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Berlin - Das ist doch mal ne Nachricht. Unser allseits unbeliebter Heiko, ein minimalkompetenter Jurist ohne Berufserfahrung, beschloss wegen andauernder Herabwürdigung seiner Person bei Facebook und Twitter, sich mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln zu rächen. Im stillen Kämmerlein erfand er deshalb das Netzwerkdurchsetzungsgesetz. Schon die phantasievolle Wortschöpfung weist darauf hin, dass es sich bei dem spektakulären Terminus um eine wegweisende Innovation handelte, die in die juristische Geschichte eingehen sollte. Ziel: Hass, Hetze, Rassismus und Beleidigungen sollen in den sozialen Netzwerken radikal „ausgemaast“ werden.

Lichtenfels - Oscar und Echo kennen alle, doch neben den bekannten Preisen für besonders gute oder erfolgreiche Künstler und ihre Erzeugnisse gibt es seit Jahren auch eine beachtliche Zahl an Negativpreise für eher weniger überzeugende Arbeiten. Wer etwa eine „Goldene Himbeere“ als „schlechtester Schauspieler“ bekommt, dürfte sich über diese Preisverleihung kaum freuen. Besonders makaber ist der Darwin Award: Dessen Preisträger können ihre „Auszeichnung“ nicht einmal mehr zur Kenntnis nehmen – sie wurden für ihre besonders ungeschickte Art ums Leben zu kommen geehrt.

Berlin/Hohenstein – Der hessische Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch (CDU) gehört zu den Wortführern der Kritik an der Euro-Rettungspolitik im Regierungslager. Bereits im November 2011 legte er mit seinem Thesenpapier „Euro 2.0“ ein Alternativmodell zur vermeintlich alternativlosen Politik der Bundesregierung und der EU vor, im Mai 2012 schmiedete er mit weiteren Abgeordneten, dem Verband der Familienunternehmer, dem Bund der Steuerzahler und dem Bündnis Bürgerwille eine „Allianz gegen den ESM“. Seither stimmte Willsch im Bundestag konsequent gegen alle sogenannten Rettungspakete.

Berlin/München – Seit heute ist das mit Spannung erwartete neue Buch von Thilo Sarrazin im Handel erhältlich. In dem mit „Wunschdenken. Europa, Währung, Bildung, Einwanderung – warum Politik so häufig scheitert“ (DVA, € 24,99) betitelten Werk beschreibt der frühere Berliner Finanzsenator und SPD-Politiker „die Mechanismen von Politik, ihre typischen Fehler und die Gründe für den Erfolg oder Misserfolg von Gesellschaften“, wie es im Klappentext heißt. Im Fokus steht dabei seine Kritik an der Asyl- und Flüchtlingspolitik der Bundesregierung.

Berlin – Buchautor Thilo Sarrazin hat die auf Angela Merkels Betreiben getroffenen Vereinbarungen zwischen der EU und der Türkei zur Aufnahme von Migranten kritisiert. „Letztlich verlagern wir das Unangenehme von uns weg. Wenn man Grenzen hat, muss der Staat sie auch schützen. Diese Aufgabe geben wir jetzt ab an einen Staat, der traditionell bei der Durchsetzung weniger Skrupel hat als die Länder West- und Nordeuropas und gegenwärtig im Osten der Türkei die eigene Zivilbevölkerung bombardiert“, so Sarrazin im Interview mit der „Bild“-Zeitung.

Düsseldorf - Die Asylkrise hat Deutschland fest im Griff! "Längst haben auch Journalisten des 'Staatsfernsehens' (Ex-Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin in der schweizerischen WELTWOCHE in Anspielung auf die Berichterstattung bei ARD und ZDF) erkannt, dass sich besorgte Bürger mit inszenierten Bildern von Flüchtlingskindern mit kullernden Tränen verarscht vorkommen, wenn tatsächlich rund 90 Prozent der Flüchtlinge junge Männer sind, die wahrscheinlich erst bald ihre Familie nachziehen werden." Das alles ist Wasser auf die Mühlen rechtspopulistischer Parteien wie der AfD und der NPD.

München – Der hessische CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch zählt zu den Wortführern der Kritik an der Euro-Rettungspolitik von Angela Merkel und Wolfgang Schäuble im Regierungslager. Ihm zur Seite standen noch vor geraumer Zeit Frank Schäffler von der FDP und das CSU-Urgestein Peter Gauweiler. Der eine sitzt nicht mehr im Bundestag, weil seine Partei den Einzug verpasst hat, der andere hat aus Protest gegen den fortgesetzten Bruch der Verträge mittlerweile sein Mandat niedergelegt. Willsch, der sich von Anfang an gegen Griechenland-Hilfen, ESM und die Rettung der europäischen Gemeinschaftswährung auf Kosten der Steuerzahler eingesetzt hat, hält weiterhin die Stellung.

Dienstag, 20 Januar 2015 18:05

Bernd Lucke blinkt nach „rechts“

Frankfurt am Main - AfD-Sprecher Bernd Lucke versucht gern den Eindruck zu erwecken, dass seine Partei mit rechten Ansichten nichts zu schaffen habe. Das seien alles nur Erfindungen der Medien, die allesamt der Realität entbehren würden. Vor allem Bernd Lucke und sein Stellvertreter Hans-Olaf Henkel versuchen die AfD auf einen wirtschaftsliberalen Kurs einzuschwören. Beide treten dafür ein, dass die Partei bald statt der drei amtierenden Parteisprecher nur noch einen Parteivorsitzenden hat.

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