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Publiziert in Wirtschaft

Notwendige Instandhaltungsmaßnahme vom 22. bis 26. Mai 2017

Fraport AG: Startbahn 18 West am Flughafen Frankfurt erhält neue Asphaltdecke

Mittwoch, 17 Mai 2017 18:07 geschrieben von 
Instandsetzung der Südbahn am Flughafen Frankfurt 2016 Instandsetzung der Südbahn am Flughafen Frankfurt 2016 Quelle: Fraport AG

Frankfurt am Main – An insgesamt fünf Tagen wird auf der Startbahn 18 West am Flughafen Frankfurt die Asphalt-Deck- und Binderschicht ausgetauscht. Notwendig ist die Instandsetzungsmaßnahme laut Angaben der Fraport AG wegen Abnutzung und witterungsbedingter Beschädigungen. Geplant ist, die Sanierung in der Zeit vom 22. bis 26. Mai 2017 vorzunehmen, weshalb die Startbahn 18 vom 22. bis 24. Mai nur eingeschränkt nutzbar und am 25. und 26. Mai komplett gesperrt ist. Die volle Nutzung ist dann wieder ab dem 27. Mai, 5:00 Uhr, möglich.

An den fünf Instandsetzungstagen werden rund 44.000 Quadratmeter Oberfläche erneuert, was in etwa der Größe von fünf Fußballfeldern entspricht. Rund 30.000 Tonnen Asphalt, so viel wie etwa 21.500 VW-Golf wiegen, werden im Zuge der Maßnahme bewegt. Auf der Baustelle werden rund 100 Personen im Mehrschichtbetrieb arbeiten. Zudem wird die gesamte Beleuchtung – rund 600 Ober- und Unterflurleuchten – der Startbahn 18 West gegen stromsparende und langlebige LED-Leuchten ausgetauscht.

Erstmals kommen in Deutschland bei den Bauarbeiten sechs hochmoderne Großfräsen zum Einsatz. Für das Abfräsen der Asphaltschichten arbeiten diese Maschinen mit einer neuen 3D-Steuerungstechnik mit GPS-unterstützer Positionsbestimmung ohne den Einsatz von optischen Vermessungsgeräten. Dadurch können selbst kleinste Unebenheiten mit hoher Genauigkeit abgefräst werden.

Der Flughafenbetreiber Fraport bittet um Verständnis dafür, dass es trotz intensiver Vorausplanung während der Instandhaltungsmaßnahmen zu Verspätungen im Flugbetrieb und vereinzelten Flugstreichungen kommen kann. Passagiere werden daher gebeten, sich vor der Anreise auf den Onlineportalen des Flughafens oder der entsprechenden Airline über den Status des Flugs zu informieren und entsprechend mehr Zeit einzuplanen.

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Michael Krug

Michael Krug (Jahrgang 1974) kam vor Jahren aus dem norddeutschen Hamburg nach Sachsen.

Seine alte und seine neue Heimat verbindet die Elbe. Heute pendelt er zwischen Dresden und Frankfurt am Main. Ursprünglich aus der volkswirtschaftlichen Richtung kommend, entwickelte sich der studierte Journalist zu einem Vollblutberichterstatter aus Politik, Medien, Lifestyle, Kultur und Wirtschaft. Seit Mai 2016 gehört er unserer Redaktion an.

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