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Wiesbaden – René Rock, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag und Jürgen Lenders, Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Fraktion, haben sich am 9. April 2018 mit Dr. Frank Martin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit, und Petra Kern, Fachbereichsleiterin Arbeitsmarkt und Netzwerke, über die Lage auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt in Hessen ausgetauscht. Im Fokus stand dabei der Gedanke, wie angesichts der rückläufigen demographischen Entwicklung der erwerbstätigen Bevölkerung dieser Arbeitsmarkt bis 2030 fit für Wachstum und anhaltenden Wohlstand gemacht werden kann.

Neukirchen – Die nordhessische Kommunalpolitikerin Wiebke Reich gilt als hoffnungsvolles Nachwuchstalent der hessischen FDP. Die frühere stellvertretende Landesvorsitzende und Landtagskandidatin der Jungen Liberalen bringt nach Ansicht vieler Parteifreunde gute Voraussetzungen mit, um in der Politik ganz nach oben zu kommen: Sie ist kommunikationsfreudig, intelligent, nicht zuletzt auch attraktiv und verfügt über eine solide Ausbildung, die ihr nicht nur bei ihrem Job als Fachfrau für PR und Unternehmenskommunikation in einem regionalen ÖPNV-Unternehmen zugutekam. Inzwischen ist Wiebke Reich Pressesprecherin der hessischen Tischler.

Wiesbaden – „Die Entwicklung des Flughafens Kassel-Calden kann man vorsichtig als leicht positiv bewerten. Sie ist aber nicht ausreichend, um den Flughafen in eine gewinnbringende Wettbewerbsposition zu bringen." So sieht es der FDP-Landtagsabgeordnete Jürgen Lenders. Und weiter: "Leider ist die Entwicklung in Calden völlig aus dem Fokus der Landesregierung geraten. Bouffier, Schäfer und Al-Wazir machen einen großen Bogen um das Thema, statt sich intensiv zu engagieren. Vor allem die Grünen erwecken den Eindruck, dass sie den Flughafen lieber heute als morgen stilllegen würden. Unter der Prämisse einer möglichen Schließung wird man jedoch keine Investoren an einen Flughafen locken. Dazu bedarf es intensiven Engagements, das leider völlig fehlt."

Wiesbaden - „Seitdem die neue Landesregierung im Amt ist, gab es leider nur irritierende Meldungen zum Weiterbau der A 49: So hat der Wirtschafts- und Verkehrsminister das Projekt quasi gestoppt, indem er betont hat, dass die Gesamtfinanzierung erst gesichert sein müsse, bevor mit dem Weiterbau begonnen werde. Leider hat sich die Hessische Landesregierung für die hierfür erforderlichen finanziellen Mittel, ca. 145 Millionen Euro, beim Bund noch nicht eingesetzt. Es ist offensichtlich, dass Union und Grüne den Weiterbau auf unbestimmte Zeit hinausschieben wollen. Denn mit dem Bau der VKE 20 mit einem Finanzierungsvolumen von 145 Millionen Euro kann sofort begonnen werden. Es fehlt also nicht an der Möglichkeit zur Umsetzung, sondern schlichtweg am notwendigen politischen Willen“, erklärte Jürgen Lenders, verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag.

Wiesbaden – „Die Bodewig-Kommission geht von 7,2 Mrd. € zusätzlichen jährlichen Instandhaltungskosten in der Bundesrepublik aus. Fakt ist aber, dass die Autofahrer genug Geld ins System pumpen. Mehr als 50 Mrd. € werden durch verkehrsbezogene Steuern eingenommen aber nur 17 Mrd. € im Jahr ausgegeben. Wenn wir statt eines Drittels die Hälfte dieses Geldes reinvestieren würden, wäre das Problem leicht zu lösen. Hier ist der Bund und damit CDU und SPD gefragt. Zusätzlich brauchen wir bessere Rahmenbedingungen bei den Vorschriften rund um den Bau von Straßen. Zu hohe Standards beim Umweltschutz treiben die Kosten unverhältnismäßig hoch und müssen deshalb auf das notwendige Maß reduziert werden“, erklärt der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Jürgen Lenders (Jahrgang 1966).

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