hessen-depesche.de

Frankfurt am Main – Nach Angaben des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport nutzen im April 2017 rund 5,4 Millionen Passagiere den Rhein-Main-Airport. Das ist ein Plus von 10 Prozent gegenüber dem Vormonat. Damit verzeichnete Deutschlands größtes Luftdrehkreuz für den zivilen Passagierverkehr erstmals seit Dezember 2011 wieder eine zweistellige Wachstumsrate. Auch der bisherige April-Höchstwert aus dem Jahr 2015 wurde laut Fraport AG um 367.000 Fluggäste übertroffen.

Prag – Tschechien will keine weiteren Migranten aus italienischen und griechischen Flüchtlingsunterkünften einreisen lassen. Das Land habe im Rahmen des EU-Verteilungsprogramms bisher zwölf Migranten aus Griechenland Asyl geboten, so Tschechiens Innenminister Milan Chovanec laut einem Bericht der „Zeit“. Weitere Migranten wolle man nicht aufnehmen, fügte der sozialdemokratische Politiker hinzu.

Frankfurt am Main – Fraport Greece, ein Tochterunternehmen der Frankfurter Fraport AG, an dem die griechische Copelouzos Group mit 26,6 Prozent beteiligt ist, hat vor wenigen Tagen offiziell den Betrieb von 14 griechischen Regionalflughäfen übernommen. Mit Inkrafttreten der Konzession, die auf einen Zeitraum von 40 Jahren angelegt ist, übernimmt das Unternehmen die Verantwortung für das Management und die Weiterentwicklung der Airports, die sich sowohl auf dem Festland als auch auf den besonders bei Urlaubern beliebten griechischen Inseln befinden. In Griechenland stieß der Deal im Rahmen von Privatisierungsmaßnahmen der Regierung teils auf heftige Kritik. Vor allem seitens der Gewerkschaften wurde versucht, die Übernahme der Flughäfen zu verhindern.

Kassel – Die AfD-Fraktion in der Kasseler Stadtverordnetenversammlung hat sich gegen die Entscheidung ausgesprochen, die internationale Kunstausstellung documenta in diesem Jahr nicht nur in Kassel, sondern zusätzlich in Griechenlands Hauptstadt Athen stattfinden zu lassen. „Die Identität der Stadt Kassel ist mit der documenta untrennbar verbunden. Die Verdienste dieses künstlerischen Großereignisses für das Image dieser Stadt sind von großem Wert und dürfen nicht leichtfertig verspielt werden“, erklärte dazu AfD-Fraktionschef Michael Werl.

Freitag, 03 März 2017 22:19

Neuer Rekordwert beim Flugverkehr

Wiesbaden – Im Jahr 2016 stieg die Zahl der von deutschen Flughäfen abreisenden Passagiere um 3,4 Prozent auf 111,9 Millionen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist dies ein neuer Rekordwert beim Flugverkehr. Der Auslandsverkehr, auf den etwa vier Fünftel aller Fluggäste entfielen, stieg im vergangenen Jahr sogar um 3,6 Prozent auf 88,2 Millionen Passagiere an. Der innerdeutsche Luftverkehr nahm mit einem Plus 2,8 Prozent auf 23,7 Millionen Passagiere etwas schwächer zu.

Frankfurt am Main - Der mutmaßliche Mörder Hussein K. der Freiburger Studentin Maria L. konnte unbemerkt nach Deutschland einreisen und  Asyl beantragen, offensichtlich durch einen fatalen Fehler der griechischen Behörden. In Griechenland soll Hussein K. bereits wegen versuchten Mordes verurteilt worden sein.  Die griechischen Behörden hätten es unterlassen Hussein K. trotz Verstößen gegen Bewährungs- und Meldeauflagen international per Fahndung auszuschreiben oder einen Hinweis an Interpol zu geben.

Genf – Laut einem aktuellen Bericht des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR haben in diesem Jahr über 345.000 Migranten den europäischen Kontinent über das Mittelmeer erreicht. 171.000 von ihnen kamen in Griechenland an, 168.000 kamen über Libyen nach Italien. Das sind 13 Prozent mehr als im gesamten Vorjahr. Allein im Oktober verzeichneten die Behörden in Italien die Einreise von 27.500 Migranten aus Afrika.

Chios/München – Weitgehend unbeachtet von der hiesigen medialen Öffentlichkeit ist es in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag auf der griechischen Insel Chios zu schweren Krawallen zwischen Migranten und Einheimischen gekommen. Wie die griechische Onlinezeitung „Ta Nea“ berichtete, sollen gewalttätige Nordafrikaner zunächst das Flüchtlingscamp Souda in Brand gesetzt haben, danach in ein Feuerwerksgeschäft eingedrungen sein und die gestohlene Pyrotechnik dann auf Einheimische und ihre Wohnhäuser geworfen haben. Dabei sei massiver Schaden an parkenden Pkw und Geschäften angerichtet worden.

Seite 1 von 8

Redaktion