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Wiesbaden – Als bildungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag ist Christoph Degen vor allem als Gegenspieler von Kultusminister Alexander Lorz (CDU) bekannt. Der 37-jährige Abgeordnete aus Neuberg im Main-Kinzig-Kreis sieht schwere Versäumnisse der schwarz-grünen Landesregierung bei der Ganztagsbeschulung, der Kita-Infrastruktur und der Umsetzung der Inklusion, die ihm als Förderschullehrer ein ganz besonderes Anliegen ist. HESSEN DEPESCHE hat sich mit Christoph Degen über die Schul- und Bildungspolitik in Hessen, die Lage der Kitas und andere aktuelle Themen unterhalten.

Berlin - Anerkannte Asylbewerber können sich in Deutschland nach einer kurzen Wartefrist um einen Arbeitsplatz bewerben. Wer von ihnen aber nicht arbeiten will oder keine Beschäftigung findet, hat wie jeder Deutsche ein Anrecht auf Hartz IV. Derzeit beziehen rund 500.000 Asylanten Hartz-IV-Leistungen. Das berichten verschiedene Medien unter Berufung auf den „Tag der Jobcenter“, der in diesem Jahr unter dem Motto „Integration von Geflüchteten“ stand.

Offenbach am Main - Alle Offenbacher wären erfreut, wenn der Hauptbahnhof wieder in altem Glanz erstrahlen und seiner Funktion als Verkehrsknotenpunkt gerecht würde, ist CDU-Fraktionschef Roland Walter überzeugt. Mit substanzlosen, weil finanziell nicht untersetzten Forderungen nach einem städtischen Kauf des Gebäudes sei aber niemandem geholfen.

Rodgau – Mehr als 60 Mittelständler folgten der Einladung der Sparkasse Langen-Seligenstadt (SLS) und der Wirtschaftsförderung der Stadt Rodgau zum ersten Rodgauer Unternehmerfrühstück in diesem Jahr. Gastgeberin war diesmal Ursula Glaser-Dreyer, Geschäftsführerin der in Weiskirchen ansässigen Aquarium Glaser GmbH vor, die den von ihren Eltern Christa und Ulrich Glaser 1984 gegründeten Zierfisch-Großhandel seit 1995 leitet.

Kelkheim – Am Ende könnte es tatsächlich kommen, das Gesetzesmonster, dessen Name bereits alles verrät: Sie wollen es eben, das „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“. Deutschlands Berufspolitikern und ihren medialen Gehilfen kann es gar nicht schnell genug gehen, wenn es heißt, die sozialen Netzwerke von Hass und Hetze zu befreien. Denn natürlich meinen sie damit nicht die Hasskommentare linker Extremisten, in denen reihenweise übelste Beleidigungen ausgesprochen oder gar offen zur Gewalt aufgerufen wird. Und sie meinen erst recht nicht die Hetzparolen islamistischer Kämpfer, die zur hemmungslosen Jagd auf Ungläubige anstacheln.

Hanau - Am letzten Freitag feierte der Hanauer Metzgermeister und ehemalige Kommunalpolitiker Richard Kober seinen 80. Geburtstag. Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) und Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck (SPD) gratulierten dem stadtbekannten Geburtstagskind mit den Worten: „Richard Kober ist ein Hanauer Original mit liebenswert berlinerisch gefärbter Schnodderschnauze.“

Rödermark – Der 26-jährige Politikstudent Jochen K. Roos wurde Anfang des Jahres zum Gründungsvorsitzenden des neu ins Leben gerufenen Rödermärker Ortsverbandes der AfD gewählt. Ihm stehen Manuel Wurm als Stellvertreter und Dr. Gert Köhlbrandt als Schatzmeister zur Seite. Roos erklärte nach seiner Wahl, er sehe die Aufgaben des Ortsverbandes darin, als Partei Präsenz vor Ort zu zeigen, um in Zukunft verstärkt auch kommunale Themen für die AfD aufzugreifen und interessierten Bürgern die Mitarbeit in der Partei zu ermöglichen.

Offenbach am Main - In den Jahren von 2017 bis 2021 wird die Deutsche Bahn in Hessen rund 530 Millionen Euro für die Sanierung von Bahnhöfen aufwenden. Diese Investitionssumme speist sich im Wesentlichen aus Eigenmitteln der Bahn sowie Geldern von Bund, Land Hessen und dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV).Susanne Kosinsky, Regionalbereichsleiterin Mitte der DB Station und Service AG, erklärte dazu: „Unsere Kunden stehen im Mittelpunkt. Deshalb investieren wir in mehr Komfort und Service, um die Aufenthaltsqualität in den Bahnhöfen zu verbessern. Auch die kleineren hessischen Bahnhöfe sind mit dabei.“

Berlin – Im Berliner Arbeiterbezirk Wedding steht eine Lehrerin am Pranger, weil sie zum wiederholten Mal mit einem christlichen Symbol an ihrer Halskette zum Unterricht gekommen ist. Was noch vor wenigen Jahren niemanden gejuckt hätte bzw. als ganz normal empfunden worden wäre, ist für die „Berliner Zeitung“ eine „bewusste Provokation“. Der aktuelle Streit um die christliche Pädagogin hatte ein Vorspiel: Bereits im April wurde ihr untersagt, mit einem Kreuz an der Kette zur Schule zu kommen. Sie tauschte das Kreuz daraufhin gegen einen Fisch aus, der nun ebenfalls Stein des Anstoßes ist.

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Redaktion