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Wien - Zwei Monate nach der Wahl hat Österreich einen neuen Bundeskanzler, und Österreich ist begeistert. Nach knapp 7 Wochen hat der 31-jährige als jüngstes Staatsoberhaupt in der Geschichte des Alpenlandes sein selbst gestecktes Ziel erreicht, während draußen vor der Hofburg ein paar Tausend Demonstranten ihren dumpfen und zumeist völlig unreflektierten Unmut skandierten. Kaum war die Inthronisation abgeschlossen, formierten sich auch die kritischen Stimmen aus Europa.

Wien - Acht Wochen haben sie sich Zeit genommen, um ihr Bündnis zu schmieden. Unaufgeregt, sachorientiert und mit dem Wunsch, tatsächlich zusammenzufinden. Respektvoll und konstruktiv seien die Gespräche gewesen, heißt es gleichlautend aus ÖVP und FPÖ. Österreichs künftige Regierungskoalition ist der maximal mögliche Gegenentwurf zur deutschen Jamaika-Farce, die im gleichen Zeitraum nicht mal über Sondierungsansätze hinausgekommen war. Und während also hierzulande auch drei Monate nach der Bundestagswahl noch gar nicht absehbar ist, wann eine neue Regierung steht, hat Österreichs neuer Kanzler Sebastian Kurz nun sein Kabinett vorgestellt. Erfrischend anders kommt unser Nachbarland daher, geradezu runderneuert nach Jahren der Agonie. Auch in Österreich stand die Große Koalition vor allem für Bürgerferne und politischen Stillstand. Doch in nur wenigen Monaten hat der mit 31 Jahren jüngste Regierungschef in Europa seine Partei und mit ihr ein ganzes Land völlig umgekrempelt. Während den Deutschen im September der letzte Wille fehlte, Angela Merkel davonzujagen, und sich auch niemand findet, der innerhalb der CDU/CSU genug Macht und Mumm hätte, es Kurz gleichzutun, dürfen wir staunend zusehen, wie Österreich in eine europäische Führungsrolle hineinwächst. Gegen den charismatischen Aufsteiger, der schon als charmanter, aber durchsetzungsstarker Außenminister aufgefallen war, wirkt Merkel wie ein Fossil aus einer längst vergangenen Zeit.

Wien/Klagenfurt – Die Alpen-Adria-Universität in Wien und die Universität Klagenfurt bieten einen zwei Semester dauernden Lehrgang „Asyl- und Migrationsbegleitung“ an. Jeweils 30 Studierende können sich dafür bei den Hochschulen einschreiben. Finanziert werden die Lehrgänge, die sich primär an „Asylberechtige und subsidiär Schutzberechtigte“ richten, aus der Staatskasse.

Offenbach am Main – Die Offenbacher Lobster Experience GmbH & Co. KG – Deutschlands Luxusreiserepräsentanz Nummer eins – weitet ihr Geschäftsfeld ab sofort auf die wachsenden mittel- und osteuropäischen Märkte aus. Ziel sei es, die Geschäfts-, Umsatz- und Zielgruppen für die Hotelpartner des Unternehmens zu erhöhen, teilte Geschäftsführerin Astrid Oberhummer am Mittwoch mit.

Offenbach/Telfs – Im März verwandelte die Luxusmesse „loop – Luxury on our Planet“ die Mainmetropole Frankfurt in ein Sternenmeer. Der in dieser Form weltweit einzigartige Event wurde 2014 von dem Offenbacher Unternehmen Lobster Experience GmbH & Co. KG ins Leben gerufen, versammelt internationale Hoteliers und andere Anbieter touristischer Luxusprodukte, die auf Einkäufer aus dem gesamten deutschsprachigen Raum treffen, und erfreut sich von Jahr zu Jahr zunehmender Beliebtheit.

München – Wenn ein früherer Geheimdienstchef aus dem Nähkästchen plaudert, dann erfährt man entweder Dinge, die man sich mit etwas Zeitungslektüre und Internetrecherche auch selbst hätte zusammenreimen können, oder man bekommt tatsächlich einen aufschlussreichen Einblick in eine Welt, die dem Normalbürger üblicherweise verschlossen bleibt. In letztere Kategorie gehört definitiv das neue Buch des ehemaligen Direktors des österreichischen Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung, Dr. Gert-René Polli, der sich zudem kritisch mit der europäischen „Intelligence Community“ auseinandersetzt, weil er sie, wie er aus eigener Erfahrungen berichten kann, am Rockzipfel der mächtigen US-Geheimdienste hängen sieht.

Frankenberg (Eder) – Seit fast 200 Jahren werden von der Firma Thonet hochwertige Möbel für eine anspruchsvolle Kundschaft hergestellt. 1819 von dem Tischlermeister Michael Thonet in Boppard am Rhein gegründet, spezialisierte sich das Unternehmen von Anfang an auf Bugholztechniken. Fürst Metternich höchstselbst holte den Thonet 1842 nach Wien, wo mit dem berühmten Kaffeehausstuhl der große wirtschaftliche Erfolg des Unternehmens begann. Bald schon konnte man in die Steiermark, nach Böhmen, Mähren, Ungarn, in den Raum Lodz und schließlich nach Frankenberg an der Eder expandieren. Inzwischen befindet sich der Hauptsitz des Unternehmens in der nordhessischen Gemeinde.

Bern – Laut einer aktuellen Studie des Instituts gfs.bern im Auftrag des Touring Clubs Schweiz (TCS) hat die erhöhte Terrorgefahr in Europa eklatante Auswirkungen auf das Reiseverhalten der Schweizer. Neben interessanten Erkenntnissen zu den Trenddestinationen 2017 und dem typischen Reiseverhalten zeigt die Untersuchung auf, welche Befürchtungen bei den Schweizern im Zusammenhang mit dem Thema Reisen bestehen.

Offenbach am Main – In wenigen Tagen öffnet die Messe „loop – Luxury on our Planet“ in Frankfurt am Main wieder ihre Pforten. Vom 26. bis 29. März 2017 bietet die B2B-Veranstaltung eine Plattform für internationale Hoteliers und andere Anbieter touristischer Luxusprodukte, die auf Einkäufer aus dem gesamten deutschsprachigen Raum treffen. Die einzige Luxusreisemesse in Deutschland wurde vor drei Jahren von dem Offenbacher Unternehmen Lobster Experience ins Leben gerufen. Wir haben uns mit Geschäftsführerin Astrid Oberhummer über die Messe und das dahinterstehende Konzept unterhalten.

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