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Hochtaunuskreis - Der Jahresbericht 2016 der Betreuungsbehörde wurde dem Kreisausschuss des Hochtaunuskreises vorgelegt. Demnach standen 3282 Menschen in 2016 im Kreis unter gesetzlicher Betreuung. Die Zahl der Neuverfahren beträgt 571 und ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. „Das Anliegen der Betreuungsbehörde ist es, den Bürgern, die mit ihren rechtsgeschäftlichen Angelegenheiten nicht mehr alleine zurechtkommen, zu helfen. Hierbei steht immer das Wohl der Betroffenen im Vordergrund“, sagte Kreisbeigeordnete Katrin Hechler.

Berlin - Man reibt sich die Augen, wenn man Andrea Nahles und ihre plötzliche Erleuchtung im aktuellen SPIEGEL-Interview liest, auch wenn der herkömmliche Wähler niemals annehmen würde, dass ihr jemals ein Licht aufgehen könnte. Ihre Verlautbarung muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. „Wenn die SPD Volkspartei sein will, muss sie bei anderen Themen ebenfalls Präsenz zeigen“ und fügt den gewichtigen Satz an: „…Im Zweifel müssen auch Grenzschließungen möglich sein“, denn so Nahles weiter: „Ein Staat muss auch in der Lage sein, Staat zu sein.“ Zwar impliziert diese Formulierung, dass wir seit zwei Jahren gar kein Staat mehr sind und sie deshalb das Wahlprogramm der AFD übernommen hat. Aber wer versteht schon die Nahles und die neue Sozialdemokratie…

Frankfurt am Main - Wie in jedem Jahr ändern sich auch 2018 die RMV Fahrkartenpreise zum Anfang des Jahres. Die Fahrkarten für Busse, Tram, U-Bahnen, S-Bahnen und Regionalzügen werden im Rhein-Main-Gebiet ab dem 1. Januar 2018 um durchschnittlich 1,5 Prozent teurer. Das ist schon fast ein Grund zur Freude. Hinzu kommt, dass die Preissteigerung auch in den zwei Folgejahren auf 1,5 Prozent begrenzt werden soll. So ergibt sich beispielsweise bei einer Monatskarte von Hanau nach Frankfurt eine Steigerung von nur 2,69 Euro.

Berlin - Mitten im Bundestagswahlkampf 2017 kommt abermals eine Diskussion über in Kriegsgebieten urlaubende Flüchtlinge auf. Integrationsministerin Aydan Özoğuz (SPD) hat Urlaube von so genannten Flüchtlingen zurück in ihre Heimat verteidigt. Es könne dafür gewichtige Gründe geben, sagte die 1967 geborene Sozialdemokratin der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (WAZ).

Rodgau - Der Bundestagswahlkampf 2017 kommt auch in Rodgau in Fahrt. Insbesondere die Veranstaltung der AfD am Sonntag im Bürgerhaus im Ortsteil Dudenhofen war zum Zankapfel der örtlichen Politik geworden. Die Jusos um den Stadtverordneten Kevin Massoth (SPD) erhofften sich ein "überparteiliches Bündnis" gegen die AfD. Doch zu solch einer Wucht kam es am Abend nicht. Mehr oder weniger eindeutig sozialdemokratisch fiel der abendliche Widerstand gegen die AfD aus. Die "Alternative" reift offenbar auch in Rodgau zu einer stabilen politischen Kraft heran.

Offenbach am Main - In die Diskussion über städtische Gebührenerhebungen bei Nachbarschaftsfesten hat sich jetzt die SPD-Stadtverordnete Gertrud Marx eingeschaltet. Nachdem jahrelang bei solchen Festen auf die Erhebung einer Sondernutzungsgebühr verzichtet wurde, sorgt eine Kursänderung beim Ordnungsamt unter der Zuständigkeit von Bürgermeister Peter Schneider (Grüne) für Unmut.

Offenbach am Main - Der Wahlausschuss der Stadt Offenbach hat sieben Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl zugelassen. Dabei handelt es sich um Peter Freier (CDU), Felix Schwenke (SPD), Peter Schneider (Grüne), Christin Thüne (AfD), Elke Kreiss (Linke), Muhsin Senol (FNO) und Helge Herget (Piraten). Die Oberbürgermeisterwahl wird am 10. September und eine mögliche Stichwahl am 24. September, dem Tag der Bundestagswahl, stattfinden. Per Brief kann bereits ab dem 31. Juli gewählt werden. Wahlberechtigt sind rund 90.000 der mehr als 130.000 Offenbacher. Nach Peter Schneider (Grüne), Felix Schwenke (SPD), Peter Freier (CDU), Helge Herget (Piraten) und Muhsin Senol (FNO) hat uns auch Christin Thüne ein Interview gegeben.

Offenbach am Main - Der Kreiswahlausschuss hat am Freitag über die Zulassung der Kreiswahlvorschläge für Direktkandidaten zur Bundestagswahl am 24. September 2017 entschieden. Im Bundestagswahlkreis 185, dem die Städte Dietzenbach, Dreieich, Egelsbach, Heusenstamm, Langen, Mühlheim, Neu-Isenburg, Obertshausen und Offenbach angehören, wurden alle neun eingereichten Listen zugelassen.

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