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Wiesbaden - Der Landesverband Hessen der WerteUnion, einer Organisation, die die Fliehkräfte der Konservativen innerhalb der CDU bändigen möchte, freut sich gleich über drei Neueintritte bekannter Persönlichkeiten der hessischen CDU, gab am Freitag 11. Mai der Landespressesprecher der WerteUnion Hessen Thomas Wieland bekannt. Neben dem CDU-Bezirks- und Kreisvorsitzenden Klaus-Peter Willsch MdB, der auch dem sogenannten „Berliner Kreis“ angehört, traten auch der Bundestagsabgeordnete und ehemalige stellvertretende CDU-Landtagsfraktionsvorsitzende Hans-Jürgen Irmer und die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL) Mechthild Löhr dem Landesverband Hessen der WerteUnion bei.

Obertshausen – Der Obertshausener CDU-Politiker Björn Simon tritt zur Bundestagswahl als Direktkandidat im Wahlkreis 185 (Offenbach) an, zu dem neben der Stadt Offenbach die Kreiskommunen Dietzenbach, Dreieich, Egelsbach, Heusenstamm, Langen, Mühlheim, Neu-Isenburg und Obertshausen gehören. Simon bewirbt sich damit um die Nachfolge von Peter Wichtel (CDU), der nach zwei Wahlperioden nicht mehr kandidiert. Erfahrungen konnte Simon bereits als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Wichtels Berliner Bundestagsbüro sammeln – nun will der 36-jährige Politologe selbst ein Mandat im Bundestag ergattern. HESSEN DEPESCHE hat mit dem ambitionierten Wirtschafts- und Verkehrspolitiker über seine Vorstellungen gesprochen.

Berlin – Die Bundestagsabgeordnete und frühere Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV), Erika Steinbach, galt lange Zeit als „konservatives Gewissen“ der CDU. Am 15. Januar trat die 73-jährige Frankfurterin aus der Partei aus und verließ die Unionsfraktion im Bundestag. Sie begründete dies mit einem „fortdauernden Rechtsbruch“ Angela Merkels und der Bundesregierung bei der Euro-Rettung und der Asylpolitik (die vollständige Erklärung kann hier nachgelesen werden: www.erika-steinbach.de/erklaerung.html). Im Interview mit HESSEN DEPESCHE legt Erika Steinbach noch einmal ihre Beweggründe dar, geht auf Einwände aus den Reihen ihrer früheren Partei ein und bekräftigt, dass sich auch weiterhin in das politische Geschehen einmischen wird.

Berlin – Der hessische Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch (CDU) hat seine Partei erneut dazu aufgefordert, Koalitionsoptionen mit der AfD auszuloten. Entsprechende Bündnisse seien jedoch nur dann möglich, wenn sich „gemäßigte Kräfte“ in der AfD durchsetzen und sich die Partei „zu einer ordentlichen bürgerlichen Kraft entwickeln sollte“, so Willsch gegenüber der „Hessenschau“. Diese seien schließlich „keine Leprakranken“.

Seligenstadt – Das Mehrgenerationenhaus-Projekt des Wohnikum e.V. war Gegenstand zahlreicher politischer Debatten in der Seligenstädter Stadtverordnetenversammlung und im Sozialausschuss. Vor allem bei der örtlichen CDU ist das Vorhaben umstritten, doch nun scheint ein Modell gefunden worden zu sein, mit dem das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Investor HZ Bau- und Montage GmbH unter den Geschäftsführern Jörg Friedrich und Michael Hohley schon im kommenden Jahr realisiert werden könnte.

Berlin/Geisenheim - Klaus-Peter Willsch, MdB/CDU ist glücklich über die finanzielle Unterstützung des Bundes fürs Technische Hilfswerk. In einer Presseaussendung erklärt Willsch: "Aufgrund des unermüdlichen und nachdrücklichen Engagements der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist es gelungen, zusätzlich finanzielle Mittel in erheblicher Höhe für das THW zur Verfügung zu stellen."Mit dem Haushalt 2017 werde ein Fahrzeugbeschaffungsprogramm für das THW mit einem Volumen von 100 Millionen Euro auf den Weg gebracht, um den überalterten Fahrzeugbestand zu erneuern. Das Programm diene, so Willsch, der Ersatzbeschaffung von 621 Lkw und Bergungsräumgeräten verschiedener Ausführungen bis zum Jahr 2023.

Frankfurt am Main – Die Frankfurter CDU geht bei der Bundestagswahl 2017 mit Bettina Wiesmann und Matthias Zimmer als Direktkandidaten ins Rennen. Vor allem die Nominierung Wiesmanns, derzeit Sprecherin für Familienpolitik der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, im östlichen der beiden Frankfurter Wahlkreise überraschte politische Beobachter, hatte man sich doch unionsintern im Vorfeld darauf geeinigt, dem Fraktionschef im Römer, Michael zu Löwenstein, in Nachfolge von Erika Steinbach, die nicht mehr für den Bundestag kandidiert, den Wahlkreis zuzuschlagen.

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