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Dienstag, 07 März 2017 20:10

Feigheit als Wegbereiter der Staatskrise

Kelkheim – Seit 2010 berichtet Robin Alexander aus dem Bundeskanzleramt. In all den Jahren ist er zu einem engen journalistischen Wegbegleiter der deutschen Kanzlerin geworden. Wenn einer wie er geradezu minutiös beschreibt, was sich in den alles verändernden Tagen im September 2015 zugetragen hat, darf man einerseits davon ausgehen, dass er die Fakten tatsächlich kennt, und andererseits annehmen, dass er Angela Merkel nicht aus einer Laune heraus in die Pfanne hauen will. Kurzum, Robin Alexander ist ein glaubwürdiger Berichterstatter des inneren politischen Zirkels.

Frankfurt am Main - Im Geschäft der Meinungsforscher nimmt Forsa-Chef Manfred Güllner (Jahrgang 1941) eine eigenwillige Position ein. Als heute die Wochenillustrierte STERN wieder mal "empirische" Daten für die politische Berichterstattung brauchte, lieferte Manfred Güllner gerne. Sein Fazit dieser Woche war der Abgesang der CSU in Bayern unter Horst Seehofer. Dazu vermittelt Manfred Güllner nicht nur den Lesern des STERN ein Bild, dass es eben Horst Seehofer und nicht Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sei, der die AfD im Zuge der Flüchtlingsfrage groß mache.

München - Es gibt nur wenige Politiker, die in ihren Reden Philosophen zitieren oder sich auf Philosophen berufen. Einer von diesen Politikern ist neuerdings Wladimir Putin. Vielleicht liegt es auch daran, dass heute noch Denkmäler in Kaliningrad/Königsberg an den großen Philosophen Immanuel Kant erinnern und Putin mit Kant als Symbolfigur der Universität „Albertina“ einverstanden war.

Berlin - Die Nichtregierungsorganisation Transparency International (TI) hat eine Studie vorgelegt, die die Gesetze der einzelnen EU-Staaten auf die Beschränkungen des Lobby-Einflusses hin untersucht. Der Studie zufolge seien die deutschen Gesetze weit unterdurchschnittlich streng. Deutschland sei für Lobbyisten so frei wie das für seine Korruption bekannte Bulgarien.

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