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Seligenstadt - "Vulkaninseln die entstehen, Vulkaninseln die vergehen", so oder ähnlich könnte Landtagsvizepräsident Frank Lortz, Kreisvorsitzender der CDU Offenbach-Land, denken, wenn er an seine Bundespartei und den Aufstieg und möglichen Fall der Bundesvorsitzenden Angela Merkel denkt. Eingekeilt, wie in einem Schraubstock, zwischen Kanzlerkandidat Martin Schulz (SPD) und dem Phänomen AfD erscheint die Bundeskanzlerin inzwischen müde und erschöpft. Auch bei US-Präsident Donald Trump merkte man ihr diese Erschöpfung zuletzt an. Frank Lortz können zwar keine besonderen Vorlieben für den CDU- Reformkurs unter Merkel und CDU-Generalsekretär Peter Tauber vorgehalten werden, aber Lortz hielt lange Jahre in seinem Beritt die Truppen für die Union zusammen. Und das war eine Leistung unter erschwerten Bedingungen.

Neukirchen – Die Politikwissenschaftlerin und PR-Expertin Wiebke Knell aus Neukirchen zählt zu den bekanntesten Politikerinnen und Politikern in Nordhessen. Im Kreistag des Schwalm-Eder-Kreises führt sie die FDP-Fraktion seit 2011, zudem war sie lange Zeit hohe Funktionärin der Jungen Liberalen und gehört aktuell auch dem Landesvorstand und dem Präsidium der FDP Hessen an. Ihre Heimatregion Nordhessen sieht die 35-jährige Liberale durch die Landespolitik vernachlässigt und setzt sich daher vor allem für den Ausbau der Infrastruktur ein. HESSEN DEPESCHE hat mit Wiebke Knell über die Probleme vor Ort, aber auch landes- und bundespolitische Fragen sowie über ihre eigenen politischen Ambitionen gesprochen.

Mainhausen - Großer Bahnhof bei der CDU Mainhausen. Im 71. Jahr (die CDU Mainflingen wurde am 20.01.1946 gegründet, die CDU Zellhausen am 08.01.1946) fanden sich die Verspäteten endlich am Freitag zu einer Feierlichkeit zusammen. Gastredner war CDU-Generalsekretär Peter Tauber, der harte Worte gegen die AfD fand, aber kaum Einsicht in eigene Fehler erkennen ließ.

Gelnhausen - Die FDP im Main-Kinzig-Kreis um Kolja Saß und Alexander Noll kritisiert den aus Gelnhausen stammenden Generalsekretär der CDU Deutschland nach dessen Schmähungen gegen den FDP Bundesvorsitzenden Christian Lindner sehr hart. "Im Main-Kinzig-Kreis und im Internet sind wir es ja bereits gewohnt, dass der CDU-Bundesgeneralsekretär Peter Tauber wie ein unerzogener Köter ohne Maß und Ziel knurrt und bellt“, schildert der FDP- Kreis- und Fraktionschef in Main-Kinzig-Kreis Kolja Saß seinen Eindruck von Tauber. Saß und Tauber wohnen beide in Gelnhausen. Peter Tauber war vor seiner Zeit in Gelnhausen bereits im benachbarten Wächtersbach für die CDU aktiv.

Berlin – Für die Headline bitte ich um Entschuldigung. Die Wortwahl entspricht natürlich nicht meiner gewohnten Ausdrucksweise. Doch leider muss man die Handelnden zitieren, will man das ganze Ausmaß der Verkommenheit einer berufspolitischen Kaste aufzeigen, die nur noch das Stilmittel der Beleidigung zu kennen scheint. Es trifft jeden, der sich der Führungsideologie nicht fügt, Wähler ebenso wie Parteimitglieder.

Berlin/Frankfurt am Main – Unter dem Motto „Zeit zum Handeln“ findet am 7. und 8. Juli erstmals ein gemeinsamer Armutskongress des Paritätischen Gesamtverbandes, des DGB und weiterer zivilgesellschaftlicher Organisationen in Berlin statt. Beim Auftaktpodium wird auch der Frankfurter Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Matthias Zimmer (CDU) Platz nehmen und unter anderem mit LINKE-Chefin Katja Kipping und Sozialstaatssekretärin Annette Kramme (SPD) über Maßnahmen zur Bekämpfung der Armut diskutieren.

Berlin - Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion fordert aufgrund der demographischen Entwicklung die Abtretung eines thüringischen Bundestagswahlkreises an Bayern. Die Abgeordneten Stephan Mayer (CSU) und Helmut Brandt (CDU) sagten: „Die Bevölkerungszahlen in Thüringen, die uns vom Büro des Bundeswahlleiters vorgelegt wurden, lassen uns aufgrund der Rechtslage keine Wahl.“

Berlin - CDU und CSU sind sich derzeit nicht nur uneins über die Möglichkeiten zur Bewältigung der Asylkrise. Während sich die CSU immer wieder für Maßnahmen zur Begrenzung der Zuwanderung ausspricht, will die CDU weiterhin nicht zur Kenntnis nehmen, dass es einer wirksamen Obergrenze bei der Aufnahme von Asylbewerbern bedarf.

Berlin - Die Grüne Jugend hat nun deutlich gemacht, in welche Richtung sie ihre Mutterpartei bewegen will. Anlässlich des Tags der Deutschen Einheit twitterte der Parteinachwuchs: „Am 3. Oktober wurde ein Land aufgelöst und viele freuen sich 25 Jahre danach. Warum sollte das nicht noch einmal mit Deutschland gelingen?“ Der größere Skandal ist jedoch: bisher gibt es dazu keine Stellungnahme vom Grünen-Parteivorstand.

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