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Neu-Isenburg - In Rüsselsheim fahren die örtlichen Stadtwerke aktuell eine aggressive Neukundenkampagne, wie man sie auf dem liberalisierten Strommarkt in dieser Form wohl noch nicht gesehen hat. Fahrräder, Infostände, Bodenmarkierungen und hunderte Plakate kommen zum Einsatz und machen darauf aufmerksam, dass der Neu-Isenburger Strom-Discounter „eprimo“ mit den Rüsselsheimer Stadtwerken nichts zu tun hat. Sogar die Adam Opel Statue vor dem Haupteingang des Opel-Werks ist in die Kampagne „Sei 100 Prozent Rüsselsheim“ eingebunden (HESSEN DEPESCHE berichtete bereits).

Rüsselsheim - Zwar ist Jamaika im Bund gescheitert, doch angesichts der GroKo-Verhandlungen scheinen Neuwahlen aktuell kein Thema zu sein. Manch ein Hesse mag sich darüber auch deshalb freuen, weil der nervige Werbeschilder-Wald in den Städten damit erstmal passé ist. Bürger von diesem Schlage, die in Rüsselsheim leben, dürften in den letzten Wochen eine böse Überraschung erlebt haben, denn abermals ist die Stadt voll mit Werbeschildern.

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