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Günstiger Solarstrom für jedermann

Die ethische Komponente von Konstantin Strasser und Thi Loan Strasser bei den MEP Werken

Freitag, 18 Januar 2019 21:05 geschrieben von 
Konstantin Strasser und Thi Loan Strasser engagieren sich für Werte und eine ethische Logik auch im Geschäft Konstantin Strasser und Thi Loan Strasser engagieren sich für Werte und eine ethische Logik auch im Geschäft Quelle: MEP Werke GmbH

München - Konstantin Strasser und Thi Loan Strasser bilden in der Münchner Geschäftswelt ein beeindruckendes Team. Beide sind nicht nur geschäftlich mit der Holding Strasser Capital und der MEP Werke GmbH unternehmerisch erfolgreich, sondern beziehen im privaten wie auch geschäftlichen Leben ethisch klar Stellung. Beinahe schon tief religiös glauben Thi Loan und Konstantin Strasser an die Schöpfung und daran, dass man Gutes tun muss, damit auch Gutes zurück kommt.

Dabei kamen beide aus merklich einfachen Verhältnissen. Konstantin Strasser galt vor zwei Jahrzehnten noch als "harter Junge" in den Straßen Münchens. Doch spätestens als er Thi Loan kennen lernte, eine Frau, die einst als "Boatpeople" auf der Cap Anamur mit Mutter und Bruder aus Fernost in Deutschland ankam, wurde Konstantin Strasser ein tiefgründiger und emphatischer Kämpfer für eine bessere Welt. Inzwischen ist Thi Loan Strasser Mutter von vier Töchtern und steht ihrem Konstantin noch immer mit Rat und Tat zur Seite. Dass beide sich gerade für erneuerbare Energien und ein "grünes Wirtschaften" einsetzen, ist da eher typisch. Das Geschäft ist wirtschaftlich lukrativ und ethisch unzweifelhaft.

So setzen Konstantin und Thi Loan Strasser mit den MEP Werken voll auf Zukunft und zufriedene Kunden. Der Bundesverband Solarwirtschaft gab im August 2018 bekannt, dass hierzulande rund 100.000 kleinere Stromspeicher aus Photovoltaik-Anlagen in Betrieb sind. Diese Zahl ergibt sich aus dem Gebrauch eher kleinerer Batterien in Privathäusern, aber auch größerer in mittelständischen Unternehmen.Aufgabe dieser Sonnenstrom-Akkus ist die Speicherung der selbst erzeugten Energie, um diese zu einem späteren Zeitpunkt nutzen zu können. Im Gegensatz zum gelieferten Strom fallen für den eigenen Solarstrom weder Steuern noch Netzentgelte an. Besitzer von Photovoltaik-Anlagen sind also gut beraten, möglichst viel des eigenen Stroms selbst zu nutzen, also stetig die Eigenverbrauchsquote zu erhöhen. Als Faustregel gilt, dass sich mit einer neuen Solaranlage Strom für 10 Cent pro Kilowattstunde erzeugen lässt, was wesentlich preisgünstiger als der konventionelle Netzstrom ist. In der Regel ist aber nur ein Viertel des selbst produzierten Stroms direkt nutzbar. Die Solaranlage erzeugt in den Mittagsstunden meist deutlich mehr Energie, als gerade benötigt wird. Um die Überschüsse aus den sonnenreichen Stunden auch abends und nachts nutzen zu können, bedarf es eines Batteriespeichers. Er hilft dabei, den Eigenverbrauch mindestens zu verdoppeln, sofern er langlebig ist und zum Strombedarf des jeweiligen Haushalts passt.

Auch die MEP Werke GmbH (My Energy Partner) unterstreicht die Wichtigkeit, die überschüssige Solarenergie zu Hause zu speichern und dann darauf zuzugreifen, wenn die Solaranlage nur noch wenig oder gar keine Energie produziert. Das ist natürlich am Abend und in der Nacht der Fall. Die Münchner Ökostrom-Förderer betonen: „Seit ein paar Jahren sind dafür die entsprechenden Geräte auf dem Markt. Der Preis für einen Stromspeicher sollte allerdings nicht unterschätzt werden: Für ein gewöhnliches Einfamilienhaus muss mit Anschaffungskosten zwischen 5.000 und 15.000 Euro je nach Kapazität gerechnet werden. Experten gehen jedoch davon aus, dass die Preise für Solarstromspeicher mit Lithium-Ionen-Technologie jährlich im Durchschnitt um 18 Prozent sinken werden.“

Die auf dem Markt verfügbaren Batteriespeicher unterscheiden sich in den Punkten Preis, Lebensdauer und Effizienz. Seit Mitte 2017 erfreuen sich die Lithium-Ionen-Akkus als kleine Heimspeicher großer Beliebtheit. Bis Ende 2018 bezuschusste der Bund den Kauf von Batteriespeichern über ein Kreditprogramm der KfW-Bank. In Baden-Württemberg, Thüringen und Sachsen gibt es bis heute staatliche Fördermittel für den Kauf von Batterien, die den eigenen Solarstrom speichern. Die Nutzung von Energiespeichern ist für private Ökostrom-Produzenten im Hinblick auf die eigene Finanzkalkulation von großer Bedeutung. Umso ärgerlicher ist es für die Verkäufer und Vermieter von Photovoltaik-Anlagen und Batteriespeichern, wenn einzelne Verbraucherschützer mit irreführenden Angaben arbeiten.

Diese Erfahrung musste im Frühjahr 2018 auch die MEP Werke GmbH machen. Unter dem Label „Switch Solar“ hat sie sich auf Mietmodelle für Solaranlagen spezialisiert, bietet inzwischen aber auch Anlagen mit Batteriespeicher zum Kauf an. Im März 2018 monierte die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, dass laut einiger MEP-Kunden die Miete für die Solaranlage schon eingezogen worden sei, obwohl diese noch gar nicht am Netz war. MEP verwies auf unverschuldete Probleme mit dem Zähleraustausch und Netzanschluss. Nach der Kritik hat man den Mietbeginn im Sinne der Kunden umgehend flexibilisiert. MEP-Geschäftsführer Konstantin Strasser betonte: „Als Vermieter, der die Solaranlage über 20 Jahre vorfinanziert, ist es unser ureigenstes Interesse, dass die Solaranlage schnell ans Netz kommt und der Kunde vom eigenen Solarstrom profitieren kann.“

Dass nun auch Batteriespeicher ins Angebot aufgenommen worden sind, begründet der Solaranlagen-Pionier mit der enorm gestiegenen Nachfrage. „Dennoch haben wir lange gewartet, weil uns wichtig ist, dass sich das Ganze für den Kunden auch wirklich rechnet“, so Strasser. Genau das streitet Udo Sieverding, seines Zeichens Bereichsleiter Energie der Verbraucherzentrale NRW, auf ziemlich undifferenzierte Weise ab. Er behauptete: „Wir sehen nicht, dass ein Batteriespeicher die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaik-Anlage im Privathaushalt erhöht. Dazu sind die Speicher noch zu teuer. Das steht im Widerspruch zur Aussage von Herrn Strasser, dass es MEP wichtig sei, dass sich das Ganze für den Kunden auch wirklich rechnet.‘ Bei MEP-Photovoltaik-Anlagen können Batteriespeicher die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaik-Anlagen gar nicht ‚weiter‘ erhöhen, da diese dort gar nicht gegeben ist.“ Hier stellt Sieverding Batteriespeicher plötzlich pauschal als unwirtschaftlich dar, was im Widerspruch zu den Aussagen vieler Verbraucherschützer steht.Danach lohne sich die Anschaffung von Speichern immer häufiger, weil sie preiswerter geworden seien und Speicherstrom die Eigenverbrauchsquote erhöhe. Es sei davon auszugehen, dass speicherbestückte Solaranlagen durch Preisrückgänge und Nachfragesteigerungen zukünftig zum Standard im privaten Energiesektor gehörten. Nach Auffassung diverser Verbraucherschützer ist der Einsatz von Batteriespeichern in Privathaushalten zwar noch nicht flächendeckend zu empfehlen. Doch die notwendige Einzelfallprüfung auf Wirtschaftlichkeit falle angesichts der Kostenrückgänge immer häufiger positiv aus.

Eine solche Einzelfallprüfung hat Udo Sieverding bei den MEP-Mietangeboten offenbar nicht vorgenommen, wenn er äußert: „Nach den uns vorliegenden Informationen sind die Mietraten bei MEP-Photovoltaik-Anlagen nämlich so hoch, dass Verbraucher damit voraussichtlich kein Geld sparen und damit der Anlagenbetrieb nicht wirtschaftlich wäre.“ Auch sagt er: „Die uns bekannten Kaufangebote von MEP sind vergleichsweise teuer.“ Das Irritierende an diesen Äußerungen ist, dass die MEP Werke zu diesem Zeitpunkt noch keine diesbezüglichen Preisinformationen veröffentlicht hatten. Wie kann ein Verbraucherschützer zum Vorwurf überteuerter Preise kommen, wenn die Preise noch gar nicht bekannt waren?

Die MEP Werke weisen immer wieder darauf hin, dass private Solarstrom-Produzenten finanziell von der Erhöhung des Eigenverbrauchs durch Energiespeicherung profitieren. Hierhilft schon eine kleine Änderung des Nutzerverhaltens: Elektrische Geräte sollten zu Sonnenzeiten betrieben werden, um die direkte Nutzung des Solarstroms zu erhöhen. Allein durch eine solche zeitliche Lastverschiebung kann der Eigenverbrauchsanteil erhöht werden, der immer auch abhängig vom Energieverbrauch und der Anlagengröße ist. Ist die Anlage deutlich kleiner als der Energieverbrauch, so ist der Eigenverbrauch per se schon einmal höher als bei Kunden, deren Anlage größer ist als der Energiebedarf.

Das Unternehmen von Konstantin Strasser erstellt deshalb für jeden Mietkunden eine individuelle Wirtschaftlichkeitsberechnung, in der verschiedene Szenarien hinsichtlich der Eigenverbrauchsquote transparent dargestellt werden. Dabei wird dem Kunden erläutert, von welchem Eigenverbrauch auf Basis der Anlagengröße und des individuellen Strombedarfs im Haushalt auszugehen ist und wie sich die Wirtschaftlichkeit der Solaranlage verändert, wenn der Eigenverbrauch geringer oder höher ausfällt. Zur Optimierung des Eigenverbrauchs gehören für die MEP Werke auch sogenannte Smart-Home-Systeme. Damit wird die Haushalts- und Unterhaltungstechnik so vernetzt, dass sie via Apps ferngesteuert werden kann, um Licht und Wärme mit positivem Effekt auf die Energiebilanz zu koordinieren. Eine gute Alternative zum typischen Speicher sind Elektroautos. Selbst produzierter Ökostrom, der im Haushalt keine Verwendung findet, muss nicht mehr gegen ein läppisches Entgelt in das Netz eingespeist werden, sondern lädt das eigene E-Auto auf.

Konstantin Strasser und Thi Loan Strasser sehen im Ökostrom nach wie vor eine geniale Idee. Man muss es eben nur richtig anpacken.

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Angela Prokoph-Schmitt

Angela Prokoph-Schmitt (Jahrgang 1968) ist eine leidenschaftliche Demokratin und im südhessischen Darmstadt aufgewachsen.

Sie ist Mitglied der CSU (Bayern) und der CDU (Hessen). Bis Juli 2017 führte sie auch die Redaktion von HESSEN DEPESCHE.

Webseite: www.hessen-depesche.de/show/author/68-angela-prokoph-schmitt.html
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