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Gelnhausen - In den vergangenen Tagen wurde öffentlich bekannt, dass die erste Kreisbeigeordnete des Main-Kinzig-Kreises, Susanne Simmler, in das Schattenkabinett der hessischen Landes-SPD um Thorsten Schäfer-Gümbel berufen wurde. Die Fraktion der Freien Demokraten im Kreistag des Main-Kinzig-Kreises fordert daher eine klare und frühzeitige kommunizierte Nachfolgeregelung, damit die Probleme der Vergangenheit nicht wiederholt werden.

Hanau - Die Thematik einer möglichen Kreisfreiheit Hanaus nimmt weiter Gestalt an. Die Hanauer Stadtverordnetenversammlung hat sich zwischenzeitlich einstimmig für diese ausgesprochen. Die von der FDP-Kreistagsfraktion geforderte geordnete und verlässliche Faktenaufstellung liegt unterdessen noch immer nicht vor. Es gibt bis heute keine verlässliche Zahlenlage, auf die von den Entscheidungsträgern zurückgegriffen werden kann.

Gelnhausen - Am Wochenende findet eine Delegationsreise des Main-Kinzig-Kreises nach Lublin in Polen statt. Diese Reisen sind sowohl parlamentarische Tradition, als auch ein wichtiger Wirtschaftstreiber für unseren Landkreis. Zumindest wenn diese von den Verantwortlichen entsprechend ernst genommen werden. Die Delegationsreise nach Lublin wird jedoch gänzlich ohne Teilnehmer der großen Koalition stattfinden. Für die Teilnahme ist lediglich ein Abgeordneter der AfD-Fraktion gemeldet, der somit automatisch die Funktion des Delegationsführers übernimmt.

Hanau - In seiner Stellungnahme rund um eine mögliche Auskreisung der Stadt Hanau aus dem Main-Kinzig-Kreis hat Landrat Thorsten Stolz (SPD) erneut keine der grundlegenden Fragestellungen beantwortet. Die ausweichenden Erklärungen des Landrates machen deutlich, dass sich der Landkreis, wie von der FDP-Kreistagsfraktion befürchtet, bisher nicht um die für die Entscheidungsfindung fundamental wichtigen Fragen gekümmert hat. Die Ausführungen des Landrates haben rund um den HUXIT sogar weitere wichtige Fragen aufgeworfen.

Gelnhausen - Seit Jahren beschäftigen immer neue Problemfälle den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Main-Kinzig-Kreis. Insbesondere die Maßnahme, die Schülerbeförderung im Main-Kinzig-Kreis in den ÖPNV einzugliedern, hat viele neue Probleme geschaffen. Im Jahr 2016 gab es über viele Monate für die Schülerinnen und Schüler der Bahnhofssiedlung in Hasselroth kaum eine Möglichkeit mit dem Bus die Schule zu erreichen, da kurzfristig eine wichtige Haltestelle gestrichen wurde. Im Sommer des Jahres 2017 zeigten sich die unzähligen Schwierigkeiten, die Schülerinnen und Schüler mit normalen Linienbussen befördern zu wollen, am deutlichsten an der Henry-Harnischfeger-Schule in Bad Soden-Salmünster und der Brüder-Grimm-Schule in Steinau.

Aschaffenburg - Aschaffenburgs Oberbürgermeister Klaus Herzog (SPD) brachte es auf den Punkt „Wer den nächsten Innovationszyklus Digitalisierung nicht verschlafen möchte, muss in diese Zukunftstechnologien investieren“. Die Stadt Aschaffenburg habe im Bereich Digitalisierung drei Schwerpunkte gesetzt. Erstens die Digitalisierung der Schulen, die Digitalisierung der Verwaltung durch eGovernment-Konzepte und die Umsetzung er Prinzipien von Industrie 4.0 bei der regionalen Wirtschaft. Dazu sei das digitale Gründerzentrum ein wesentlicher Baustein, meint der Aschaffenburger Oberbürgermeister. Für den ehrenamtlichen Kreisbeigeordneten und ehemaligen Wirtschaftsdezernenten der Stadt Hanau, Dr. Ralf-Rainer Piesold (FDP), sei dies die logische Konsequenz aus der globalen Entwicklung, der man auch im Main-Kinzig-Kreis Rechnung tragen müsste. In Sachen Breitband sei man zwar im Main-Kinzig-Kreis gut aufgestellt, aber die Anwendungsbereiche seien ausbaufähig.

Hanau - Die vom Magistrat der Sonderstatusstadt Hanau angestoßene Debatte über eine mögliche Kreisfreiheit der Stadt Hanau beschäftigt nunmehr auch den Hessischen Landtag. Der auch für den Main-Kinzig-Kreis zuständige Landtagsabgeordnete, ehemalige stellvertretende Ministerpräsident und Justizminister des Landes Hessen, Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn (FDP), hat die Landesregierung nunmehr umfangreich befragt.

Gelnhausen - Der Fachkräftemangel ist allgegenwärtig. Insbesondere das Handwerk hat trotz boomender Nachfrage bei den Gewerken große Probleme Nachwuchs zu finden. Welche Maßnahmen könnten in Hanau und Main-Kinzig-Kreis hilfreich sein, wollten der FDP Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Kolja Saß und der Hanauer Stadtverbandsvorsitzende Henrik Statz von der Kreishandwerkerschaft wissen.

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