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Fellbach – Die Tätigkeit des Unternehmensberaters unterliegt hierzulande keinem Berufsschutz. Jeder, der in irgendeiner Form Gewerbetreibende berät, darf sich Unternehmensberater nennen. Das macht es für manche Marktteilnehmer schwer, schon auf den ersten Blick eine seriöse Wirtschaftsberatung von einer unseriösen zu unterscheiden. So kann nicht mit einer unabhängigen und mandantengerechten Beratungsleistung gerechnet werden, wenn – getarnt als Unternehmensberatung – zum Beispiel Software-Pakete ausgewählter Vertragspartner angeboten werden. In Deutschland unterliegen selbstständige Unternehmensberater in der Regel nicht der Gewerbeordnung, sondern sie üben eine freiberufliche Tätigkeit aus.

Bad Homburg vor der Höhe – Im Markt für außerbörsliches Eigen- und privates Beteiligungskapital gibt es immer viel Bewegung. Das liegt auch an den auf diese Beteiligungsform spezialisierten Private-Equity-Gesellschaften, von denen viele wie Pilze aus dem Boden schießen, ohne sich dauerhaft auf dem Markt etablieren zu können. Privates Beteiligungskapital in Anspruch nehmende Unternehmen sind aber auf die Verlässlichkeit und Kompetenz der Kapitalbeteiligungsgesellschaften angewiesen, um solide planen und seriös rechnen zu können. Private Equity wird zu den sogenannten alternativen Anlageklassen gezählt, die das Ziel verfolgen, Vermögen stärker zu diversifizieren, die Verlustwahrscheinlichkeit zu reduzieren und das Risiko-Rendite-Profil zu verbessern. Private Equity bedeutet im Gegensatz zu Public Equity nichts anderes als Eigenkapitalinvestitionen in nicht börsennotierte, meist mittelständische Unternehmen oder auch in junge Unternehmen, die Risikokapital (Venture Capital) benötigen. Private Equity steht für eine unternehmerisch geprägte Anlageklasse, die in ihren firmenbezogenen Investitionsentscheidungen dem Tagesgeschäft vieler Unternehmer nahekommt.

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