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Mainhausen - Die ältesten Nachwuchsfußballer der TSG Mainflingen waren Samstag zu Gast beim neuen ungeschlagenen Tabellenführer JFV Dreieich. Nach dem Sieg gegen Sprendlingen lag die Aufgabe des Trainers Jörg Schneider darin, die Motivation über das spielfreie Wochenende zu bringen. Dieser Job gelang ihm hervorragend. Gleich von Beginn an stürmte die TSG auf das Tor der Gastgeber und erzielte bereits in der fünften Spielminute durch Fabrizio Frumento die 0:1 Führung. Die Hausherren, die auf dem Papier klar die Favoritenrolle hatten, brauchten einen Moment um sich vom Schock zu erholen.

Mainhausen - Die C-Junioren der TSG Mainflingen waren zu Gast bei der C3 der Kickers Victoria Mühlheim. Obwohl die TSG nur einen Tabellenplatz weiter vorne steht, hatten die Mülheimer an diesem Tag keine Chance. Bereits in der ersten Spielminute musste der KV Keeper hinter sich greifen und es stand 0:1. Mainflingen dominierte anschließend das Spielgeschehen. Das 0:2 bereits drei Minuten später und das 0:3 (13. Spielminute) waren die Folge. Mainflingen nahm dann Mitte der ersten Halbzeit etwas das Tempo raus. Trainer Michael Lener brachte frische Kräfte und somit sein Team wieder auf Kurs. Das 0:4 in der 24. Minute war die Konsequenz. Bis zum Halbzeitpfiff, der in dieser Altersklasse bereits nach 35 Minuten erfolgt, konnte die TSG noch auf 0:6 (31' und 34') erhöhen.

Großkrotzenburg – Der Großkrotzenburger Finanzexperte Alexander Noll zählt zu den führenden Köpfen der FDP im Main-Kinzig-Kreis. Wie sein Gelnhausener Kollege Kolja Saß wurde er kürzlich wieder in den Landesvorstand der hessischen Liberalen gewählt – und kümmert sich dort vor allem um den Bereich der öffentlichen Finanzen. Seine Herzensanliegen sind der Schuldenabbau, Infrastrukturverbesserungen und die Senkung der Abgaben für die Bürger. HESSEN DEPESCHE hat sich mit Alexander Noll über verschiedene landes-, bundes- und kommunalpolitische Themen unterhalten, darunter auch die innerhalb der FDP umstrittene Forderung nach Beitragsfreiheit für Kitas.

Darmstadt – Kerstin Lau ist die einzige Frau in der Reihe der Darmstädter OB-Kandidaten. Sie geht für die 1993 aus der alternativen Szene heraus gegründete Wählervereinigung UFFBASSE ins Rennen, die bei der letzten Kommunalwahl 2016 stolze 7,7 Prozent geholt hat und seitdem mit fünf Mandataren in der Darmstädter Stadtverordnetenversammlung vertreten ist. Lau ist nicht nur eine der Abgeordneten, sondern auch Fraktionsvorsitzende von UFFBASSE (die Abkürzung steht für „Unabhängige Fraktion Freier Bürger Aufrecht Spontan Subkulturell Eigenwillig“). Auf ihren Wahlplakaten präsentiert sich die sportliche Mittvierzigerin wie seinerzeit Uma Thurman in „Kill Bill“ im engen, gelben Dress. Damit führt sie die Tradition von UFFBASSE fort, mit ihren Wahlplakaten Bezug auf bekannte Kinofilme zu nehmen. HESSEN DEPESCHE hat die Diplom-Sozialpädagogin und Mitgründerin des SVD-Fanbündnisses „Tradition hat Zukunft“ zu ihren politischen Ambitionen befragt.

Hanau/Seligenstadt – Der Fußball-Club Alemannia Klein-Auheim 1916 e.V. richtet in diesem Jahr den 44. Mainpokal aus. Als Hauptsponsor des regionalen Fußball-Turniers, das vom 7. bis 22. Juli 2017 stattfindet, ist natürlich auch wieder die Sparkasse Langen-Seligenstadt (SLS) mit an Bord, die den Mainpokal damit seit sechs Jahren unterstützt. Man spricht daher auch vom 6. Sparkassen-Mainpokal.

Darmstadt – Die Darmstädter Wählervereinigung UWIGA ging vor 12 Jahren aus einer Interessengemeinschaft gegen zu hohe Abwassergebühren hervor. Bei der letzten Kommunalwahl erreichte sie ein Ergebnis von 3,7 Prozent und ist mit drei Mandataren in der Stadtverordnetenversammlung vertreten. Vorsitzender des Vereins ist der 67-järhrige Diplom-Ingenieur Helmut Klett, der noch immer voll im Berufsleben steht und zwei Architekturbüros in Metzingen und Darmstadt leitet. Klett war selbst viele Jahre Mitglied der Stadtverordnetenversammlung und trat schon im Gründungsjahr von UWIGA 2005 zur OB-Wahl an. Auch am 19. März 2017 wird er wieder auf dem Stimmzettel stehen. HESSEN DEPESCHE hat mit ihm über seine politischen Vorstellungen für Darmstadt gesprochen.

Darmstadt – Die Kandidatur von Achim Pfeffer ist wohl die ungewöhnlichste bei der OB-Wahl in Darmstadt. Als sozialdemokratisches Urgestein tritt er gegen den SPD-Kandidaten Michael Siebel an, den Pfeffer für nicht geeignet hält, das Amt des Oberbürgermeisters auszuüben. Der 63-Jährige setzt aber auch auf enttäuschte CDU-Wähler, da die Union zugunsten des Kandidaten ihres grünen Stadtparlament-Koalitionspartners, Amtsinhaber Jochen Partsch, auf einen eigenen Antritt verzichtet hat. Für viele altgediente SPD-Anhänger an der Basis repräsentiert Pfeffer die Seele der Partei, der vier Jahre jüngere Landtagsabgeordnete und Ex-Lehrer Siebel hingegen eine abgehobene Funktionärskaste. HESSEN DEPESCHE hat nachgefragt, was der parteiunabhängige Kandidat sonst noch zu bieten hat.

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