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Fritzlar - Vertreter der Freien Demokraten aus den Kreistagen des Schwalm-Eder-Kreises und des Kreises Waldeck-Frankenberg haben sich in Fritzlar mit Burkhard Schuldt getroffen, der seit Februar 2018 Leiter des staatlichen Schulamtes ist. Hintergrund des Treffens war das gegenseitige Kennenlernen und der Austausch über die aktuelle Lage an den Schulen im Einzugsbereich. Das staatliche Schulamt ist als untere Schulaufsichtsbehörde in beiden Landkreisen für die Vergleichbarkeit der Abschlüsse und die Durchlässigkeit der Bildungsgänge zuständig. Amtsleiter Burkhard Schuldt gab zunächst einen Überblick, wie die aktuelle Lage an den Schulen in beiden Kreisen ist: „Auch zum Schuljahresbeginn 2018 ist es dem Staatlichen Schulamt in Fritzlar in enger Zusammenarbeit mit den Schulleitungen wieder gelungen, die Grundunterrichtsversorgung und die 104% bzw. 105%- Unterrichtsversorgung in allen Schulformen zu gewährleisten. Trotzdem bleibt auch in unserem Bereich weiterhin ein sehr hoher Bedarf besonders an Grundschul- und Förderschullehrkräften. Leider sind die Bewerberzahlen rückläufig. Über verschiedene Qualifizierungsprogramme versuchen wir neue Lehrer zu gewinnen“, so Schuldt. Hier sei das staatliche Schulamt auf einem guten Weg.

Gelnhausen - Der Landrat des Main-Kinzig-Kreises, Thorsten Stolz, hat bei der Vorstellung seiner haushalts- und finanzpolitischen Eckpunkte den Kommunen mehr finanzielle Unterstützung zur Bewältigung der Asylkrise in Aussicht gestellt. In Absprache mit der zuständigen Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler will der Sozialdemokrat noch im Herbst die 29 Städte und Gemeinden des Kreises bei den aufgelaufenen Defiziten zur Unterbringung, Begleitung und Integration von Asylbewerbern finanziell entlasten.

München – Die MEP Werke GmbH, die sich auf die Vermietung von Solaranlagen an deutsche Privathaushalte spezialisiert hat, konnte unlängst in München ihr erstes eigenes Ausbildungszentrum für Monteure und Elektriker eröffnen. Die über 1.000 Quadratmeter große Schulungsfläche bietet neben Büroräumlichkeiten eine große Montagehalle mit verschiedenen Dachattrappen, an denen das Montieren und Anschließen von Solaranlagen geschult wird.

Köln – Es hätte der große Befreiungsschlag werden sollen. Zehntausend muslimische Teilnehmer hatten die Organisatoren angekündigt. Ein starkes Zeichen wollten sie setzen, um ein für alle Mal die tief sitzenden Zweifel daran zu beseitigen, dass sich Muslime tatsächlich ohne Wenn und Aber gegen den Terror ihrer Glaubensbrüder stellen. Voller Ungeduld hatten Politik und Medien der Steilvorlage für ihre nächste Großkampagne entgegengefiebert: Eine gigantische Welle der Abgrenzung aus der muslimischen Mitte gegen den Islamismus – was hätte es Schöneres geben können.

Seligenstadt – Mehr als 50 Unternehmerinnen und Unternehmer aus Seligenstadt folgten kürzlich einer Einladung der Agentur für Arbeit Offenbach, der Wirtschaftsförderung der Stadt Seligenstadt, der IHK Offenbach am Main sowie der Sparkasse Langen-Seligenstadt (SLS) zu einem Unternehmerfrühstück in der örtlichen Arbeitsagentur. Hierbei standen – wie stets bei den halbjährlich stattfindenden Unternehmertreffen – der Informationsaustausch, das Netzwerken, sowie das Kontakteknüpfen und -pflegen im Vordergrund.

Neu-Isenburg - Im Vergleich zum Jahr 2010 wurden 2016 in Neu-Isenburg 590 Straftaten weniger gezählt. Die durchschnittliche Aufklärungsquote lag bei 56,5 Prozent. Bei den Gewaltdelikten konnten über 80 Prozent aufgeklärt werden. Mit Blick auf die Kriminalstatistik 2016 sagte Polizeihauptkommissarin Susanne Wendt: „Das Sicherheitsniveau in der Stadt Neu-Isenburg hat sich erneut verbessert.“

Berlin - Anerkannte Asylbewerber können sich in Deutschland nach einer kurzen Wartefrist um einen Arbeitsplatz bewerben. Wer von ihnen aber nicht arbeiten will oder keine Beschäftigung findet, hat wie jeder Deutsche ein Anrecht auf Hartz IV. Derzeit beziehen rund 500.000 Asylanten Hartz-IV-Leistungen. Das berichten verschiedene Medien unter Berufung auf den „Tag der Jobcenter“, der in diesem Jahr unter dem Motto „Integration von Geflüchteten“ stand.

Obertshausen – Der Obertshausener CDU-Politiker Björn Simon tritt zur Bundestagswahl als Direktkandidat im Wahlkreis 185 (Offenbach) an, zu dem neben der Stadt Offenbach die Kreiskommunen Dietzenbach, Dreieich, Egelsbach, Heusenstamm, Langen, Mühlheim, Neu-Isenburg und Obertshausen gehören. Simon bewirbt sich damit um die Nachfolge von Peter Wichtel (CDU), der nach zwei Wahlperioden nicht mehr kandidiert. Erfahrungen konnte Simon bereits als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Wichtels Berliner Bundestagsbüro sammeln – nun will der 36-jährige Politologe selbst ein Mandat im Bundestag ergattern. HESSEN DEPESCHE hat mit dem ambitionierten Wirtschafts- und Verkehrspolitiker über seine Vorstellungen gesprochen.

Dietzenbach – Zu einem Gedankenaustausch kamen vor wenigen Tagen die Kreishandwerkerschaft Stadt und Kreis Offenbach und die Kreistagsfraktion der SPD zusammen. Die Unternehmen können sich derzeit über die gute Konjunktur im Kreis Offenbach freuen: Hohe Beschäftigungsquoten, gestiegene Einkommen und günstige Konditionen am Kreditmarkt haben zum sechsten Mal in Folge zu einer ungetrübten Stimmung bei den Handwerksbetrieben geführt. Die Umsätze legten erneut zu – im Jahr 2016 um rund drei Prozent.

Kassel/Frankfurt am Main - Der für den gewaltsamen Tod der Studentin Tugce Albayrak verurteilte Sanel M. ist am Donnerstag aus Deutschland in sein Heimatland abgeschoben worden. Er wurde direkt aus dem Gefängnis zum Frankfurter Flughafen gebracht und „nach Serbien zurückgeführt“, wie das Amt für Zuwanderung und Integration in Wiesbaden mitteilte.

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