hessen-depesche.de

Rodgau - Der Bundestagswahlkampf 2017 kommt auch in Rodgau in Fahrt. Insbesondere die Veranstaltung der AfD am Sonntag im Bürgerhaus im Ortsteil Dudenhofen war zum Zankapfel der örtlichen Politik geworden. Die Jusos um den Stadtverordneten Kevin Massoth (SPD) erhofften sich ein "überparteiliches Bündnis" gegen die AfD. Doch zu solch einer Wucht kam es am Abend nicht. Mehr oder weniger eindeutig sozialdemokratisch fiel der abendliche Widerstand gegen die AfD aus. Die "Alternative" reift offenbar auch in Rodgau zu einer stabilen politischen Kraft heran.

Rodgau - In etwas überzogenen nationalkonservativen Strömungen vermittelte die AfD bundesweit zuletzt den Eindruck, nur noch etwas für beinharte Rechte zu sein. Doch dieser Eindruck trügt wohl. Gerade die Nominierung der marktliberalen Alice Weidel als Co-Spitzenkandidatin (neben Alexander Gauland) zur Bundestagswahl 2017 darf als Zeichen gesehen werden, dass die AfD sehr wohl auch für die marktwirtschaftlichen Grundüberzeugungen in Zeiten staatsgläubigem Merkelianismus einstehen kann.

Rodgau - Kaum überraschend war die ablehnende Stellungnahme der AfD-Fraktion im Rodgauer Stadtparlament zum Aufstellungsbeschluss über den Bebauungsplan „Mühlstraße Süd“ im Stadtteil Jügesheim. HESSEN DEPESCHE berichtete: https://www.hessen-depesche.de/regional/stadt-und-kreis-offenbach/rodgau-marlies-dassinger-afd-hat-ihre-theorien-über-baupolitik-der-rathausmehrheit.html.

Rodgau - Der Kreisverband Offenbach-Land der Alternative für Deutschland (AfD) hat in dieser Woche auch in Rodgau, der Stadt seiner Gründung im Jahre 2013, einen Ortsverband aus der Taufe gehoben. Das ist dann der Dritte im Kreis Offenbach. Weitere Ortsverbandsgründungen seien in Vorbereitung, erklärt Dr. Matthias Winter für die AfD.

Rodgau - Die Fraktion der AfD in der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Rodgau sieht sich in einem Vorgang um eine Immobilienverwertung als einsamen Streiter gegen die anderen "Kartelparteien". In einer Presseaussendung an HESSEN DEPESCHE erklärt Matthias Winter für die AfD: "Die Stadtverordnetenversammlung hat am 6. Februar 2017 mit den Stimmen von CDU, ZmB und des Linksblocks aus SPD, Grüne, FDP, FW und Die Linke den Verkauf einer ca. 3000-4000 qm großen Fläche am Rodgauer Wahrzeichen, dem Wasserturm beschlossen, gegen die Stimmen der AfD und gegen jegliche Vernunft. Im Anschluss an diesen Verkaufsbeschluss wurde auch gleich noch die Aufstellung eines Bebauungsplans für das Wasserturmareal beschlossen.

Rodgau - In getrennten Versammlungen in Neu-Isenburg und Rodgau hat die Alternative für Deutschland (AfD) im Kreis Offenbach ihre Direktkandidaten zur Bundestagswahl 2017 aufgestellt.
Im Wahlkreis 185 (Offenbach) wurde der Kreistagsabgeordnete Arno Gross (Neu-Isenburg) bei einer Gegenstimme der 29 Anwesenden gewählt, im Wahlkreis 187 (Odenwald) wurde der AfD-Kreisvorsitzende und Landesschatzmeister Dr. Robert Rankl (Rodgau) einstimmig zum Kandidaten bestimmt.

Rödermark - Jochen K. Roos (Jahrgang 1990) gilt als ambitioniertes Nachwuchstalent der AfD im Kreisverband Offenbach-Land. Dr. Robert Rankl, Kreisvorsitzender und Schatzmeister der AfD im Landesverband Hessen sieht in dem Studenten einen fähigen Kopf mit großer Zukunft. Neben Carsten Härle aus Heusenstamm ruhen viele Erwartungen gerade auf Jochen K. Roos. Ob dazu auch schon eine Kandidatur zur Bürgermeisterwahl 2017 in Rödermark zählen wird, darf aber eher noch bezweifelt werden. Roos wäre neben Bürgermeister Roland Kern (Grüne), Carsten Helfmann (CDU), Samuel Diekmann (SPD) und Tobias Kruger (FDP) der fünfte Kandidat im Rennen um den Rathauschefsessel. Zwar wäre ein Achtungserfolg für den jungen Jochen Roos drin gewesen, aber mehr sicher noch nicht, glauben politische Beobachter in Rödermark. Und das Prozedere für eine formale Kandidatur wäre eh schon zeitlich gelaufen.

Seite 1 von 3

Team