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Frankfurt am Main - Zur geplanten Fusion von Deutscher Börse und der London Stock Exchange (LSE) wird es nach einer Intervention der EU-Kommission doch nicht kommen. Diese hat den Zusammenschluss wegen kartellrechtlicher Bedenken untersagt, nachdem sich die LSE geweigert hatte, Forderungen zum Verkauf ihrer Mehrheitsbeteiligung an der italienischen Handelsplattform MTS zu erfüllen. EU-Wettbewerbskommissarin Margrete Vestager begründete das Brüsseler Veto so: „Der Zusammenschluss zwischen Deutscher Börse und London Stock Exchange hätte den Wettbewerb erheblich eingeschränkt.“

Wiesbaden – In einer von der LINKEN auf die Tagesordnung gesetzten Debatte über die Rückführung eines abgelehnten Asylbewerbers aus dem Kosovo hat die ausländerpolitische Sprecherin der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Astrid Wallmann, am Donnerstag bekräftigt, dass die hessische Abschiebepraxis geltendem Recht entspreche und „in der Sache richtig“ sei. „Wer darauf verzichten wollte, ausreisepflichtige Ausländer zurückzuführen, gäbe jede Kontrolle darüber auf, wer nach Deutschland kommt und hier leben kann. Es ist unverantwortlich, wichtige Maßnahmen zur Rückführung Ausreisepflichtiger zu diskreditieren und die Legitimität abzusprechen“, so die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende.

Frankfurt am Main - Auf ihrer Bilanzpressekonferenz sprachen die Verantwortlichen der Fraport AG von einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2016, „in dem trotz herausfordernder Rahmenbedingungen für die Luftverkehrsbranche und einer leicht rückläufigen Verkehrsentwicklung am Frankfurter Flughafen ein Rekordergebnis erzielt wurde“. Der Umsatz habe bei 2,59 Milliarden Euro und damit 0,5 Prozent unter dem Vorjahreswert gelegen. Bereinigt um Änderungen aufgrund des Anteilsverkaufs an der Fraport Cargo Services und des Verkaufs der Air-Transport IT Services wäre der Umsatz um 46,2 Millionen Euro oder 1,8 Prozent gestiegen. Das operative Ergebnis sei um 24,2 Prozent auf einen neuen Höchstwert von 1,05 Milliarden Euro gestiegen.

Frankfurt am Main - Nach Informationen der „Hessenschau“ plant die Billigfluggesellschaft Ryanair schon vor ihrem ersten regulären Frankfurt-Flug im März 2017 neue Verbindungen auf Rhein-Main und wird demnächst ihren ambitionierten Winterflugplan 2017/2018 vorstellen. Ab dem 28. März bietet Ryanair zunächst die Ziele Mallorca, Faro, Alicante und Malaga an. Der Deutschland-Sprecher des Billigfliegers, Tim Howe Schröder, kündigte mit gespielter Zurückhaltung „ein bisschen Wachstum“ an.

Redaktion