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Großkrotzenburg – Der Großkrotzenburger Finanzexperte Alexander Noll zählt zu den führenden Köpfen der FDP im Main-Kinzig-Kreis. Wie sein Gelnhausener Kollege Kolja Saß wurde er kürzlich wieder in den Landesvorstand der hessischen Liberalen gewählt – und kümmert sich dort vor allem um den Bereich der öffentlichen Finanzen. Seine Herzensanliegen sind der Schuldenabbau, Infrastrukturverbesserungen und die Senkung der Abgaben für die Bürger. HESSEN DEPESCHE hat sich mit Alexander Noll über verschiedene landes-, bundes- und kommunalpolitische Themen unterhalten, darunter auch die innerhalb der FDP umstrittene Forderung nach Beitragsfreiheit für Kitas.

Obertshausen – Der Obertshausener CDU-Politiker Björn Simon tritt zur Bundestagswahl als Direktkandidat im Wahlkreis 185 (Offenbach) an, zu dem neben der Stadt Offenbach die Kreiskommunen Dietzenbach, Dreieich, Egelsbach, Heusenstamm, Langen, Mühlheim, Neu-Isenburg und Obertshausen gehören. Simon bewirbt sich damit um die Nachfolge von Peter Wichtel (CDU), der nach zwei Wahlperioden nicht mehr kandidiert. Erfahrungen konnte Simon bereits als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Wichtels Berliner Bundestagsbüro sammeln – nun will der 36-jährige Politologe selbst ein Mandat im Bundestag ergattern. HESSEN DEPESCHE hat mit dem ambitionierten Wirtschafts- und Verkehrspolitiker über seine Vorstellungen gesprochen.

Berlin – Die Bundestagsabgeordnete und frühere Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV), Erika Steinbach, galt lange Zeit als „konservatives Gewissen“ der CDU. Am 15. Januar trat die 73-jährige Frankfurterin aus der Partei aus und verließ die Unionsfraktion im Bundestag. Sie begründete dies mit einem „fortdauernden Rechtsbruch“ Angela Merkels und der Bundesregierung bei der Euro-Rettung und der Asylpolitik (die vollständige Erklärung kann hier nachgelesen werden: www.erika-steinbach.de/erklaerung.html). Im Interview mit HESSEN DEPESCHE legt Erika Steinbach noch einmal ihre Beweggründe dar, geht auf Einwände aus den Reihen ihrer früheren Partei ein und bekräftigt, dass sich auch weiterhin in das politische Geschehen einmischen wird.

Frankfurt am Main – Auf kaum einem anderen Rohstoffmarkt sind die Launen der Weltkonjunktur so stark zu spüren wie bei Öl und Gas. Schließlich unterliegt gerade dieser Bereich nicht nur den normalen Marktkräften von Angebot und Nachfrage, sondern wird stark beeinflusst von den Entscheidungen der großen Politik und den globalen Interessenkonflikten. Investoren scheuen daher oft das Engagement im Gas- und Ölgeschäft, obwohl es dort nach wie vor beachtliche Renditechancen gibt. Volkswirte sind davon überzeugt, dass der Öl- und damit auch der daran gekoppelte Gaspreis in absehbarer Zeit wieder steigen werden.

Frankfurt am Main - Der Finanzinvestor Bill Browder, in den USA geboren, heute britischer Staatsbürger, wurde in den neunziger Jahren mit Geschäften in Russland ein steinreicher Mann. Sein Geschäftsmodell bestand im Wesentlichen darin, frühere sowjetische Staatsbetriebe für einen Spottpreis aufzukaufen, auszuschlachten und die Filetstücke dann weiterzukaufen. Mitunter strich er damit Gewinne ein, die zehnmal so hoch waren wie die investierte Summe.

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