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Offenbach am Main - Seit dem Jahr 1992 werden die Oberbürgermeister in Hessen für die Amtszeit von sechs Jahren direkt gewählt. Bei der Direktwahl handelt es sich um eine Mehrheitswahl, bei der jeder Wahlberechtigte nur eine Stimme hat. Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte aller gültigen Stimmen erhält. Erreicht keiner der Bewerber die nötige Stimmenanzahl, findet zwischen dem zweiten und vierten Sonntag nach der Hauptwahl eine Stichwahl unter den zwei erfolgreichsten Bewerbern statt.

Offenbach am Main - Die Überraschung ist perfekt: Die Christdemokratin Jutta Nothacker tritt von ihrer Kandidatur für die Offenbacher Oberbürgermeisterwahl zurück. Im Dezember 2016 war sie auf Betreiben von CDU-Chef Stefan Grüttner, CDU-Fraktionschef Roland Walter und Stadtkämmerer Peter Freier mit einem Sensationsergebnis zur Kandidatin gewählt worden.

Offenbach am Main - Die Offenbacher Christdemokraten haben den Wahlkampf für die im Herbst 2017 stattfindende Oberbürgermeisterwahl zumindest im Internet schon begonnen. Unter dem Motto „Jutta Nothacker für Offenbach“ (https://www.jutta-nothacker-fuer-offenbach.de/) präsentiert sich die CDU-Kandidatin für die Nachfolge von SPD-Amtsinhaber Horst Schneider auf einer eigenen Internetseite. Reich bebildert und nicht zu textlastig stellt sich Jutta Nothacker dort mit ihrer Biografie und ihrem politischen Wollen vor.

Offenbach-Waldhof - Jutta Nothacker ist mit einem triumphalen Ergebnis zur CDU-Kandidatin für die Offenbacher Oberbürgermeisterwahl im Herbst nächsten Jahres gewählt worden. Bei der Wahlversammlung im Haus des Handwerks in Offenbach-Waldhof erhielt die ehemalige Bürgermeisterin der Gemeinde Glashütten und frühere Vize-Landrätin des Rheingau-Taunus-Kreises 39 Ja-Stimmen von 40 wahlberechtigten Christdemokraten.

Offenbach am Main - Die SPD-Fraktion in der Offenbacher Stadtverordnetenversammlung fährt schwere Geschütze gegen das von CDU und Grünen regierte Land Hessen auf. Weil dieses auch nach der Reform des kommunalen Finanzausgleichs seiner verfassungsgemäßen Aufgabe nicht gerecht werde, haben die Sozialdemokraten einen Haushaltsbegleitantrag eingereicht, in dem der Magistrat aufgefordert wird, gegen den Finanzausgleich zu klagen.

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Redaktion