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Gelnhausen - In der Regionalversammlung Südhessen sollte am 14. Dezember über die endgültige Festlegung von Vorrangflächen für den Ausbau der Windkraft im Bereich des RP Darmstadt entschieden werden, darunter auch der Main-Kinzig-Kreis. Regierungspräsidentin Lindscheid von den Grünen erklärte dazu, dass nur 1,7% der Flächen im Planungsgebiet freigegeben würden. Was sie nicht sagte ist, dass der zur Annahme vorliegende Plan für den MKK knapp 4% der Gesamtfläche für Windräder vorsieht. „Das würde eine weitere irreversible Zerstörung des Spessart und der übrigen Naturflächen im ländlichen Raum unseres Kreises bedeuten.“ erklärte der Vorsitzende der AfD Kreistagsfraktion Dr. Wolfram Maaß. Er kritisiert insbesondere, dass der MKK Kreisausschuss im Mai 2017 beim RP eine Stellungnahme zu diesen Vorrangflächen abgegeben hatte, der nur kosmetisch kleine Streichungen der Vorrangflächen im Kreisgebiet vorsah. Der jetzt vorliegende Plan ist die bittere Quittung für die betroffenen Menschen. Die AfD Fraktion hatte im Mai 2017 im Kreistag zwei Stellungnahmen beantragt, die eine drastische Reduzierung dieser Flächen bedeutet hätten. Damit sollte wenigstens versucht werden, der Zerstörung des Spessarts Einhalt zu bieten. „Als klar wurde, dass der Kreis nichts weiter unternehmen würde, hat die AfD Fraktion am 13. September 2017 eine eigene Stellungnahme beim Regierungspräsidium Südhessen eingereicht.“ so Maaß weiter. „Die Berücksichtigung unserer Anträge zur Streichung hätte die gesamte für Windräder freigegebene Fläche im Kreisgebiet auf ca. 1 % reduziert.“

Gelnhausen - „Die Kreistagsfraktion der Freien Demokraten steht, wie schon in den vergangenen Jahren, vollumfänglich hinter der Beschlusslage der Hessen-FDP gegen den hochsubventionierten Windkraftanlagenbau, in den dafür mehr als schlecht geeigneten hessischen Wäldern“, macht der energiepolitische Sprecher der Kreistagsfraktion und stellv. Vorsitzende der FDP Main-Kinzig Rolf Zimmermann deutlich.

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