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Ökostrom-Anteil lag in Deutschland 2018 erstmals bei über 40 Prozent

Solaranlagen-Vermietung: MEP Werke von Konstantin Strasser pflegen die Marke „Switch Solar“

Freitag, 04 Januar 2019 18:19 geschrieben von 
Konstantin Strasser ist Gründer und Geschäftsführer der MEP Werke Konstantin Strasser ist Gründer und Geschäftsführer der MEP Werke Quelle: MEP Werke GmbH

München – Konstantin Strasser, "Solarkönig" von München, Kopf der Strasser Capital AG und Ideengeber für die MEP Werke GmbH ist voller Zuversicht für das Geschäftsjahr 2019. Man hat das Gesamtkonzept der MEP Werke im Nachklang einiger Kritik von Seiten einer Verbraucherschutzzentrale stark optimiert. Und die Solaranlagen-Vermietung zieht gut an.

Vor zehn Jahren stammten nur 16,2 Prozent des hierzulande produzierten Stroms aus „grünen“ Quellen wie Sonne, Wind und Wasser. Im letzten Jahr ist der Anteil dieser erneuerbaren Energien am Strommix erstmals auf über 40 Prozent gestiegen. Insbesondere wegen der vielen Sonnenstunden im Sommer legte die Ökostrom-Produktion 2018 um 4,3 Prozent auf 219 Terawattstunden (TWh) zu. Das haben Forscher des Frauenhofer-Instituts für Solare Energiesysteme errechnet. Demnach stieg der Stromanteil aus Sonnen-, Wind- und Wasserkraft sowie Biomasse auf 40,4 Prozent. 2017 lag der Anteil noch bei 38,2 Prozent. Mit 16 Prozent verzeichnete die Solarenergie den größten Zuwachs, gefolgt von der Windenergie mit 5,4 Prozent. Die Nettostromerzeugung aus Kohle, Gas und Wasserkraft nahm hingegen ab.Laut den Wissenschaftlern des Fraunhofer-Instituts speisten die deutschen Photovoltaikanlagen im letzten Jahr etwa 45,7 TWh ins öffentliche Netz ein und damit 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Institut für Solare Energiesysteme nannte weitere Zahlen: „Der Zubau von 3,2 Gigawatt erhöhte die installierte Gesamtleistung auf 45,5 Gigawatt (Stand Ende November). Die maximale Solarleistung wurde am 2. Juli 2018 um 13.15 Uhr mit etwa 32 Gigawatt erreicht, das waren 39 Prozent der gesamten Stromerzeugung zu diesem Zeitpunkt. Von April bis August 2018 war die monatliche Stromerzeugung von Photovoltaikanlagen höher als von Steinkohlekraftwerken.“

An dieser erfreulichen Entwicklung hat die in München beheimatete MEP Werke GmbH (My Energy Partner) fraglos ihren Anteil. „Unsere Vision ist es, saubere Energie sowie innovative Technologien vom Privileg Einzelner zu etwas ganz Normalem zu machen. Mit unseren Solaranlagen zur Miete, Finanzierung und zum Kauf bieten wir für jeden Hausbesitzer das richtige Modell, um einen Beitrag für eine grüne Zukunft zu leisten“, erklärte das Unternehmen in einer Selbstbeschreibung.

Geschäftsführer Konstantin Strasser hat sich auf die Vermietung von Solaranlagen an private Hauseigentümer spezialisiert und bietet Photovoltaikanlagen mit Solarstromspeichern seit Kurzem auch zum Kauf an. Viele Kunden wünschen sich nach seiner Beobachtung grünen Strom und mehr Unabhängigkeit von den großen Stromanbietern, wollen sich aber nicht mit den technischen Details der Installation und Wartung von Solaranlagen herumplagen. Hier springen die MEP Werke als Rundum-Anbieter ein: Kunden sollen ohne große finanzielle Startinvestitionen und ohne Einarbeitung in Technikfragen die Kostenvorteile der umweltfreundlichen Sonnenenergie nutzen können. Die hauseigenen Solaranlagen-Pakete umfassen alle wichtigen Dienstleistungen wie Beratung, Anmeldung, Montage, Versicherung und Wartung. Strasser bilanziert zufrieden: „Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, mittlerweile rund 10.000 deutschen Haushalten unkompliziert und bezahlbar den Zugang zu grüner Energie zu ermöglichen. Unser Ziel ist es nun, nicht nur weiter zu wachsen, sondern auch unser Angebot um weitere Produkte im Bereich Energie und Haushalt zu ergänzen. Insgesamt wollen wir dem Kunden ein Komplettangebot bieten für einen grünen und sicheren Haushalt ohne hohe Investitionskosten oder großen Aufwand.“

Anfang letzten Jahres monierten Verbraucherschützer aus Nordrhein-Westfalen, dass es bei einigen MEP-Kunden zu Problemen mit dem Netzanschluss der Solaranlagen gekommen sei. Verzögerungen zwischen der Installation und der Inbetriebnahme hätten dazu geführt, dass mitunter schon Mietzahlungen für die Anlagen anfielen, obwohl noch gar kein eigener Ökostrom produziert wurde. Die Solarexperten aus München beeilten sich, die missliche Sache aufzuklären und zu betonen, dass alles den Lieferschwierigkeiten von Zählerherstellern und Versäumnissen der Netzbetreiber geschuldet sei. Nach einer Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen beginnt das Mietverhältnis nun nicht mehr mit der Installation, sondern erst ab dem Tag des Zähleraustausches und des Netzanschlusses der Solaranlage. Damit dürfte das beschriebene Problem endgültig der Vergangenheit angehören.

Das umfangreiche Produkt- und Dienstleistungsangebot der MEP Werke firmiert unter der Marke „Switch Solar“. Das Switchen meint hier natürlich den Wechsel von teurem Graustrom zu selbstproduziertem Solarstrom und umfasst mehrere innovative Ideen zur Nutzung des Ökostroms.

Im Mittelpunkt von „Switch Motion“ steht das E-Auto als mobiler Energiespeicher. Statt überschüssige Energie gegen eine geringe Vergütung in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen, behalten „Switch Motion“-Kunden ihren Solarstrom und speichern ihn ganz einfach in ihrem E-Auto. Ein durchdachtes Leasingmodell soll dafür sorgen, dass dabei weder hohe Investitionskosten noch Risiken in Bezug auf die Batterielebensdauer entstehen. MEP-Kunden können sich so an der eigenen Solar-Tankstelle versorgen. „Switch Home“ ermöglicht den Zugang zu den energieeffizientesten Haushaltsgeräten der Marke Bosch. Individuell zugeschnittene Mietpakete zum günstigen monatlichen Festpreis ersetzen für den Kunden Investitionen über mehrere Tausend Euro. Die Anschaffung teurer Haushaltsgeräte, die gleichermaßen durch Design, Technik und Effizienz bestechen, ist somit auch Menschen mit kleinerem Geldbeutel möglich. Unter dem Namen „Switch Secure“ werden elektronische und mechanische Sicherheitssysteme für unterschiedliche Bedürfnisse angeboten. Dazu teilen die MEP Werke mit: „Ob hochwertige Tür- und Fensterverstärkungen oder hochmoderne Gefahrenmeldeanlagen auf Infraschall-Basis – Ziel von MEP ist es, dem Kunden einen maßgeschneiderten Rundum-Schutz für die eigenen vier Wände anzubieten.“ Spezialisten installierten zeitnah alle Produktkomponenten von „Switch Secure“ ohne nennenswerte Baumaßnahmen oder lange Verkabelungen, heißt es.

Zum Leistungsangebot von MEP gehören auch intelligente Smart-Home-Systeme, die in der aktuellen Ausgabe des Magazins „Greenhome“positiv bewertet werden. Die Publikation mit einer Auflage von 50.000 Stück richtet sich vor allem an Energieberater, Architekten, Bauplaner sowie ausführende Firmen der Bau-, Energie-, Solar- und SHK-Branche. Die Doppelausgabe Dezember 2018/Januar 2019 beschäftigt sich unter dem Oberbegriff „Energieeffizienz“ mit wegweisenden Energiemanagement-Lösungen für zu Hause.

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Angela Prokoph-Schmitt

Angela Prokoph-Schmitt (Jahrgang 1968) ist eine leidenschaftliche Demokratin und im südhessischen Darmstadt aufgewachsen.

Sie ist Mitglied der CSU (Bayern) und der CDU (Hessen). Bis Juli 2017 führte sie auch die Redaktion von HESSEN DEPESCHE.

Webseite: www.hessen-depesche.de/show/author/68-angela-prokoph-schmitt.html
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