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Offenbach am Main - Paul-Gerhard Weiß (Jahrgang 1959) ist bereits seit Anfang der 1980er Jahre Kommunalpolitiker der Offenbacher FDP. Er war schon dabei als der legendäre Ferdi Walther in der bürgerlichen Koalition aus CDU und FDP von 1977 bis 1985 als Kultur- und Sportdezernent (ab 1980) die Idee der Kreativwirtschaft für Offenbach, "das coolere Frankfurt", quasi erfand. Die Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main wäre ohne Ferdi Walther kaum denkbar gewesen. Und Paul-Gerhard Weiß, bereits Dezernent von 2006 bis 2012 hat sich dieser Idee seines väterlichen Parteifreundes immer verbunden gefühlt und trägt nun auch jetzt wieder in einer Rathauskoalition aus CDU, Grüne, FDP und Freie Wähler die Kulturfahne der Offenbacher Liberalen hoch. Bildungspolitik und Kulturförderung sind seit Ferdi Walther der Markenkern der Freien Demokraten. Paul-Gerhard Weiß steht in dieser Tradition und ist zudem Verhandlungsführer der Stadt Offenbach am Main gegenüber der Fraport AG, der Deutschen Flugsicherung und der Luftverkehrswirtschaft. Als "Cheflobbyist" der Großstadt direkt neben dem Frankfurter Flughafen gilt Weiß als harter, aber stets höflicher und fairer Widerpart zum Vorstand der Fraport AG und führte mit Fraport-Verantwortlichen in den regionalen Gremien schon so manch gewinnende Verhandlung für die vom Fluglärm geplagten Offenbacher. HESSEN DEPESCHE sprach mit Paul-Gerhard Weiß über Schulpolitik, Kulturansiedlung und auch über die Auswirkungen des Ausbaus am Flughafen auf seine Heimatstadt.

Wiesbaden – Die hessische Landtagsabgeordnete und FDP-Generalsekretärin Nicola Beer hat aus aktuellem Anlass eine Neuordnung des Asylverfahrens angemahnt. „Es ist nicht weiter verwunderlich, dass die Bearbeitung der Asylanträge trotz vieler politischer Versprechungen und zusätzlichen Personals weiterhin viel zu lange dauert, die Bearbeitungsdauer sogar noch steigt“, so Beer am Donnerstag. Notwendig seien grundlegende Änderungen des Verfahrens:

Neukirchen – Die Politikwissenschaftlerin und PR-Expertin Wiebke Knell aus Neukirchen zählt zu den bekanntesten Politikerinnen und Politikern in Nordhessen. Im Kreistag des Schwalm-Eder-Kreises führt sie die FDP-Fraktion seit 2011, zudem war sie lange Zeit hohe Funktionärin der Jungen Liberalen und gehört aktuell auch dem Landesvorstand und dem Präsidium der FDP Hessen an. Ihre Heimatregion Nordhessen sieht die 35-jährige Liberale durch die Landespolitik vernachlässigt und setzt sich daher vor allem für den Ausbau der Infrastruktur ein. HESSEN DEPESCHE hat mit Wiebke Knell über die Probleme vor Ort, aber auch landes- und bundespolitische Fragen sowie über ihre eigenen politischen Ambitionen gesprochen.

Wabern/Neukirchen – Die FDP trägt seit Gründung der Bundesrepublik im Jahr 1949 politische Verantwortung in Hessen. Vor allem auf kommunaler Ebene prägten liberale Politikerinnen und Politiker das Geschehen und gestalteten das Gemeinwesen in fortschrittlichem Geist mit. Diesen Umstand brachte auch der stellvertretende Vorsitzende des FDP-Kreisverbandes Schwalm-Eder, Reinhold Hocke, zur Sprache, als er kürzlich die Lebensleistungen der langjährigen Gemeindevertreterin Katharina Schütz anlässlich ihres 90. Geburtstags würdigte. Steinmetz betonte dabei, dass die rüstige Liberale stets an der Sache orientiert, mit Herz und Verstand und über alle Parteigrenzen hinweg ausgleichend gewirkt habe, sondern auch über Jahrzehnte maßgeblich zur Stärkung des Vereinsleben vor Ort beigetragen habe.

Neukirchen – Die nordhessische Kommunalpolitikerin Wiebke Reich gilt als hoffnungsvolles Nachwuchstalent der hessischen FDP. Die frühere stellvertretende Landesvorsitzende und Landtagskandidatin der Jungen Liberalen bringt nach Ansicht vieler Parteifreunde gute Voraussetzungen mit, um in der Politik ganz nach oben zu kommen: Sie ist kommunikationsfreudig, intelligent, nicht zuletzt auch attraktiv und verfügt über eine solide Ausbildung, die ihr nicht nur bei ihrem Job als Fachfrau für PR und Unternehmenskommunikation in einem regionalen ÖPNV-Unternehmen zugutekam. Inzwischen ist Wiebke Reich Pressesprecherin der hessischen Tischler.

Hofheim - Mit den bundesweit steigenden Umfragewerten für die Liberalen nimmt auch das Selbstbewußtsein bei der FDP Hessen wieder zu. Im Hessischen Landtag bilden die Freien Demokraten um Fraktionschef Florian Rentsch und dem parlamentarischen Fraktionsgeschäftsführer René Rock trotz zahlenmäßiger Schwäche ein starkes Team. Vor allem Themen wie Bildung, Widerstand gegen die Energiewende und Kritik am "Hofberichterstattungssystem für die Bundesregierung bei ARD, ZDF und natürlich auch dem HR" sind so etwas wie die Kernbotschaft der Hessen FDP an die Wähler geworden. So sieht das nicht nur der umtriebige Landtagsabgeordnete René Rock (Jahrgang 1967) und sein Landesvorsitzender Stefan Ruppert (Jahrgang 1971). Neben den Führungsköpfen der Hessen FDP um Ruppert, Rentsch und Rock rechnen sich aber auch viele weitere Nachwuchshoffnungen der Partei gute Chancen aus, mit den kommenden Bundestags- und Landtagswahlen zu reüssieren. Nicola Beer, Generalsekretärin der Bundes-FDP, spielt dabei kaum noch die hessische Klaviatur. Doch auf eine andere starke Frau, gemeint ist Dipl. Volkswirtin Bettina Stark-Watzinger, läuft einiges in Zukunft bei der Hessen FDP hinaus.

Wiesbaden - Nach einer "Extra3"-Satire des Norddeutschen Rundfunks über den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayip Erdogan bestellte die Türkei den deutschen Botschafter ein. Der Diplomat musste sich nach Medienberichten in einem längeren Gespräch für den Beitrag rechtfertigen. Aus Berlin kam zu diesem Vorfall zunächst keine Reaktion, dann nach heftiger Kritik am Schweigen der Regierung ein Bekenntnis zur Meinungs- und Pressefreiheit. "Es ist gut, aber es war reichlich spät, dass die Bundesregierung unmissverständlich auf Präsident Erdogans Satire-Posse mit ernstem Hintergrund reagiert hat", stellte FDP-Generalsekretärin Nicola Beer, MdL klar.

Wiesbaden - FDP-Generalsekretärin Nicola Beer sorgt sich um private Initiativen in der Kunstwelt. Das von CDU/CSU und SPD vorgeschlagene Kulturschutzgesetzt enge die Möglichkeiten sehr ein. „Mit dem vorgeschlagenen Gesetz, das den grenzüberschreitenden Handel mit Kulturgütern unter staatliche Kontrolle stellt, greift die Große Koalition massiv in die Eigentumsrechte der Bürger ein. Für uns ist es unbestreitbar, dass das kulturelle Erbe ohne den Kunsthandel und private Sammler bedeutend ärmer wäre. Dennoch werden Sammler und Händler nun pauschal unter den Verdacht gestellt, sie würden Deutschland um seine Kunstschätze berauben. Tatsächlich wird mit dem Gesetz aber die deutsche Kunstwelt provinzieller gemacht.

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