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Vertrieb von Cashgold-Scheinen, Goldkarten und goldbasierten Cryptocoins

Karatbars International: Harald Seiz mit kleinsten Gold-Stückelungen als alternatives Zahlungsmittel

Dienstag, 05 März 2019 11:57 geschrieben von 
Harald Seiz ist Gründer und Geschäftsführer der 2011 gegründeten Karatbars International GmbH Harald Seiz ist Gründer und Geschäftsführer der 2011 gegründeten Karatbars International GmbH Quelle: Screenshot vom 05.03.2019 - https://harald-seiz.de/privat/#history

Stuttgart – Der Gold-Spezialist Harald Seiz weiß sich wirklich in Szene zu setzen. Wer auf seine Internet-Präsentation geht, sieht einen Geschäftsmann in schwarzem Anzug mit Einstecktuch, der gedankenversunken eine edle Zigarre schmaucht. „Am Anfang steht die Idee, der Erfolg kommt mit der Umsetzung. Es ist die Leidenschaft, die mich jedes Mal aufs Neue dabei antreibt“, heißt es dort. Und: „Aufhalten wird man unsere Idee schon bald nicht mehr können. Dazu steckt zu viel Energie im Gold der Zukunft!“ Gold ist ein Sachwert, der alle historischen Erschütterungen der Finanzsysteme überstanden und sich als Krisenwährung bewährt hat. Vermögensberater empfehlen Anlegern deshalb, etwa zehn Prozent ihres Privatvermögens in das Edelmetall zu investieren. Der Zeitpunkt zum Goldkauf ist momentan günstig, weil es auf klassische Geldanlagen wie Sparbücher und Lebensversicherungen kaum noch Erträge gibt und den Kunden deshalb echte Kaufkraftverluste entstehen.

Dass sich bei dem 1961 geborenen Harald Seiz alles um innovative Anlage-Ideen rund ums Gold dreht, zeigen gleich mehrere von ihm verfasste Bücher. Schon sein autobiografisch geprägtes Werk „Think Big: Wie Sie aus einer großartigen Idee ein weltweites Imperium machen“ liefert Erklärungen dafür, warum er mit der Vermarktung von Goldprodukten seine Lebensaufgabe gefunden hat. 2011 gründete er in Stuttgart die Karatbars International GmbH, um Gold als stabilen Wertträger so vielen Menschen wie möglich zugänglich zu machen. Was damals ganz klein begann, ist heute ein weltweit tätiges Firmenimperium mit einem Jahresumsatz von mehr als 100 Millionen Euro. Das Online-Unternehmen hat sich auf den Handel mit kleinen Goldbarren und goldhaltigen Geschenk- und Merchandise-Artikeln spezialisiert. Vom Hauptsitz und Logistikzentrum in Stuttgart aus beliefert es vor allem Privatkunden, aber auch Gewerbetreibende. Nach eigenen Angaben gehören mehr als 500.000 Kunden in zahlreichen Ländern zu einer Art Gold-Community.

Doch der Goldhändler hat noch größere Ziele, für die er teils belächelt wurde: So will er mit einem goldbasierten und damit krisensicheren Zahlungsmittel das globale Finanzsystem revolutionieren. Er selbst spricht von „Gold als Tausch- und Zahlungsmittel, als krisenfester Wert und Emergency Backup in Szenarien gesellschaftlicher Unruhe“. In seinem 2017 im FinanzBuch Verlag erschienenen Buch „Die Zukunft des Geldes: Wie Gold unser Zahlungssystem revolutionieren wird“ führt er den Leser an seine Gedankenwelt heran und vermag dabei fast beiläufig Begeisterung für die Assetklasse Gold zu wecken. Weitere Buchtitel aus seiner Feder sind „Cashgold vs. Schuldwährungen“, „Cashgold vs. Diamanten und Immobilien“ und „Cashgold vs. Kryptowährungen“.

Cashgold ist der Produktklassiker der Karatbars International GmbH. Dieses neuartige Tausch- und Zahlungsmittel, das von Seiz selbst entwickelt wurde, ist mit einem Geldschein vergleichbar – mit dem einzigen Unterschied, dass Cashgold echtes, physisches Gold enthält. Das Edelmetall ist in Form eines Mini-Goldbarrens aus 24-Karat-Feingold in den Geldschein integriert. In jedem Cashgold-Schein ist das enthalten, was draufsteht – beispielsweise 0,1 oder 0,6 Gramm Gold. Die Cashgold-Scheine und die ebenfalls von Karatbars vertriebenen Goldkarten bieten Gold in kleinsten Stückelungen an. Damit sollen auch finanzschwächere Menschen in die Lage versetzt werden, Geld in wertbeständiges Gold zu investieren. Diese goldhaltigen Produkte können im wirtschaftlichen Krisenfall sofort überall eingelöst und damit als alternatives Zahlungsmittel genutzt werden. Gold in Münz- und erst recht Barrenform wird in einer Finanzkrise wegen seines hohen Wertes hingegen kaum als Alltagszahlungsmittel einsetzbar sein. Dieses Problem löst Harald Seiz mit seinen Cashgold-Scheinen und Goldkarten durch Ausgabe kleinster Goldmengen: Die in den Karten und Scheinen integrierten Goldbarren sind schon ab einem Gewicht von 0,1 Gramm erhältlich.

2015 wurde in Singapur die Karat Gold Cooperation PTE. LTD. gegründet, um die Aufgaben der früheren Karatbank zu erweitern. Konkret geht es um Aufbewahrungsmöglichkeiten von Cashgold und seine digitale Übertragung innerhalb des Karatpay-Systems. Karatpay ist eine Tochtergesellschaft von Karatbars Singapur und fungiert als Online-Plattform für die erleichterte elektronische Registrierung des Cashgoldes. Hier kommt der Karatgold Coin als Kryptowährungsoption ins Spiel. Wenn man die Karatgold Coins in Cashgold eintauschen will, muss man den entsprechenden Betrag an eine eWallet überweisen und das Cashgold registrieren. Harald Seiz arbeitet daran, diesen elektronischen Transfer der Karatgold Coins in Cashgold noch weiter zu professionalisieren. Karatpay wird auch als Karatpay-App für Android-Handys verfügbar sein. Die Skepsis vieler Menschen gegenüber Kryptowährungen als Kapitalanlage rührt daher, dass Digitalgeld keinen realen Gegenwert hat. Dieses Problem wird mit dem Karatgold Coin gelöst, weil er ein exakt festgelegtes Goldgewicht hat und in Form des Cashgoldes jederzeit in physisches Gold eingetauscht werden kann. Außerdem kann der Karatgold Coin gegen klassische Zentralbankwährungen gewechselt werden.

Allen, die immer noch zaudern, selbst in kleinen Stückelungen Gold zu erwerben, gibt die Karatbars International GmbH zu bedenken: „Es gibt nicht nur einige gute Gründe, um das Edelmetall Gold als stabile Wertanlage zum Vermögensaufbau und zum Vermögenserhalt zu nutzen. Darüber hinaus existieren ebenfalls objektiv nachvollziehbare Gründe, weshalb Gold als alternatives Zahlungsmittel bestens geeignet ist. Zunächst einmal ist das Edelmetall weltweit anerkannt und wird von sämtlichen Kulturen akzeptiert. Zum anderen beinhaltet Gold im Gegensatz zu zahlreichen Anlageformen, die mit einem Emittentenrisiko ausgestattet sind, kein Totalausfallrisiko. Das Edelmetall als physischen Wert wird es immer geben, sodass beispielsweise ein Goldbarren nie komplett seinen Wert verlieren kann. Ferner ist das Gold dazu in der Lage, für den Eigentümer eine Liquiditätsreserve außerhalb des Finanzsystems darzustellen, auf die er durch Verwahrung im eigenen Tresor jederzeit zurückgreifen kann.“

Letzte Änderung am Mittwoch, 06 März 2019 12:00
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Angela Prokoph-Schmitt

Angela Prokoph-Schmitt (Jahrgang 1968) ist eine leidenschaftliche Demokratin und im südhessischen Darmstadt aufgewachsen.

Sie ist Mitglied der CSU (Bayern) und der CDU (Hessen). Bis Juli 2017 führte sie auch die Redaktion von HESSEN DEPESCHE.

Webseite: www.hessen-depesche.de/show/author/68-angela-prokoph-schmitt.html
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