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Frankfurt am Main - Michael Thomale gilt als einer der wenigen Vertriebsprofis, die auch noch nach Jahren im Geschäft über einen guten Ruf verfügen. Seiner eigenen Internetseite ist zu entnehmen, dass Michael Thomale 25 Jahre lang erfolgreich in der Finanz- und Versicherungswirtschaft gearbeitet hat und heute als Wirtschafts-Attaché tätig ist. In dieser Funktion berät er nach eigenen Angaben Unternehmen, Investoren und Regierungen. Von sich selbst sagt er, dass er sich frühzeitig für die Politik der Zentralbanken, Fragen der Geldschöpfung, die Blockchain-Technologie, reale und digitale Währungen sowie die internationalen Finanzmärkte interessiert habe. „Sein leidenschaftliches Interesse am gesamten Themenkomplex führte ihn nach Stationen in Malaysia, Singapur, Kanada, Zentralafrika und Hong Kong mit seinem Unternehmen nach Salzburg, wo er heute lebt“, erfährt man im Internet.

Frankfurt am Main - Über das Projekt, eine weltweite, zentrale Plattform für e-Sport auf der Domain esports.com zu schaffen, haben wir bereits berichtet (https://www.hessen-depesche.de/wirtschaft/esports-com-wie-erfolgreich-wird-die-internationale-esports-plattform-aus-heidelberg.html). Jüngst sind Video-Interviews mit bekannten e-Sportlern auf der Seite hinzugefügt worden, die einen sehr professionellen Eindruck machen. Dem Anspruch, umfassend und aktuell aus der Welt des elektronischen Sportes zu berichten, wird man immer mehr gerecht. Bereits ab Herbst 2018 sollen nahezu alle geplanten Funktionen auf der Seite aktiviert worden sein – mit Ausnahme der Sportwetten: Auf die verzichtet man nach negativen Rückmeldungen aus der Gamercommunity nun doch. Überhaupt scheint ein neuer Wind zu wehen, seit der frühere Profisportler und Brancheninsider Uwe Lenhoff das Management weitestgehend inspiriert. Auch der Szenekenner Michael Thomale soll kräftig mitmischen.

Heidelberg - War vor einigen Jahren die Debatte über Computerspiele noch vom Begriff „Killerspiele“ geprägt, steht heute längst der künstlerische oder sportliche Aspekt im Vordergrund. eSports ist mittlerweile auch zum Wirtschaftsfaktor geworden: Kein Wunder, dass der Begriff es selbst in den Koalitionsvertrag von Union und SPD geschafft hat, die einhellig fordern, dass eSports auch in Deutschland endlich offiziell als Sportart anerkannt werden soll. Bislang hatte die Branche beklagt, dass Deutschland auch mangels der offiziellen Anerkennung als Sportart hinter anderen Ländern wie China, Südkorea oder den USA herhinke.

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