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Frankfurt am Main - Dr. Stephan Welk, gebürtiger Nordhesse, ist sicher einer der reisefreudigsten Diplomaten der vergangenen Jahre. Der frühere Kakaospekulant vertiefte irgendwann seine Kontakte in schwarzafrikanische Länder und gilt in Staaten wie der Zentralafrikanischen Republik, Guinea oder São Tomé e Príncipe als bescheidener, aber effektiver Helfer im Wahlkampf seiner Freunde. Und davon zählt Stephan Welk südlich des Niger so einige.

Wiesbaden - Der Beschluss des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs, den Eilantrag der „Deutschen Umwelthilfe“ (DUH) auf Fahrverbote in Frankfurt ab Februar 2019 trotz Berufungsverfahren in dieser Sache zurückzuweisen, hätte in der Begründung kaum deutlicher ausfallen können: Es gebe ernstliche Zweifel an der Begründetheit der erstinstanzlichen Entscheidung, schreiben die Richter.

Gießen - Die FREIE WÄHLER Hessen fordert für Kinder das letzte Kita-Jahr vor der Grundschule zur Pflicht zu machen. Als Grund nennt Engin Eroglu, Landesvorsitzender der FREIE WÄHLER Hessen und Spitzenkandidat für die Europawahl, die Ermöglichung eines problemlosen Übergang von der Kita zur Grundschule: „So wird zum einen sichergestellt, dass alle Kinder vor Eintritt in die Grundschule die gleichen Deutschkenntnisse besitzen, zum anderen können alle einheitlichen Elemente der frühkindlichen Bildung vermittelt werden.“

Frankfurt am Main - Es ist nicht das erste Mal, dass sich nach einer Wahl herausstellt, wie leicht es für die Auszähler ist, zum Erfolg ihrer Wunschpartei beizutragen. Einen der spektakulärsten Fälle der jüngeren Vergangenheit gab es 2015 in Bremerhaven, wo eine unbeaufsichtigte Schülergruppe die Stimmauszählung vornahm. Die jungen Weltverbesserer sorgten dafür, dass die AfD zunächst die 5%-Hürde verfehlte. Später wurde das Ergebnis infolge einer Klage der Partei korrigiert, die den geraubten Sitz in der Bremischen Bürgerschaft nachträglich zugesprochen bekam. Der Betrug fand damals allerdings wenig mediale Beachtung, waren die Schüler aus Sicht vieler Journalisten und der Landespolitik doch in ehrenwerter Mission unterwegs. Derartige Falschauszählungen kommen ohnehin selten ans Licht, denn häufig genug haben sie auf den Ausgang keinerlei Einfluss. In Frankfurt ist einer der größten Schwindel der Wahlgeschichte aber jetzt aufgeflogen. Er könnte für ein politisches Erdbeben sorgen. Ganze 94 Stimmen Vorsprung vor der SPD hatten die Grünen bei der Landtagswahl in Hessen vor zwei Wochen – landesweit. Nun sieht es so aus, als würden sie eine dreistellige Stimmenzahl verlieren und die SPD in ähnlichem Maße hinzugewinnen. Dadurch wären die öffentlich-rechtlichen Wahlsieger nur noch auf Platz drei und die knappe Mehrheit für Schwarz-Grün dahin. Noch ist es nicht offiziell, aber die Spatzen pfeifen es bereits von den Dächern: Die aktuelle Regierungskoalition kann ihre Zusammenarbeit wohl nicht ohne Partner fortsetzen.

Wiesbaden - Die FREIE WÄHLER Hessen haben auf eigene Nachforschungen bei der Landtagswahl fehlerhafte Stimmauszählungen zu ihren Ungunsten festgestellt. Erste Auffälligkeiten hatte kurz nach dem Wahltag Ronald Berg, Kreisvorsitzender der FREIE WÄHLER Wetterau, bemerkt. Großflächig wurden nun die Ergebnisse aus den Wahllokalen des Landes durch unser Mitglied Dr. Diego Semmler ausgewertet.

Gelnhausen - „Die Kreistagsfraktion der Freien Demokraten steht, wie schon in den vergangenen Jahren, vollumfänglich hinter der Beschlusslage der Hessen-FDP gegen den hochsubventionierten Windkraftanlagenbau, in den dafür mehr als schlecht geeigneten hessischen Wäldern“, macht der energiepolitische Sprecher der Kreistagsfraktion und stellv. Vorsitzende der FDP Main-Kinzig Rolf Zimmermann deutlich.

Frankfurt am Main - Bayern hat gewählt. Und gewonnen haben die Grünen. Auf diese einfache Formel bringen ARD und ZDF das Ergebnis der Landtagswahl in der Heimat des ungeliebten Bundesinnenministers Horst Seehofer. Seit dem 14. Oktober überschlagen sich die medialen Groupies in ihrer Begeisterung für die Grünen, die das ZDF sogleich zur stärksten Kraft in allen bayerischen Großstädten erklärte. Dass dies eine klassische Falschmeldung war, bekam wenige Tage später nur noch ein Bruchteil des Publikums mit. Bei Millionen von Deutschen, die am Wahlabend vor dem Fernseher gesessen oder sich gar das “ZDF Spezial” am Tag danach angetan hatten, dürfte die Fake News die gewünschte Wirkung erzielt haben. Schon die jüngste Umfrage zur Hessenwahl deutet dies an. Motiviert durch ihren Propagandaerfolg legen die öffentlich-rechtlichen Sender täglich nach. Und ihre Helfer von der schreibenden Zunft springen nur allzu gerne auf den Zug auf: Vom ersten grünen Ministerpräsidenten in Hessen schwärmen sie, noch dazu einem jemenitischen, was die Journalisten schier aus dem Häuschen geraten lässt. Da stört es nicht einmal, dass ja eigentlich Priska Hinz – also eine Frau! – hessische Spitzenkandidatin und damit erste Anwärterin ist. Vorbei die Zeiten, als Frauen bei den Grünen Vorfahrt hatten. Gegen einen Migrationshintergrund kommt man schwer an. Der ganze Rummel beruht übrigens darauf, dass die Grünen in den hessischen Wählerbefragungen knapp über 20% liegen. Ein unfassbarer Wert sicher, aber keiner, der Anlass dazu gibt, bereits heute eine grün-geführte Landesregierung auszurufen.

Wiesbaden - Nach allen Wahlprognosen wird die AfD kommenden Sonntag auch in den Hessischen Landtag einziehen. Damit wäre die neue Partei in allen 16 deutschen Landesparlamenten vertreten. Klaus Herrmann (58), geboren in Frankfurt/Main und von römisch-katholischer Konfession ist Listenkandidat 8 der AfD. Herrmann ist verheiratet, hat zwei Söhne, von Beruf ist Herrmann Polizei-/Kriminalbeamter, Kriminalhauptkommissar a. D., Diplom Verwaltungswirt (FH).

Er ist Sprecher der AfD Hessen.

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