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Publiziert in Wirtschaft

Clevere Idee für kleinere Portemonnaies

Konstantin Strasser setzt sich mit vermietbaren Photovoltaik-Anlagen im Markt eindrucksvoll durch

Montag, 13 November 2017 19:09 geschrieben von 
Konstantin Strasser gilt mit seinen MEP Werken als "Solarkönig von München" Konstantin Strasser gilt mit seinen MEP Werken als "Solarkönig von München" Quelle: MEP Werke

München - Clevere Idee für kleinere Portemonnaies: Photovoltaik-Anlagen mieten statt kaufen bei den MEP Werken

Für viele Umwelt- und Preisbewusste ist es ein Traum: Der Strom kommt nicht mehr nur aus der Steckdose, sondern direkt vom heimischen Dach und man erreicht einen gewissen Grad an Autarkie von Strombörsen und den insbesondere in Deutschland sehr hohen Strompreisen.

Im europäischen Vergleich liegt Deutschland nämlich preistechnisch mit durchschnittlich 29,8 Cent pro Kilowattstunde auf Platz zwei. Nur in Dänemark liegt der Strompreis mit 30,8 Cent pro Kilowattstunde noch geringfügig höher. Unsere Nachbarn in Frankreich zahlen gerade einmal 17,1, in den Niederlanden 15,9 und in Polen sogar nur 13,5 Cent.

Kein Wunder, dass gerade für Geringverdiener die Stromkosten immer mehr zum Problem werden: 2016 gab es ganze 6,6 Millionen Androhungen von Stromabschaltungen und bei 330.000 Haushalten wurde tatsächlich von den Netzbetreibern der Stecker gezogen.

Personen, die sich glücklich schätzen, eine eigene Immobilie zu besitzen, versuchen bereits seit Jahren sich etwa über Photovoltaikanlagen zur Stromgewinnung per Sonnenenergie unabhängiger zu machen. Die Anlagen haben sich in den letzten zehn Jahren ähnlich schnell entwickelt wie Computerchips oder Handys und haben mittlerweile ein enormes Leistungspotential entwickelt. Trotzdem sind sie noch teuer im Anschaffungspreis.

MEP-Werke bieten Photovoltaik für kleine Portemonnaies

Die MEP Werke bieten auch kleinen Portemonnaies die Chance, mit Photovoltaik unabhängiger zu werden und Geld zu sparen. Im Bereich der Mietsolaranlagen sind sie deutlich mehr als 7000 Kunden in Deutschland längst klarer Marktführer und das Wachstum geht weiter: Allein im ersten Halbjahr von 2017 konnten die MEP Werke mit ihrem Konzept ein Wachstum von 65 Prozent bewerkstelligen.

All-Inclusive Mietkonzepte ab 49 Euro im Monat

Eine große Investition von rund 10.000 Euro, wie sie beim Kauf einer eigenen Anlage anstünde, entfällt komplett. Stattdessen wird für einen Zeitraum von 20 Jahren einfach eine Anlage gemietet. Im Mietpreis enthalten sind neben der Montage auch die Wartung, der Service und vor allem benötigte Ersatzteile, die bei privaten Kaufkalkulationen oftmals nicht berücksichtigt werden, am Ende aber die Wirtschaftlichkeit erheblich beeinträchtigen und die Amortisierungszeit verlängern können. Außerdem ist eine Versicherung für die Solar-Elemente ebenfalls im Paket inklusive.

Anlagen von 2 bis 10 kWp Stärke

Die Mietpreise für die Elemente richten sich nach der Stärke (und Größe) der Elemente und gehen für eine Stärke von 2 kWp bereits bei nur 49 Euro im Monat los. Eine Familie, die 5000 kWh Strom im Jahr verbraucht, müsste jedoch rund das Doppelte für eine 5 kWp Anlage einplanen. Hinzu kommt nur noch eine einmalige Service-Pauschale von 549 Euro beim Vertragsschluss; ansonsten fallen laut MEP Werke keine weiteren Kosten an.

Den größten Teil des erzeugten Stromes verbraucht der Anlagenmieter selbst, überflüssiger wird in das Netz eingespeist und am Ende des Jahres vom Netzbetreiber gemäß EEG vergütet. Dazu wird ein Zweirichtungszähler im Haus angebracht, der sowohl den verbrauchten Strom aus dem Netz – etwa nachts, wenn keine Sonne scheint – als auch den eingespeisten Strom jederzeit transparent ausweist. Die Einspeisevergütung nach dem EEG ist für die nächsten zwanzig Jahre vom Gesetzgeber garantiert.

Wirtschaftlichkeitsberechnung schafft Klarheit

Für den Kunden erstellen die MEP Werke für den individuellen Standort eine Wirtschaftlichkeitsberechnung, anhand der das Einsparpotential konkret beziffert werden kann. Lohnen wird sich die Investition vor allem dann, wenn der Strompreis in den nächsten Jahren weiter steigt, denn der Mietpreis bleibt konstant. Auch sollten Kunden versuchen, möglichst viel Strom selbst zu verbrauchen und damit kostenlos zu beziehen. Stromintensive Tätigkeiten sollten also am Tag stattfinden und nicht nachts. An dieser Stelle wollen die MEP Werke künftig anknüpfen und ihr Angebot auch für bestehende Verträge mit Innovationen auf dem Solarmarkt aufpeppen. Ein Thema sind etwa Speicher, die den tagsüber erzeugten Strom aufnehmen und bereithalten, sodass noch mehr selbsterzeugter Strom auch selbst verbraucht und nicht eingespeist wird. Für den Kunden bedeutet das: Die Anlage wird noch wirtschaftlicher.

MEP Werke planen bereits weitere Miet-Projekte

Von der Pressereferentin Sandra Wagner haben wir erfahren, dass die MEP Werke das Thema im Blick hätten, jedoch aktuell noch nichts geplant sei. Was schon absehbar ist, ist jedoch die Ausweitung des Mietmodells auf weitere Geschäftsfelder. Unter dem Label „Switch Home“ ist eine Kooperation mit Bosch angedacht, die hochwertige Haushaltselektronik für alle Haushalte ermöglichen soll. „Switch Motion“ betrifft dann schließlich doch die Speicherung von selbst erzeugter Solarenergie und zwar im E-Auto, das künftig an der eigenen „Sonnentankstelle“ betankt werden kann.

Eines ist klar: Die MEP Werke haben bereits den Solaranlagenmarkt revolutioniert und man kann gespannt sein, ob die neuen Projekte ebenfalls Früchte tragen werden.

Letzte Änderung am Mittwoch, 15 November 2017 05:51
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Robin Classen

Robin Classen (Jahrgang 1991) hat Rechtswissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz studiert und ist seit 2008 als freier Journalist tätig.

Er ist politisch in der AfD aktiv und widmet auch seine Freizeit als Mitglied eines Vereins für internationale Brieffreundschaften dem Schreiben.

Seine Artikel behandeln bevorzugt politische Themen. Er versteht sich jedoch als journalistischer Allrounder mit einem breiten Themenspektrum.

Seit Juni 2016 gehört er der Redaktion von HESSEN DEPESCHE an.

Webseite: www.hessen-depesche.de/show/author/62-robin-classen.html
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