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Denkmalgeschützte Bestandsimmobilie im Zentrum Mannheims

Exporo AG: Simon Brunke und Dr. Björn Maronde bieten Privatanlegern Investmentbeteiligung am „Institut Mannheim“

Mittwoch, 05 Dezember 2018 13:54 geschrieben von 
Exporo AG: Simon Brunke und Dr. Björn Maronde bieten Privatanlegern Investmentbeteiligung am „Institut Mannheim“ Quelle: Screenshot vom 05.12.2018 - https://exporo.de/presse/exporo-mit-bestandsobjekt-in-mannheim/

Mannheim - Die Exporo AG, die Deutschlands größte Plattform für digitale Immobilieninvestments betreibt, schreibt ihre Erfolgsgeschichte fort. Diese fußt darauf, dass Kleinanleger mit Beträgen ab 1.000 Euro in renditestarke Immobilienprojekte investieren und sich so ein eigenes Immobilien-Portfolio aufbauen können. In der Vergangenheit war der Einstieg in derartige Immobilieninvestments mit sensationell anmutenden Renditen von bis zu sieben Prozent nur institutionellen Anlegern und kapitalkräftigen Privatinvestoren möglich. Über ihren Online-Marktplatz sammelt Exporo nach Art des Crowdinvesting Investorengelder ein, um diese an geprüfte und für seriös befundene Projektentwickler weiterzureichen. Diese Träger von Bauprojekten umgehen so die restriktiven Regeln der Bankenfinanzierung, und die Kleinanleger streichen ordentliche Renditen ein. Man könnte also von einer Win-win-Situation für Kapitalgeber und Kapitalnehmer sprechen. Auch die von Simon Brunke, Björn Maronde, Julian Oertzen und Tim Bütecke gegründete Exporo AG profitiert, indem die Projektentwickler eine Art Vermittlungsgebühr bezahlen, von der die Kosten für den Kundenservice, das Marketing, die technische Betreuung der Internet-Plattform und die Transaktionskosten für die Investment-Überweisungen bezahlt werden.

Exporo schwört auf Immobilien als krisensichere Sachwerte gerade auch für Mikroinvestoren: „Neben der klassischen Immobilienkapitalanlage machen neue Anlageformen eine unkomplizierte und direkte Investition in Immobilien möglich. Beim Crowdinvesting für Immobilien ist ausgeschlossen, dass Sie sich um die Verringerung von Leerständen, die Bonität von Mietern oder permanente Reparaturen kümmern müssen. Sie können sich online über das Portal von Exporo an attraktiven Immobilienprojekten beteiligen. Die Handhabung ist denkbar einfach, das Investieren verläuft transparent. Sie erhalten im Vergleich zu herkömmlichen Immobilienanlagen eine höhere Rendite. Durch kleine Anlagebeträge sind Sie in der Lage, Ihr Immobilieninvestment breit über viele Projekte zu streuen. Jeder Anleger entscheidet selbst, für welche Immobilien er Geld bereitstellt. Privatanleger wissen so genau, welches Projekt sie finanzieren.“

Ein Immobilieninvestment, für das die Hamburger Gruppenfinanzierer in diesen Tagen die Werbetrommel rühren, läuft unter dem Projektnamen „Institut Mannheim“. Das fünfgeschossige Denkmalschutz-Objekt mit 4.609 Quadratmetern Mietfläche und zusätzlich 12 PKW-Stellplätzen im Nachbarparkhaus liegt in zentraler Lage der baden-württembergischen Universitätsstadt. Das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Gebäude im Quadrat R5 wurde 1991/92 für die Büronutzung umfassend saniert, umgebaut und die unzerstörten alten Gebäudeteile dabei harmonisch integriert. Seitdem beherbergt der Komplex das Institut für Deutsche Sprache (IDS) mit der weltweit größten Präsenzbibliothek zur germanistischen und allgemeinen Sprachwissenschaft. Laut einem unabhängigen technischen Gutachten der DEKRA ist die Immobilie sehr gepflegt, wird laufend instand gesetzt und weist keine Mängel auf. Die Kellerflächen werden gleichermaßen als Archiv und Lager benutzt. Erst jüngst führte der Verkäufer der Immobilie Verbesserungen an der Brandschutzanlage durch. Das Mietverhältnis mit dem Institut für Deutsche Sprache besteht mindestens noch bis zum 30. Juni 2022. Sollte dieses wider Erwarten nicht verlängert werden, soll frühzeitig eine Neuvermietung erfolgen. Gerade im Bereich des Coworkings gibt es in Mannheim einen erheblichen Bedarf an großen, zusammenhängenden Büroflächen in der besten Innenstadtlage. Eine renditesichernde Neuvermietung dürfte deshalb kein Problem sein.

Anfang 2018 startete Exporo sein Investmentprogramm für hochwertige Bestandsimmobilien, das mit dem „Institut Mannheim“ nun auch ein Objekt in Baden-Württemberg umfasst. Unternehmensseitig heißt es dazu: „Erstmals können Kapitalanleger mit einer Anlagesumme ab 1.000 Euro online in Bestandsimmobilien investieren und damit wie ein Eigentümer von Immobilien als Kapitalanlage profitieren – allerdings ohne die typischen Aufwendungen und Probleme eines Immobilienbesitzers. Dazu nutzt das Unternehmen eine Anleihe, mit der die Immobilie ‚digital segmentiert‘ wird, um die Vorteile des Immobilieneigentums ohne den normalerweise entstehenden Aufwand zu ermöglichen. Beim Bestandsobjekt ‚Institut Mannheim‘ profitieren Anleger von quartalsweise Mietüberschuss-Auszahlungen und einer erwarteten Gesamtrendite durch Mietausschüttungen und Verkaufsgewinnbeteiligung in Höhe von circa 6,7 Prozent.“ Für das Investment in Mannheim rechnet die Exporo AG mit einer Ausschüttungsrendite von ca. 4,0 Prozent für das volle erste Jahr und von etwa 4,5 Prozent p.a. im Zehn-Jahres-Durchschnitt. Die erwartete Gesamtrendite bei der zehnjährigen Laufzeit wird mit rund 6,7 Prozent p.a. veranschlagt. Dieser Berechnung liegt der interne Zinsfuß (IRR) als Form der Renditeberechnung für Kapitalanlagen zugrunde. Dabei wird auch der Immobilienverkauf am Ende der Laufzeit berücksichtigt.

An der Verwaltung und Vermarktung des „Instituts Mannheim“ wirken gleich drei hundertprozentige Tochtergesellschaften des hanseatischen Immobilienfinanzierers mit: die Exporo Mannheim R5 GmbH unter Geschäftsführer Björn Maronde, die von Julian Oertzen geführte Exporo AM GmbH und die Exporo Investment GmbH unter der Leitung von Knut Riesmeier.

Das FinTech ist immer wieder für Überraschungen gut, die es in die Berichterstattung der überregionalen Tagespresse schaffen. So informierte die „Welt“ Ende September 2018, dass Exporo zukünftig mit der Hannover Leasing zusammenarbeitet, deren Fondskapital bei stolzen 9,8 Milliarden Euro liegt. Man wolle „voneinander lernen“, erklärten die Verantwortlichen beider Unternehmen. „Die Hamburger bringen ihre Technik ein, Hannover Leasing über 35 Jahre Immobilienmanagementerfahrung“, schreibt das Blatt und zitiert Exporo-Chef Simon Brunke mit der Aussage: „Es ist erfolgversprechender miteinander zu arbeiten als gegeneinander.“

Das Schwesterblatt „Welt am Sonntag“ berichtete Mitte November darüber, dass ein Bestandsobjekt von Exporo, die „Kita Winterhude“, den Deutschen BeteiligungsPreis 2018 gewonnen hat. Dieser Preis wurde zum elften Mal vom Fachmagazin „BeteiligungsReport“ für innovative Produktideen in der Sachwertbranche vergeben. Die Hamburger Finanzierungsprofis wurden mit ihren Anlageprodukten im Bereich der Immobilieninvestments von Anfang an als preiswürdig gehandelt. So kam es dann auch. Die Jury vergab den Deutschen BeteiligungsPreis 2018 an Exporo in der Kategorie „TOP Vermögensanlage/Anleihe“ für das Immobilieninvestment „Kita Winterhude“ in Hamburg. Matthias Wiegel, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Finanzdienstleistung AfW e.V., nannte das Immobilienprojekt „sozial- wie finanzpolitisch ausgesprochen interessant“ und betonte das Besondere dieses Beteiligungsangebotes. Das sei neben dem Hauptzweck einer Kindertagesstätte mit einer Betreuungskapazität für mehr als 200 Kinder die Art der Finanzierung durch eine handelbare Anleihe ab tausend Euro in Form einer Inhaberschuldverschreibung. „Wir alle wissen, wie wichtig die Bereitstellung von Kindertagesstätten in Deutschland ist. Wir wissen aber auch, wie schwierig vernünftige Sachwertanlagen mit wirklich interessanten Erträgen in kleineren Investitionsgrößen zu finden sind“, sagte Laudator Wiegel bei der Preisverleihung in Landshut. Hier sei beides in überzeugender Weise gelungen.

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Angela Prokoph-Schmitt

Angela Prokoph-Schmitt (Jahrgang 1968) ist eine leidenschaftliche Demokratin und im südhessischen Darmstadt aufgewachsen.

Sie ist Mitglied der CSU (Bayern) und der CDU (Hessen). Bis Juli 2017 führte sie auch die Redaktion von HESSEN DEPESCHE.

Webseite: www.hessen-depesche.de/show/author/68-angela-prokoph-schmitt.html
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