilen. HESSEN DEPESCHE hat sich darüber mit Carsten Härle unterhalten, um ihm die Gelegenheit zu geben, Stellung zu den kritisierten Äußerungen zu nehmen. Außerdem haben wir ihn zur Arbeit der AfD vor Ort und den anstehenden Wahlen befragt.

Wiesbaden – Hessens Kunst- und Kulturminister Boris Rhein (CDU) hat am Freitag in Wiesbaden die neue Dachmarke „Kultur in Hessen“ vorgestellt, die die Attraktivität und Einmaligkeit der kulturellen Schätze des Landes zusammenführen und sichtbarer machen soll. „In Hessen ist ein unglaublicher Kulturtanker unterwegs“, so Rhein bei der Präsentation der Initiative. Es gebe 3,5 Millionen Kunst- und Kulturgüter im Besitz des Landes mit einem Wert von über vier Milliarden Euro. Viele Menschen wüssten aber von diesen Schätzen nichts.

Wiesbaden – Die Generalsekretärin der hessischen SPD, Nancy Faeser, hat sich bestürzt darüber gezeigt, dass der frühere Landesvize der rechten Partei „Die Republikaner“ (REP), Mark Olaf Enderes, als Entscheider über Asylanträge beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Hessen beschäftigt ist. Die „Frankfurter Rundschau“ hatte am Dienstag über die Tätigkeit von Enderes, der von 1993 bis 2011 Stadtverordneter der Republikaner in Wiesbaden war, berichtet. Der frühere stellvertretende REP-Vorsitzende in Hessen ist nach eigenen Angaben inzwischen aus der Partei ausgetreten.

Wiesbaden – Der energiepolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag, Timon Gremmels, hat die CDU als „Bremsklotz“ in der schwarz-grünen Koalition beim Windkraftausbau bezeichnet. „Wenn es unter der letzten schwarz-gelben Landesregierung in Hessen aus ideologischen Gründen faktisch keinen Windkraftzubau gab, ist der deutliche Anstieg unter Al-Wazir nicht verwunderlich“, so der SPD-Politiker. Dies habe nicht unbedingt etwas mit der eigenen Leistung des grünen Energieministers zu tun, sondern mit „reinen Nachholeffekten“.

Kassel – Die Kasseler CDU fordert einen transparenteren Umgang des Magistrats mit dem neuen documenta-Institut, das am Holländischen Platz errichtet werden soll. „Wir erwarten, dass der Magistrat bei der nun anstehenden Konzeptentwicklung des documenta-Institutes mehr Transparenz, Offenheit und Beteiligung ermöglicht, als dies bei der Standortsuche der Fall war“, so Marcus Leitschuh, kulturpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, am Mittwoch.

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