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Berlin – Cengiz Ehliz, Präsident und Founder des Cashback-Systems "wee" wollte eigentlich sehr zuversichtlich in den Jahreswechsel 2018/19 gehen. Doch ein weiterer Gerichtstermin mit seinem alten Weggefährten Rudolf Engelsberger plagt ihn womöglich im Vorfeld des 19. Dezember 2018 vor dem Gericht in Köln, Sitzungssaal 0222 (Sitzungsbeginn ist 10h50). Doch Cengiz Ehliz ist offenbar zuversichtlich Vorwürfe seines früheren Geschäftspartners Engelsberger vor Gericht entkräften zu können. wee-Pressesprecher Tilmann Meuser haben wir auf Anfrage zu diesem Gerichtstermin leider telefonisch nicht erreicht. Immerhin kämpft Meuser leidenschaftlich für wee. In einem Telefonat mit HESSEN DEPESCHE bezeichnete PR-Mann Tilmann Meuser den früheren WeeCONOMY Vorstandsvorsitzenden Rudolf Engelsberger schon mal als "Geschichte".

München/Kreuzlingen – Rudolf Engelsberger kennt das Modell „Wee“ aus dem Effeff. Bis 2014 war er Geschäftsführer der FlexCom International AG und ging dann als CEO zur weeCONOMY AG. Unter seiner Ägide wurde die weeCONOMY Group AG aufgebaut, die alle Einzelfirmen des von dem Bad Tölzer Unternehmer Cengiz Ehliz ins Leben gerufenen Cashback-Systems „Wee“ unter einem Dach vereinte. Geschäftsführer der beiden Gesellschaften blieb er bis 2015, danach hatte er noch bis März 2016 eine Projektvereinbarung inklusive Beratervertrag mit Ehliz.

München - Der Unternehmer Michael Scheibe, enger Geschäftsfreund zu weeConomy Visionär Cengiz Ehliz, möchte mit seiner Crypto-Unternehmung COOINX S.A. der Marke "wee" zusätzliche Flügel verleihen. wee, eine eingetragene Bildmarke in mehreren optischen Varianten, soll ein einzigartiges Bezahlsystem für den Einzelhandel darstellen. Kritiker haben da Zweifel, Optimisten sehen in Cengiz Ehliz und Michael Scheibe ein kongeniales Vertriebsteam.

München/Kreuzlingen – Das Bäumchen-Wechsel-Dich-Spiel im „wee“/COOINX-Komplex um Cengiz Ehliz und Michael Scheibe wird immer undurchsichtiger: Firmen wechseln ihre Namen, werden eingekauft oder abgeschaltet, Kompetenzen werden verlagert, Geschäftsführer- und Aufsichtsratsposten oft wechselnd besetzt (siehe auch: https://www.hessen-depesche.de/wirtschaft/michael-scheibe,-wee-und-cooinx-zieht-sich-cengiz-ehliz-aus-dem-namen-weeconomy-zurück.html).

Luxemburg - Michael Scheibe, Gründer und Vorstand der COOINX S.A. ist voll des Lobes zur weiteren Option durch "COOINX". „Nomen est omen“ – diese lateinische Redensart („der Name ist ein Zeichen“) hat sich von den Römern über das Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert im allgemeinen Sprachgebrauch festgesetzt. Neudeutsch übersetzt könnte man sagen: „Der Name ist Programm!“ Offenbar sind die COOINX-Akteure sehr zufrieden mit der bisherigen Entwicklung. So zumindest zeigt sich Michael Scheibe anlässlich einer Veranstaltung in München überzeugt.

Luxemburgsko - Michael Scheibe nie je akurát známy pre svoju skromnosť. „Nalietal som dobrých 100.000 vzdušných míl, viedol stovky odborných rozhovorov a investoval čast svojho súkromného majetku, aby som priviedol svoju, v Luxemburgu usadenú spoločnosť COOINX na úspešnúkoľaj“, hovorí Michael Scheibe v aktuálnej tlačovej správe. Tento FinTech-nováčik inzeruje, že je „motorom pre digitalizáciu európskeho maloobchodu“ a ponúka svojim partnerom ako „unikátny stimul“ Token z ICO, „čo sa bude externe realizovať vo 4. štvrťroku“. Vyhláseným cieľom je „do roku 2019 uviesť na trh 1 milión MDT balíkov a spoločne s „wee“ aktívne formovať celoeuropsku renesanciu časti hladného maloobchodu“.To znie na začiatku dobre, ale dodrži Michael Scheibe to, čo sľubuje?

München/Kreuzlingen - Cengiz Ehliz, Präsident des Verwaltungsrats der schweizerischen weeCONOMY Group AG kennt für seine globalen Marktambitionen rund um die Cashback-Marke "wee" nur den Vorwärtsgang. Zuletzt machte Ehliz auf sich aufmerksam als er gemeinsam mit seinem langjährigen Geschäftspartner Michael Scheibe und einer COOINX S.A. aus Luxemburg auf potentielle Investoren losging. COOINX soll wee unterstützen. Eine Roadshow dazu läuft.

Berlin / Kreuzlingen / München – Am vergangenen Wochenende berichtete die „Bild am Sonntag“ (BamS), dass der frühere Chef des insolventen Energieversorgers FlexStrom, Robert Mundt, möglicherweise demnächst vor Gericht zitiert wird. Nach Informationen des Boulevardblattes wirft die Staatsanwaltschaft Berlin dem früheren Strom-Manager vor, Gelder der Firma veruntreut zu haben. Robert Mundt hatte die FlexStrom AG 2003 mit seinem Bruder Thomas Mundt gegründet, nur zehn Jahre später meldete die Firma Insolvenz an – und hinterließ Schulden in Höhe von 500 Millionen Euro. Von der Pleite sind rund 835.000 frühere Kunden betroffen.

Luxemburg – Michael Scheibe ist nicht gerade für Bescheidenheit bekannt. „Gut 100.000 Flugmeilen“ habe er bewältigt, rund „100 Experteninterviews geführt“ und „einen Teil seines privaten Vermögens“ investiert, um sein in Luxemburg ansässiges Unternehmen COOINX auf die Erfolgsspur zu bringen, teilt er in einer aktuellen Presseerklärung mit. Der FinTech-Neuling wirbt damit, ein „Motor für die Digitalisierung des europäischen Einzelhandels“ zu sein und bietet seinen Partnern als „einzigartiges Incentive“ den Token eines ICO an, das„im 4. Quartal von externer Seite realisiert wird“. Erklärtes Ziel sei es, „eine Million MDT-Packages bis 2019 zu vermarkten und gemeinsam mit ‚wee‘ eine europaweite Renaissance des teils darbenden Einzelhandels aktiv mit zu gestalten“. Das klingt zunächst einmal gut, aber wird Michael Scheibe auch halten, was er verspricht?

München – Beinahe unbemerkt hat im Oktober letzten Jahres ein Wechsel an der Spitze der FlexCom Europe GmbH stattgefunden. Mit dem Schweizer Unternehmensspezialisten Herrn Ewald Schmutz hat die in München ansässige Gesellschaft einen neuen einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer bekommen. Für HESSEN DEPESCHE war dies ein Grund, bei dem neuen Geschäftsführer der FlexCom Europe GmbH einmal nachzuhaken und ihn über seine Vorhaben zu befragen.

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