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Hanau - „Der Bundesparteitag war ein Erfolg. Wir sind Meinungsführer in den Zukunftstechnologien“, stellt die FDP-Bundestagsabgeordnete und Generalsekretärin der Freien Demokraten Deutschland, Nicola Beer, im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung fest. Beer hat als FDP-Bundestagsabgeordnete die Betreuung des Main-Kinzig-Kreises übernommen und war nach Hanau gekommen, um mit ihren liberalen Parteifreunden zukünftige gemeinsame Arbeitsschwerpunkte festzulegen.

Hanau - „Mit Innovationen können wir unsere Zukunft gestalten.“ greift der Maintaler FDP-Fraktionsvorsitzende und Landtagskandidat Thomas Schäfer das Leitthema des FDP-Bundesparteitages in Berlin auf und führt weiter aus: „Wir leben in einer Welt des disruptiven Wandels, in der es nicht reicht, nur kleine Schritte zu gehen. Angesichts des  radikalen Wandels müssen wir große Schritte wagen.“ Mit dieser Einschätzung zeigt er sich einig mit den beiden weiteren Delegierten aus dem Kreisverband, Alexander Noll, Kreistagsabgeordneter und Landtagskandidat aus Großkrotzenburg und Dr. Ralf-Rainer Piesold, Kreisbeigeordneter aus Hanau. Mit Sorge sehen die drei Delegierten, dass in Deutschland der Status Quo verwaltet wird und damit das Land im weltweiten Wettbewerb zurückfällt. „Damit werden die Arbeitsplätze der Zukunft  gefährdet.“ so Thomas Schäfer.

Maintal - „Warum hat den die SPD im Kreis nicht früher agiert?“ fragt sich der FDP-Fraktionsvorsitzende im Kreistag Kolja Saß angesichts der massiven Kritik des Maintaler Kreistagsabgeordneten Sebastian Maier an den Zuständen in der Wilhelm-Busch-Schule. Maier hatte der Kreisspitze um Landrat Stolz vorgeworfen, sich nicht um die Schule zu kümmern. Diese sei viel zu klein, die Klassenräume feucht, dunkel und marode. „Wenn ich mich recht erinnere, gab es bisher keine Initiative der SPD-Kreistagsfraktion, etwas für die Schule zu unternehmen.“ konstatiert Kolja Saß, dass es den Maintaler Vertretern wohl bisher nicht gelungen sei, die Problemlage in den Kreis zu transportieren. Weiter führt er aus: „Jedenfalls stellt Maier seiner eigenen Kreisführung ein verheerendes Zeugnis in Bezug auf die Maintaler Schulen aus.“

Hasselroth - Thomas Schäfer, Alexander Noll und Michael Pescheck sind die Direktkandidaten der Freien Demokraten Main-Kinzig zur Landtagswahl 2018. Das hat die Kreis-FDP auf einer Mitgliederversammlung am vergangenen Freitag in Hasselroth beschlossen. Alle drei Kandidaten betonten in ihren Vorstellungsreden die Bedeutung der Landespolitik für den Main-Kinzig-Kreis. „Die jetzige Landesregierung belastet die Kassen der Städte und Gemeinden und trifft damit die Bürgerinnen und Bürger vor Ort“, sind sich die drei Kandidaten einig. Zudem vernachlässige sie den dringend benötigten Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. So verschleppe der Verkehrsminister den Bau des Riederwaldtunnels und der Nordmainischen S-Bahn. Alle drei Landtagskandidaten wollen sich für eine Verbesserung dieser kreisfeindlichen Politik einsetzen.

Gelnhausen - In weniger als 100 Tagen finden die nächsten Wahlen zum Deutschen Bundestag statt. Die Parteien haben ihre Kandidaten gewählt und der Wahlkampf ist schon in vollem Gange. Doch im nächsten Jahres steht für die Hessen schon die nächste große Wahlentscheidung an. Die Bürgerinnen und Bürger werden im Herbst 2018 wieder zu den Wahlurnen gebeten werden. Und die politischen Parteien bereiten sich schon längst auf die hessische Landtagswahl vor.

Gießen - Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Gießen-Friedberg will in der Aula der Justus-Liebig-Universität Gießen am 22. Mai einen „Steuerkongress“ abhalten. Dazu eingeladen hat sie Vertreter aller relevanten Parteien – darunter den AfD-Bundesvorsitzenden Jörg Meuthen. Wegen der Teilnahme des früheren Professors für Volkswirtschaftslehre und Finanzwissenschaft an der Hochschule Kehl prüft die Universität Gießen, ob sie die Veranstaltung in der Uni-Aula absagen kann und soll.

Mainz/Hahn – Der Verkauf der hessischen Anteile am Hunsrück-Flughafen Hahn an die pfälzische ADC GmbH ist vorerst nicht zustande gekommen, weil das Land Hessen den für Mittwoch geplanten Notartermin überraschend platzen ließ. Als Grund nannte ein Sprecher des Finanzministeriums gegenüber der dpa kurzfristige „offene Fragen hinsichtlich der Struktur auf der Käuferseite“. Genauere Auskünfte wollte er nicht geben. Die Verhandlungen dauerten an.

Wiesbaden - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) will eine verfassungsfeste Reform der Erbschaftssteuer auf den Weg bringen. Das Bundesverfassungsgericht hatte moniert, dass Erben größerer Unternehmen von der Erbschaftssteuer nur verschont werden dürfen, wenn eine Bedürfnisprüfung ergibt, dass sie die Steuer nicht verkraften. Doch gegen seine Pläne laufen sowohl Wirtschaftsverbände, Familienunternehmen als auch Politiker der eigenen Regierungskoalition Sturm. Sowohl die Große Koalition als auch die Länder sind sich in der Bewertung von Schäubles Steuerplänen uneins.

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