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Frankfurt am Main - "Wir werden sie jagen“ – für diesen Satz am Abend der Bundestagswahl im letzten Herbst musste Alexander Gauland viel Kritik einstecken. Längst ist der Ausspruch zum Sinnbild der AfD-Politik im Bundestag geworden – bei Freund wie Feind. Nun spricht auch Christian Sewing, neuer Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank von „Jagdmentalität“ und legt eine erstaunliche Aggressivität und Deutlichkeit an den Tag.

Frankfurt am Main - Sebastian Kieser hat in der deutschen Finanzwirtschaft noch große Ziele. Der junge Mann gilt in der Branche als hoch umworbenes Vertriebstalent. Seine Leistungsfähigkeit hat er bereits bei seinen früheren Aufgaben unter Beweis gestellt. Und nicht wenige Neider beweisen, dass Kieser wohl den nötigen Biss hat, der vielen anderen fehlt.

Zürich - Dr. Stephan Welk (Jahrgang 1967) ist ein begnadet umtriebiger Geschäftsmann und Berater. Aus dem nordhessischen Korbach stammend, hat Stephan Welk inzwischen annähernd den ganzen Globus bereist und ein internationales Netzwerk in höchste Kreise zu Politik und Wirtschaft gesponnen. Dabei umfaßte seinen bisherigen Wirkungskreis alle nur denkbaren Geschäfte. Er war Vorstandsmitglied der kasachischen SAT & Co Aktiengesellschaft, schluckte mal die Weserbank AG in Frankfurt am Main und wirkt seit 2015 als Dipolmat des westafrikanischen Zwergstaates São Tomé und Príncipe. Dabei gilt er als enger Vertrauter zu Aussenminister Manuel Salvador dos Ramos.

Frankfurt am Main - Die Konzernleitung unter Anshu Jain und Jürgen Fitschen des nach Bilanzsumme und Mitarbeiterzahl größten deutschen Kreditinstituts Deutsche Bank steht angesichts der Rechtsstreitigkeiten in Übersee sowie der Diskussion um die künftige Unternehmensstrategie gegenwärtig vor großen Herausforderungen. Nachdem das Finanzinstitut bereits im Dezember 2013 im Zusammenhang mit dem Skandal um die  Manipulationen des internationalen Referenzzinssatzes Libor (London Interbank Offered Rate) eine Strafzahlung der EU-Kommission in Höhe von 725 Millionen Euro akzeptiert hat, ist die Deutsche Bank ebenfalls in den USA mit diesbezüglichen Ermittlungen konfrontiert. Die US-Finanzaufsichtsbehörde DFS ermittelt darüber hinaus noch zusätzlich in Richtung Verstöße gegen Iran-Sanktionen und Devisenkursmanipulationen. In Extremfällen besitzt die DFS sogar die Kompetenz zum Entzug der Banklizenz, und die Libor-abhängigen Finanztransaktionen gehen immerhin in die Billionenhöhe. Die Entwicklung bleibt abzuwarten.

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