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Hochtaunuskreis - Der Katastrophenschutz des Hochtaunuskreises hat am Samstag mit fünf Feuerwehren den Einsatz von mobilen Trinkwasserbehältern geübt. Die Übung ist Teil des neuen Wassernotversorgungskonzeptes des Kreises, das zum bei einem großflächigen Stromausfall zum Einsatz kommt. Der Kreis investiert über drei Jahre hinweg rund 75000 Euro in die Wassernotversorgung. Die Ausbildungsveranstaltung in Seulberg mit 27 Feuerwehrleuten aus Friedrichsdorf, Grävenwiesbach, Königstein, Neu-Anspach und Schmitten war die Auftaktveranstaltung.

Wiesbaden - „Eine letztmalige Verlängerung der Erlaubnis der Verpressung von Salzabwässern durch das Unternehmen K+S ist nur dann möglich, wenn nachgewiesen ist, dass für das Trink- und Grundwasser kein Schaden zu befürchten ist – so ist die Rechtslage und so haben wir und die Hessische Landesregierung sie immer vertreten. In der Abwägung und Auswertung verschiedener wissenschaftlicher Erkenntnisse und Gutachten ist die Genehmigungsbehörde in der Vergangenheit zu dem Schluss gekommen, dass das Trinkwasser aktuell nicht gefährdet ist. Auch in Bad Hersfeld zeigen aktuell alle Daten, dass das Trinkwasser nicht belastet ist. Um diese Unbedenklichkeit für die Zukunft zu bewerten, sind weitere wissenschaftliche Fakten notwendig. Insbesondere muss das Unternehmen für eine neue Erlaubnis das oft diskutierte 3-D-Modell zeitnah vorlegen, damit die Bewegungen des Wassers im Untergrund dargestellt und nachvollzogen werden können. Wenn damit ein fundierter Nachweis der Unbedenklichkeit gebracht wird, wird das Regierungspräsidium eine saubere Abwägung vornehmen und den Antrag des Unternehmens nach Recht und Gesetz entscheiden“, erklärte Dirk Landau, wasserpolitischer Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, zur Diskussion um Trinkwasserschutz.

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