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Paris – Das soziale Netzwerk Facebook hat kurz vor dem ersten Wahlgang der französischen Präsidentschaftswahlen rund 30.000 Accounts von Anhängern der Front-National-Kandidatin Marine Le Pen sperren lassen. Als Begründung führte Facebook an, die Nutzerkonten seien für zahlreiche Falschmeldungen verantwortlich gewesen. Der Front National reagierte mit einem Protest und forderte das Netzwerk auf, die Accounts wieder freizuschalten.

Seligenstadt - Mit der Zustimmung zur Umstellung der Mainfähre auf einen 1-Schicht-Betrieb in der vergangenen Stadtverordnetenversammlung, "wurde nun die letzte Hürde zur deren langfristigen Erhalt genommen." So argumentiert Susanne Schäfer (FDP). Zuvor hatten bereits die Betriebskommission der Stadtwerke und der Personalrat dieser Umstellung zugestimmt.

Kassel – In der Debatte um angeblich von dem Kasseler AfD-Funktionär Michael Werl stammende rechtsextreme Äußerungen in einem Facebook-Chat hat der Sprecher der Grünen in Kassel, Boris Mijatovic, eine umfassende Aufklärung gefordert. „Nazi-Sprüche sind kein Kavaliersdelikt“, so Mijatovic. „Die Vorwürfe gegen Herrn Werl, zurzeit Fraktionsvorsitzender der AfD im Kasseler Stadtparlament, sind handfest und zeigen eine radikale Grundhaltung, die mit unserer demokratischen Ordnung nicht vereinbar ist. Wer sich so äußert, will den Staat autoritär und national umbauen. Eine glaubhafte Distanzierung zu diesen Vorwürfen hat es von Herrn Werl und den anderen Funktionären der AfD bislang nicht gegeben“, kritisierte der Grünen-Politiker.

Den Haag – Laut Angaben der europäischen Polizeibehörde Europol werben 17.400 Schlepper bei Facebook für die Migrationsrouten von Afrika nach Europa. Darüber hinaus werden über das soziale Netzwerk nach Europol-Angaben auch gefälschte Pässe und Arbeitserlaubnisse angeboten. Eine Überfahrt soll im Durchschnitt rund 3.500 Euro kosten. Mehr als 90 Prozent der Migranten aus Afrika versuchen mithilfe von Schlepperorganisationen über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen.

Darmstadt – Im Fokus des Wahlkampfes von Hans Mohrmann steht die Verkehrspolitik. Doch auch mit anderen Themen will der Jurist bei den Wählerinnen und Wählern punkten. Mit 67 Jahren ist Mohrmann der Senior in der Riege der Darmstädter OB-Kandidaten und tritt für die Alternative für Deutschland (AfD) zur Oberbürgermeisterwahl am 19. März 2017 an. Politisch startete der Fachanwalt für Verwaltungs- und Strafrecht in den 1970er Jahren ganz weit links, war in der Frankfurter Hausbesetzerszene unterwegs und gehörte über viele Jahre den Grünen an. Heute bezeichnet er sich als „erzkatholisch, erzkonservativ und erzliberal“. HESSEN DEPESCHE hat den OB-Kandidaten der AfD zu seinen politischen Vorstellungen befragt.

Kassel – Mit seiner Kritik am Fleischverbot auf dem Stadtteilfest „Tag der Erde“ in Wolfsanger hat der OB-Kandidat Dominique Kalb (CDU) einen regelrechten Shitstorm im Internet heraufbeschworen. Aufgebrachte Vegetarier und Veganer kommentierten den Beitrag mit Kalbs Stellungnahme auf der Facebook-Seite der HESSEN DEPESCHE mit wütenden Bemerkungen, teilweise unter der Gürtellinie. Das Thema erhitzt die Gemüter wenige Tage vor der Kasseler Oberbürgermeisterwahl ungemein.

Kassel – Dominique Kalb will nach Georg Lewandowski, der von 1993 bis 2005 regierte, zum zweiten Mal für die CDU das Kasseler Rathaus erobern. Der gebürtige Weimarer, der wegen seines Studiums nach Kassel kam, kennt sich in der Stadtpolitik gut aus, ist er doch schon seit zehn Jahren Mitglied der Stadtverordnetenversammlung und dort Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung, Mobilität und Verkehr. Hauptberuflich ist der studierte Diplom-Ingenieur Geschäftsführer der CDU-Fraktion. HESSEN DEPESCHE hat mit Dominique Kalb über seine kommunalpolitischen Vorstellungen im Oberbürgermeisterwahlkampf gesprochen.

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Redaktion